Sonnenaufgang auf dem Brocken gucken

„Das war das letzte Mal. Vor 4 Uhr stehen wir nie wieder am Samstag vor Weihnachten freiwillig auf. “

Das waren unsere Worte. Kaum denken wir aber an diese Bilder …

… schon stellen wir für den 21. Dezember unseren Wecker auf 3:45 Uhr. Dann geht es in den Harz und wir treffen uns mit Freunden zum „7. Brockenfrühstück“. Übrigens, als das Sonnenaufgangsbild entstand, waren wir nicht alleine.

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Wer mag, kann gerne mit uns am 21. Dezember auf dem höchsten Berg Norddeutschlands frische Luft atmen und den Sonnenaufgang um 8:21 Uhr anschauen.

Einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel wird es auch wieder geben. Dieser Stempel reiht sich dann in unsere Sammlung ein.

Werden wir wirklich einen Sonnenaufgang sehen? Oder wird nur der dunkle Nebel zum hellen Nebel werden? Wir sind gespannt.

Bitte bleibt neugierig.

Insgesamt sitzt man zu wenig am Meer.

„Insgesamt sitzt man zu wenig am Meer.“ Unserer Weisheit folgend, wollten wir uns auch in diesem Jahr wieder auf den Weg an die Ostsee machen. An den Adventstagen wollten wir kurz vor dem Dunkelwerden die Düne hochstapfen und auf die kalte Ostsee sehen.

Daraus wurde nichts. Die Ryanair unterbreitete uns ein Angebot, welches wir nicht ablehnen wollten. „Fliege für 12 Euro nach Kerry in Irland.“

Erwartet blieb es zwar nicht bei den 12 Euro, aber für zwei Hin- und Rückflüge über ca. 1.500 Kilometer incl. Sitzplatzreservierung und Mehrgepäck zahlten wir für uns beide 170 Euro. Liebe deutsche Politiker, solange ihr das Fliegen so günstig (be)steuert, werden die Menschen es sehr gerne nutzen. Unsere Fahrräder blieben dieses Mal zu Hause. Die Fahrräder hätten mindestens 240 Euro zusätzlich gekostet. Das war es uns dieses Mal nicht wert.

Wir schauten uns den „Ring of Kerry“ an.

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Irisches Bier im irischen Pub bei irischer Musik ist sehr cool.

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Wir sahen alte irische Burgen und tolle Landschaft.

Natürlich saßen wir auch am Meer und dachten über die Welt im Allgemeinen und im Speziellen nach.

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Wir wünschen euch einen schönen 2. Advent. Bitte bleibt neugierig.

Was würde Greta tun?

Wir haben einen Tiefkühlschrank „Foron dkk 70“. Er ist gute 30 Jahre alt.

Der kleine 70-Literwürfel funktioniert. Allerdings brummt er viel vor sich hin. Verbraucht er zu viel Strom? Sollten wir uns ein neues Tiefkühlgerät leisten?

Lass uns doch Fakten gucken. Messen wir nach.

Nach gut 8 Tagen hat unser Tiefkühlschrank 7 kWh verbraucht. Das sind 0,85 kWh je Tag. Just liegt ein Schreiben unseres Energieversorgers im Briefkasten. Ab 1. Januar 2020 werden wir 25,39 Cent je Kilowattstunde bezahlen. Schnell mal multipliziert:

365 x 0,85 kWh x 0,2539 Euro/kWh =  78,77 Euro

310 kWh verbraucht unser alter Würfel im Jahr und dafür bezahlen wir ca. 78 Euro.

Bei Aldi gab es einen vergleichbaren Tiefkühlwürfel mit einem Prospekt-Energieverbrauch von 141 kWh/Jahr. Wollen wir gutgläubig sein und der Angabe vertrauen? Wir würden mit dem neuen Gerät auf ca. 36 Euro Energiekosten je Jahr kommen. In vier Jahren hätte sich der Kauf des Neugerätes amortisiert, vorausgesetzt die Prospektangabe ist korrekt und das neue Gerät geht nicht kaputt.

Wir haben uns noch nicht entschieden. Was würde Greta tun?

Bitte bleibt neugierig.

