Die Fichtelbergbahn

Im Herbst radelten wir fünf Tage kreuz und quer am Fichtelberg.

Wir schauten uns Jens Weisflogs Hotel in Oberwiesenthal an und bewunderten die großen Skisprungschanzen.

Über den Lost Place am Fichtelberg haben wir schon berichtet. Trotzdem war unser eigentlicher Favorit die Schmalspurbahn Cranzahl–Kurort Oberwiesenthal.

Die Strecke startet in Cranzahl auf 654 Höhenmetern.

Hinter Cranzahl sehen wir die Bahn wie im Spielzeugland.

Am Bahnhof Vierenstraße hat die Bahn schon 730 Meter Höhe erreicht und muss erst mal ordentlich schnaufen.

Das nächste Mal fährt uns das Bähnle in Hammerunterwiesenthal auf 790 Höhenmetern direkt an der Grenze zu Tschechien vor die Räder.

Da fällt übrigens ein Punkt für unsere Welt-Challenge ab. Das machen wir aber später.

Am Ende steht dieser hübsche Zug auf 894 Höhenmetern im Bahnhof Oberwiesenthal.

Schön, dass es diese Bahnstrecke noch gibt. Wir hatten viel Spaß im Erzgebirgskreis.

Bitte bleibt neugierig.

Rennrodelbahn am Fichtelberg #lostplace

Der Sportclub Traktor Oberwiesenthal bestand von 1955 bis 1990. Er war Leistungssportzentrum für den alpinen und nordischen Skisport sowie Rennrodeln. Der Rennrodelsport ist seit 1964 olympisch.

Die einstige Rennrodel-Trainingsstätte des Traktor Oberwiesenthal ist heute verwaist. Der Nachwuchs trainiert hier nicht mehr.

Aber es gibt sie noch, die Reste der Rennrodelbahn. Auf der Nordseite des Fichtelberges kann man durch die verlassene „Rinne“ und zahlreiche Kurven laufen. Die Kontrollstellen mit der angepassten Natursteinverkleidung sind noch da.

Hört ihr es? Die Schlitten rasen unter der Brücke durch die Kurve am Zeitmesshäuschen vorbei.

Bitte bleibt neugierig.

zur Fichtelbergbahn

Bertolt Brecht – Schildersonntag #31

An der Hauptstraße in Cranzahl (Erzgeburgskreis) lädt uns dieses Transparent zum Nachdenken ein. Herr Brecht wird Recht haben, oder?

Wir wünschen ein schönes Wochenende und bitte bleibt neugierig.

noch ein Brechtzitat oder zum Schildersonntag #30

Bismarcktürme auf dem Weg von Prag nach Magdeburg

Nach unserem Rückflug von Kasan, Abflug 3:35 Uhr nach Prag, Ankunft 6:25 Uhr, reisten wir problemlos in die EU ein. Die Räder haben die Reise in ihrem Foliencocon auch gut überstanden. Ich habe sie noch vor dem Zoll gleich neben dem Gepäckband montiert. Dann radelten wir nach …

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Gullydeckel Melnik

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Melnik ist eine sehr hübsche Stadt. Hier fließen Moldau und Elbe zusammen.

Abends machen wir die Planung für den nächsten Tag und mir kam die Idee nach Bismarcktürmen in der Gegend zu schauen.  „Gucke mal in Berggießhübel gibt es einen Bismarckturm. So nah kommen wir dem Turm bestimmt nicht noch mal. Lass uns doch morgen nach Berggießhübel radeln.“ Frau Traumradlerin stimmte zu und wir schliefen ein.

Am nächsten Tag ging es elbabwärts bis Usti nad Labem.

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Burg Schreckenstein bei Usti

Dann wurde es mühsam. Es ging bei brütender Hitze über den Kamm des Erzgebirges hoch bis auf 700 hm.

Frau Traumradlerin schimpfte: „Nie wieder werde ich eine Etappe radeln, ohne vorher das Höhenprofil gesehen zu haben. Andere radeln schön gemütlich im Elbtal und ich muss hier über die höchsten Hügel.“

Irgendwann standen wir in einem dieser Grenzshops. Wir kauften für unter zwei Euro zwei Liter Milch, während vor und hinter uns die Einkaufswagenladungen mehrere Hundert Euro wert waren. Das hätten wir mit unseren Packtaschen gar nicht weg bekommen.

Wir übernachteten im Hotel Augustusberg zwei Kilometer vom Bismarckturm entfernt. Erst am nächsten Tag schauten wir uns den Turm an.

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Berggießhübel N 50° 51.853 E 13° 57.136

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Und morgen werden wir in Dresden gleich noch zwei Bismarcktürme besichtigen.

Wart ihr schon mal in Berggießhübel. Schöne Gegend 😎.

Bitte bleibt neugierig.

noch mal zurück nach Russland oder weiter auf dem Elberadweg

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