Drainspotting und das „Bremer Loch“

Wer kennt sie nicht, die Bremer Stadtmusikanten?

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Aber kennt ihr auch das Bremer Loch? Es ist unscheinbar und sieht aus, wie ein Gullydeckel. Es ist auf dem Bremer Marktplatz unbedingt eine besuchenswerte Attraktion.

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Wirft man einen Taler in den Schlitz, hört man die Originalstimmen der Bremer Stadtmusikanten. Wir haben drei Taler eingeworfen und erst den Hahn, dann Esel und Hund gehört.

Die Münzen kommen einem guten Zweck zu Gute. Das Bremer Loch ist eine Spendendose und sammelt Geld für Verbände der Freien Wohlfahrtspflege. Die helfen Bedürftigen. „Komm, einen Taler haben wir noch. Ich möchte so gerne auch die Katze hören.“ Sehr cool.

Und einen Bremer Gullydeckel haben wir auch „discovert“.

Bitte bleibt neugierig.

 

Drainspotting in Japan

Auf unser Radtour in Japan haben wir viele schöne Dinge fotografiert. Einige Fotos haben wir in unseren Japanberichten gezeigt. Überraschenderweise war kein Foto von einem japanischen Gullydeckel darunter. Das soll so nicht bleiben.

Wir sahen eine Japanische Feuerwehr. Starker Drill war deutlich zu erkennen. Einen passenden Gullydeckel sahen wir auch.

In Kyoto sahen wir Paläste und Tempel. Passende Gullydeckel sahen wir auch. Danke Tobias für das Foto.

In Yokohama sahen wir die Yokohama Bay Bridge. Einen passenden Gullydeckel sahen wir auch.

Ebenfalls in Yokohama sahen wir die Nippon Maru, eine Viermastbark. Einen passenden Gullydeckel sahen wir auch.

Durch ihre Farbigkeit sind einige Gullydeckel in Japan besonders schön.

Ach ja, beim Schreiben dieses Artikels wurden schöne Erinnerungen an die 2018-er Tour wieder lebendig. Mal schauen, was wir dieses Jahr noch erleben?

Bitte bleibt neugierig.

mehr Gullydeckel?

Und was ist mit „Drainspotting“?

Heute ist vieles „Neudeutsch“. Beobachte ich Flugzeuge, so bin ich ein „Planespotter“. Dann habe ich auch Spaß am „Trainspotting“. Vögel und Schiffe haben ebenfalls ihre „Spotter“, ihre Beobachter. Aber, habt ihr schon einmal etwas von „Drainspotting“ gehört? Hier ist unser Beispiel aus Berlin.

„Drain“ ist eine Übersetzung für Gully. Wir sind also unter die „Gullydeckelbeobachter“ gegangen. In vielen Städten gibt es toll gestaltete Gullydeckel. Man tritt sie mit Füßen. Manche Deckel sind kleine Kunstwerke. Sie können Geschichte oder Geschichten transportieren.

Ich werde auf meiner Festplatte nach Fotos von Gullydeckeln suchen. Die vier Deckel waren schon als Bild in Beiträgen auf diesem Blog.

Ein Deckelfoto hat uns eine Leserin schon zugeschickt (picture is comming soon). Danke und immer wieder gerne :-).

Wenn ihr mögt, schaut doch mal auf die Gehwege und seid „Drainspotter“ … und bitte bleibt neugierig.