Das Havelland #Landkreischallenge4ever

Über Sinn und Unsinn von Landkreis- Willkommensschildern an den Kreisgrenzen kann man trefflich streiten. Manche Landräte würden mit den Mitteln möglicherweise lieber eine Blumenwiese anlegen. Wir freuen uns jedoch über jedes dieser „neuen“ Kreisgrenzschilder.

Das ist doch ein schöner Gruß aus dem Havelland. Liebe „Takeshi“, wir haben das „meet-am-Schild-event“ nicht vergessen, aber das Foto hat sich relativ ungeplant ergeben.

Mit unserer Landkreischallenge haben wir einen guten Überblick über die „Landkreiswillkommenskultur“ in Deutschland.

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Seit dem 18. November 2019 steht auch das erste Kreisgrenzschild des Alb-Donau-Kreises an der L230. Für unseren Blog haben wir ganz frisch vom Alb-Donau-Kreises dieses Foto erhalten.

Vielen Dank dafür. Hier ist die dazugehörige Presseinfo. Auch wenn unsere Challenge schon vorüber ist, würden wir uns über ein Foto mit Fahrrad vor den neuen Kreisgrenzschildern freuen.

Gibt es vielleicht noch mehr uns unbekannte Kreisgrenzschilder?

Bitte bleibt neugierig.

Glück auf im Erzgebirge 

Drainspotting und das „Bremer Loch“

Wer kennt sie nicht, die Bremer Stadtmusikanten?

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Aber kennt ihr auch das Bremer Loch? Es ist unscheinbar und sieht aus, wie ein Gullydeckel. Es ist auf dem Bremer Marktplatz unbedingt eine besuchenswerte Attraktion.

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Wirft man einen Taler in den Schlitz, hört man die Originalstimmen der Bremer Stadtmusikanten. Wir haben drei Taler eingeworfen und erst den Hahn, dann Esel und Hund gehört.

Die Münzen kommen einem guten Zweck zu Gute. Das Bremer Loch ist eine Spendendose und sammelt Geld für Verbände der Freien Wohlfahrtspflege. Die helfen Bedürftigen. „Komm, einen Taler haben wir noch. Ich möchte so gerne auch die Katze hören.“ Sehr cool.

Und einen Bremer Gullydeckel haben wir auch „discovert“.

Bitte bleibt neugierig.

 

9.11. – Das Schweigen der Lämmer

Heute bin ich mal allegorisch. Wölfe haben die Macht. Dazu schweigen die Lämmer.

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Der Mauerfall vor 30 Jahren war etwas ganz anderes und deshalb so besonders. Die Lämmer haben nicht geschwiegen und die Wölfe haben nicht getötet. Die Grenztore gingen auf.

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Puh, was für ein extrem seltener historischer Moment. Und was tun die Wölfe heute? Was machen die Lämmer?

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Bitte bleibt neugierig.

Kleine fleißige Kinderhände

Letztes Wochenende blieben Cross- und Rennrad stehen. Dieses Setup war für die Enkel angesagt.

Kinder wie die Zeit vergeht. Wir haben gebacken.

Es ist total schön, wenn kleine wuselige und oft noch ungeschickte Kinderhände die Plätzchen formen.

… und wie das duftet.

Die ersten Plätzchen im Jahr schmecken am besten. Ganz schnell waren unsere Plätzchen verschwunden :-).

Habt ihr auch schon gebacken?

Bitte bleibt neugierig.

Gibt es eine GPX-Datei mit Bismarcktürmen?

Wir waren im Vogtland. Während unserer Anreise haben wir den Bismarckturm in Jena „discovert“. Hier ist mein Fahrrad vor dem Turm. Der marode Turm ist mit Gittern zugestellt und in keinem guten Zustand.

Hätte es in der Nähe der Göltzschtalbrücke …

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… auch einen Bismarckturm gegeben? Die Gölzschtalbrücke liegt bei Netzschkau. Mal schauen. Irre, Netzschkau hat einen Bismarckturm. Wir saßen auf dem Fahrrad und hätten keine 6 Kilometer entfernt einen von uns unentdeckten Bismarckturm besuchen können.

Was tun, damit wir beim nächstes Mal einen so nahen Turm nicht übersehen? Unser GPS sollte die Türme kennen. Eine GPX-Datei mit allen Bismarcktürmen ist die Lösung. Ich finde im Internetz tatsächlich keine Bismarkturm-GPX-Datei.

