So schmeckt der Sommer!

Bestimmt gibt es in eurer Nähe auch Felder, auf denen man sich seine Erdbeeren selbst pflücken kann. Wir haben dies ausgiebig getan und gute Beute gemacht.

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Eine große Menge Erdbeeren haben wir direkt vertilgt. Diese Erdbeeren sind ganz bestimmt besser, als die tiefgefrorenen aus den Discountern. Einen Teil der Erdbeeren haben wir dann zu Hause geschnippelt und mit Zucker überstreut.

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Nach einer kurzen Weile gaben die Erdbeeren ihren süßen Saft ab. Nun holten wir Eis aus dem Tiefkühlschrank und gaben die leckeren süßen Erdbeeren mit ihrem Saft dazu. Mmmmm, lecker!

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So schmeckt der Sommer. Gönnt euch auch mal etwas. Es ist gar nicht so schwer.

Wir wünschen euch einen tollen Sommer.

LIEBSTER award

Unser Blog wurde von Liebes Leben für den Liebster Award nominiert. Vielen Dank dafür!

Bei diesem Award wurden uns 11 Fragen gestellt, die wir nun beantworten.

1. Was hat dich dazu bewegt zu Bloggen?

Vor einem Jahr, haben wir unsere Urlaubsradtour, die NordTour durch Schweden, Finnland und Norwegen mit einer Spendenaktion für einen Rehabilitations- und  Sehbehindertensportverein verbunden. Wir wollten die Spender über unser Vorankommen und unsere Erlebnisse informieren. Da bot sich das Bloggen an und war dieser Blog geboren. Das Bloggen hat uns dann so viel Spaß gemacht, dass wir bis heute dabei geblieben sind.

2. Wie würdest Du deinen Blog beschreiben?

Kraut und Rüben 😉 ? Der Blog entstand als Blog für eine Radtour. Inzwischen ist er ein buntes Sammelsurium. Wir bloggen über Dinge, die wir auf unseren Radtouren sehen und die uns bewegen. Da ist dann auch mal ein Beitrag über Behindertensport oder über Blicke in Fenster dabei.

3. Was fällt Dir leicht beim Bloggen? Und welche Herausforderungen erlebst Du?

Alles. Ich blogge aus Spaß. Als Herausforderung, kann ich vielleicht das Bemühen um möglichst wenige orthografische Fehler nennen.

4. Gibt es ein Thema über das Du schon lange einmal schreiben wolltest, aber es noch nicht in die Tat umgesetzt hast?

Nein, es gibt kein offenes Thema. Wenn mir ein Thema einfällt, dann schreibe ich einfach.

5. Du hast drei Wünsche frei! Was würdest Du Dir wünschen?

Ich habe nur einen Wunsch. Ich schreibe öfter unter meine Blogbeiträge, dass ich den Lesern Neugierde wünsche. Aus Neugierde erwächst Interesse an anderen Menschen und Dingen. Aus Interesse kann Wissen, Achtung und Respekt werden. Wenn das passiert, sind wir alle ein Stück weiter. Mögen wir neugierig bleiben.

6. Hast Du ein Traumreiseziel?

Nein, jeder Ort um uns herum kann ein Traumreiseziel sein. Es ist überall schön. Auch das Nachbardorf kann gerade mit dem Fahrrad ein traumhaftes Ziel sein. Unser nächstes weiter entferntes Reiseziel ist in ein paar Tagen die Ostseeinsel Saaremaa. Wo ist denn diese Insel? Vielleicht schreibe ich über unseren Besuch auf Saaremaa auch einen Beitrag.

7. Hast Du bestimmte Ziele die Du in diesem Jahr noch verwirklichen möchtest?

Nein, wir haben schon ganz viele Ziele erreicht.

8. Welche bekannte Person würdest Du gerne mal im Fahrstuhl treffen?

Jan Ulrich.

9. An welchem Ort kannst Du gut Kraft tanken?

Auf dem Fahrrad. Das Wetter und die Strecke sind dabei egal.

10. Was würdest du gerne auf dieser Welt verändern, wenn Du etwas dazu beitragen könntest?

Es soll ehrlich zugehen. Ich trage dazu bei.

11. Kaffee oder Tee?

Die Antwort ist definitiv Kaffee.

Puh, die Beantwortung einiger Fragen war gar nicht so leicht. Nun sind wir an der Reihe weitere Blogs zu nominieren und ihnen Fragen zu stellen. Dafür benötigen wir aber noch Zeit. Bitte habt etwas Geduld.

Bitte bleibt neugierig :-).

Was kann ein Traktor?

Die Milch kommt aus dem Tetrapack. Das Sauerkraut wächst wie Gras auf der Wiese. Es soll inzwischen Leute geben, die das unterschreiben. Heute geht es um unsere moderne Landwirtschaft. Wodurch wurde unsere Landwirtschaft modern? Durch Traktoren. Der Begriff Traktor leitet sich aus dem Latainischen ab und bedeutet so viel wie ziehen oder schleppen. Der Traktor ist also ein Schlepper. So ein Schlepper wird zum Zug von Pflügen, aber auch zum Antrieb von Maschinen genutzt. Wie ist das denn zu verstehen, zum Antrieb von Maschinen? Also dann will ich mal ein Beispiel geben. Nehmen wir an, es ist trocken, so richtig trocken, wie in diesem Jahr. Dann nimmt der Bauer seinen Traktor und fährt auf sein Feld.

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Am Feldrand hat der Bauer einen Brunnen gebohrt. Über den Brunnen setzt er eine Pumpe. Wie kann er die Pumpe antreiben? Strom gibt es nicht überall auf dem Feld. Dafür nimmt er natürlich seinen Traktor. Der Traktor treibt nun mit seinem Motor über eine starre Antriebswelle die Wasserpumpe an.

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Die Pumpe pumpt Wasser über ein Rohr zu einer etwas größeren „Schlauchtrommel“. Die „Schlauchtrommel“ ist auch mobil. So kann der Bauer sie mit dem, … was?  Richtig, Traktor ebenfalls auf das Feld ziehen.

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Den etwas größeren Schlauch wickelt der Bauer ab und sprengt sein Feld ordentlich mit Wasser. Das alles tut der liebe Bauer, damit wir Getreide haben. Das Getreide wird dann später in einer Mühle zu Mehl gemahlen. Über Mühlen könnte ich ja auch mal etwas schreiben. Was meint ihr?

Bitte bleibt neugierig :-).

Wer wird deutscher Fußballmeister 2015?

Wer wird deutscher Fußballmeister 2015? Ihr denkt, die Frage ist längst geklärt. Das ist grundsätzlich richtig, trifft aber nicht für alle Bereiche zu.

Die gerade in Salzwedel stattfindende deutsche Fußballmeisterschaft für Menschen mit geistiger Behinderung ist Anlass, den Blick auch einmal in diesen Bereich des Sports zu lenken. Dort fließen keine Millionen an Fernsehgeldern. Die Ausrichtung einer solchen Deutschen Meisterschaft ist nur mit ehrenamtlichem Engagement, Sponsoring und viel Herzblut der beteiligten Verbände, Vereine und der ausrichtenden Region möglich. Dies funktioniert gerade in dieser Woche in der Altmark. Fußballteams aus 9 Bundesländern ermitteln in dieser Woche ihren deutschen Meister. Die Spiele werden in Salzwedel ausgetragen und übernachtet wird im KIEZ in Arendsee. 

BaWü-SachsAnhalt

Das Bild oben zeigt einen Angriff der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt im gestrigen Spiel gegen die Mannschaft aus Baden-Württemberg. Hier konnte der Keeper noch abwehren. Dieses Spiel endete 3:0. Vielen Dank an „pandamedien“ für die schönen Fotos.

Am morgigen Donnerstag gibt es die Halbfinals und das Finale um die Fußballmeisterschaft für Menschen mit geistiger Behinderung. Wir wissen also erst morgen, wer deutscher Meister wird. Egal wer gewinnt, wir wünschen allen am Turnier Beteiligten faire Spiele und eine gute gemeinsame Zeit. Es ist toll, dass es diese Sportveranstaltungen für Menschen mit Handicap gibt.

Vielleicht findet ja auch in eurer Region eine derartige Veranstaltung statt. Ich wünsche euch Neugierde.

Havelberg – ein Tag auf der Bundesgartenschau

In unserem Samstagspost geht es heute um die Buga 2015. Die Bundesgartenschau findet alle zwei Jahre statt. Dieses Jahr richten gleich 5 Standorte in der Havelregion die Buga aus. Die fünf Bugaorte sind Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow, Amt Rhinow/OT Stölln und die Hansestadt Havelberg.

Wir haben uns heute für einen Besuch der Hansestatdt Havelberg entschieden. Dieses Jahr sind erstmals Kirchen als Blumenhallen Teil der Schau. Mitten im Zentrum, am Markt von Havelberg, liegt die Stadtkirche St. Laurentius. Der gotische Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert ist eine einmalige Kulisse für die Blumenhallenschauen. Wir konnten heute in der Kirche japanische Gartenkunst bewundern.

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Entlang des Weges sieht man viele liebevoll gestaltete Gärten, wie man sie auch in jeder Gartensparte zu Hause sehen könnte.