Die Aufgabe ist klar. Wir haben hier bei Traumradeln schon über viele Bismarcktürme berichtet. Zu einigen weiteren Türmen haben wir schon recherchiert. Voila unsere GPX-Datei mit 146 Bismarcktürmen ist fertig.

Jetzt haben wir auch den Süden eingepflegt. Wer mag, hier ist unsere verpackte GPX-Datei zum Download.

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Wir freuen uns schon auf viele weitere Türme. So haben wir immer ein Ziel. … das hätten wir sonst aber auch 🙂

Bitte bleibt neugierig.

Und was ist mit Morgenröthe-Rautenkranz?

Als Kinder hat uns der Flug des ersten Deutschen in das Weltall begeistert. „Jähn flog am 26. August 1978 in der sowjetischen Raumkapsel Sojus 31 zusammen mit Waleri Fjodorowitsch Bykowski zur sowjetischen Raumstation Saljut 6. Der Flug dauerte 7 Tage, 20 Stunden, 49 Minuten und 4 Sekunden.“ (Quelle Wikipedia zu Sigmund Jähn)

Sigmund Jähn wurde in Morgenröthe-Rautenkranz geboren. Ein Freund schrieb uns: „Morgenröthe- Rautenkranz liegt nicht weit von Klingenthal weg. Da gibt es eine Wetterstation und das einzige Raumfahrtmuseum in Deutschland.“

Auf nach Morgenröthe-Rautenkranz.


Sigmund Jähn haben wir nicht mehr getroffen, da er vor knapp einem Monat am 21. September 2019 verstorben ist. Alles Gute, Sigmund.

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Aktuell begeistern uns die Falcon-9- und Falcon-Heavy-Raketenstarts. Dabei faszinieren vor allem die punktgenauen Landungen der Booster. Alles entwickelt sich.

Falls ihr mal im Vogtland seid, schaut mal in Morgenröthe beim einzigen deutschen Raumfahrtmuseum vorbei.

Bitte bleibt neugierig.

Und was ist mit Vogtland?

„Gibt es eigentlich noch einen Landkreis in Sachsen, in dem wir noch nie waren?“
„Ja, wir waren noch nie im Vogtland.“

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„Hey, wir besuchen das Vogtland!“
„Was wollen wir uns genau angucken?“
„In Klingenthal gab es die Seydel-Skisprungschanze und die legendäre Aschbergschanze. Heute ist die Weltcupschanze Vogtlandarena einen Besuch wert.“

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„Seydel, da klingelt was. Klingenthal ist für seine Harmonikaproduktion bekannt. Wollen wir uns die älteste Mundharmonikafertigung anschauen? Hattest du nicht mal eine Mundharmonika?“
„Ich habe keine Ahnung, wo meine Mundharmonika abgeblieben ist.“

„Jetzt hast du eine neue Mundharmonika :-). Toll, dass die Amerikaner, die extra aus Kalifornien anreisten, uns auf die Idee mit dem Besuch bei Seydel und Söhne gebracht haben.“

„In Markneukirchen werden ganz viele Musikinstrumente hergestellt. Das ist hier der Musikwinkel.“
„Ja, aber in Markneukirchen gibt es etwas anderes. Schaue mal da hinten. Siehst du ihn auf dem Hügel in der Mitte?“

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„Puh, ist das steil hier. Voila, wir haben einen weiteren Bismarckturm „discovert“.

„Was gibt es im Vogtland noch?“

„Die 574 Meter lange Göltzschtalbrücke ist die größte Ziegelstein­brücke der Welt. Dieses Viadukt aus 98 Bögen überspannt seit 1851 für die Bahnstrecke Leipzig–Hof das Tal der Göltzsch. Das nenne ich mal ein technisches Denkmal.“

„Kommt nicht der erste Deutsche im All auch aus dem Vogtland?“
„Ja, der kommt aus dem Vogtland, aber nicht mehr in diesem Beitrag.“

Bitte bleibt neugierig.

Ein Landkreisschild, sogar mit tschechischem Gruß, haben wir auch noch gefunden.

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Landkreis Vogtland