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Das kleine Gartenhäuschen haben wir Kaminzimmer genannt. Überall blüht es.

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Wir sind mit vier Autos, die alle voll besetzt waren, angereist. So waren wir eine große Gruppe und haben uns mal wieder so richtig unterhalten können. Der Eintritt kostet 20 Euro für einen Erwachsenen. Nach gut vier Stunden haben wir die Runde durch Havelberg abgeschlossen. Nun können wir mit unserer Eintrittskarte noch die vier anderen Bugastädte besuchen. Das werden wir die nächsten Monate auch machen. Vielleicht radeln wir sogar ein Stück zwischen den Gärten. Der Sommer fängt ja erst an.

Wenn ihr eine Idee für einen Ausflug mit Freunden sucht, wie wäre es mit der Buga in der Havelregion?

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Und als nächste Station werden wir Rathenow besuchen.

Die Mecklenburger Seen Runde – Danke an die Helfer

Die Mecklenburger Seen Runde ging über ein Strecke von 300 km. Solch eine Strecke kann man nur mit der Hilfe vieler freiwilliger Helfer absichern. An allen Kreuzungen standen Streckenposten. Oft waren es die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren der Orte rings herum.

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In den Verpflegungsstellen, hier in Nossentiner Hütte gab es ganz viele fleißige Hände, die über viele Stunden unermüdlich für die Radler Nahrung und Getränke bereit stellten.

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Hier seht ihr die fleißigen Hände im Depot Nossentiner Hütte. Es wurden lecker Schnitten frisch geschmiert. Unser amerikanischer Schwiegersohn meint, dass so etwas in Amerika undenkbar wäre. Dort würde es auch genügend zu essen geben, aber keine Schnitte wäre frisch. Dort wäre alles abgepackt in Kunststoff eingeschweißt. Da ist das hier doch besser.

Das Ergebnis all der Mühen waren glückliche Radfahrer.

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Danke an alle Freiwilligen, die für Nahrung, Führung und Sicherheit gesorgt haben. Ihr Helfer, die ihr euch das Wochenende für andere engagiert, toll, dass es euch überall in unserem Leben gibt.

Bitte bleibt neugierig.

zum Bericht #2 über unsere MSR

zum Bericht #1 über unsere MSR

zur MSR 2017

zur MSR 2018

Die Mecklenburger Seen Runde – Finale und Regenbogen

was vor 11:55 Uhr passierte

11:55 Uhr: Es ist fünf vor 12 und ich bin mit dem Auto in Malchow. Die Natur bietet ein tolles Schauspiel. Ob das die Radfahrer auch genießen?

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Susanne habe ich das letzte Mal an der Verpflegungsstation in Röbel bei Kilometer 128 gesehen. Übrigens muss Susanne gar nicht alleine fahren. Sie hat Hilfe von Ralf, einem Radlerfreund. Übrigens sind die Straßen nicht abgesperrt. Dieses „Radrennen“ über 28 Stunden findet komplett im öffentlichen Straßenverkehr statt.

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Nun geht es zur Verpflegung bei Kilometer 176. Unsere Tochter wird mit Mann dort sein. Gemeinsam wollen wir Susanne anfeuern.

13:20 Uhr: Juliane und ihr Mann sind da, die Freude ist groß. Es sind nur noch 134 Kilometer und einige Regenschauer. Die Natur ist wirklich ein Traum.

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16:48 Uhr: Ich erhalte eine SMS: „Bitte mit grüner Tasche zu Km 260.“ Dort befindet sich die vorletzte Verpflegungsstation. Sofort bin ich unterwegs. Mit dem Auto versuche ich extra nicht die Strecken zu fahren, die die Radler nehmen. Es wäre gefährlich. Es gibt viele Hügel und viele Kurven, so dass ein Überholen nicht möglich ist. Spaß macht ein hinterhertuckerndes Auto weder den Radlern, noch dem Autofahrer. Ich komme zusammen mit Susanne an der Verpflegungsstation an. In der Tasche habe ich Wechselsachen. Dies ist ein Luxus. Ich sehe viele Radler durchnässt zittern. Noch 40 Kilometer.

20:00 Uhr: Susanne rollt über den Zielstrich. Klasse.

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Immer wieder regnete es. Hagel war auch dabei. Da gab es auch gerne mal einen Regenbogen.

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Für mich war dieser Tag total berührend. Wie groß müssen die Emotionen bei den Teilnehmern erst gewesen sein? Viele Fahrer haben heute emotional und körperlich eine Grenzerfahrung gemacht.

Ich hörte wie ein Finisher sagt: „Mir war noch nie im Leben so elend. Das mache ich nächstes Jahr wieder.“

Was bringt uns Menschen dazu?

Danke an die Helfer