Letzten Freitag radelten wir an diesem Ortseingangsschild vorbei.
12 Apostel, der Name hat keinen biblischen Ursprung. Schaut man sich mit Googlemaps den Ort an, sieht man schlicht 12 Grundstücke. Sie führten 1946/47 zu dem kirchlich klingendem Namen.
Bitte bleibt neugierig und schaut euch Ortsschilder an.
Hey, den Bismarckturm auf dem Bierer Berg bei Schönebeck, ganz in unserer Nähe, haben wir noch nicht erradelt. Direkt in seinem Schatten finden wir auch einen Sonderstempel des Salzländer Kulturstempels.
Und dann ist direkt daneben dieser kleine, feine Heimatzoo. Wir besuchten ihn gleich eine Woche später mit unseren Enkeln. Die Falken fliegen nicht so hoch.
Der Staatspräsident Erdoğan eröffnete am 22. Januar 2023 die neue 32 Kilometer lange Metro vom Flughafen Istanbul (IST) nach Kağıthane. Alle Bürger und Gäste dürfen die neue Metro einen Monat kostenfrei nutzen. Wir auch. Das ist cool.
Wir reisen Donnerstag an und Sonntag wieder ab. Das heißt wir haben zwei volle Tage in Istanbul. Hier sind unsere Top 3:
Tipp #1 Topkapi-Palast
Tipp #1 Topkapi-Palast
Wir mögen Bibliotheken und empfehlen beim Rundgang durch den Palast den Besuch der Bibliothek Ahmeds des III..
Tipp #2 spätantike Cisterna Basilika
Tipp #2 Cisterna Basilika
336 jeweils acht Meter hohe Säulen tragen die Decke dieses gigantischen spätantiken Wasserspeichers. Einfach wow!
Übrigens stakte James Bond (Jean Connery) 1963 in „Liebesgrüße aus Moskau“ genau durch diese unterirdische Welt auf dem Weg zum sowjetischen Konsulat.
Tipp #3 Hagia Sophia
Tipp #3 Hagia Sophia
Die von 532 bis 537 n. Chr. erbaute ehemalige byzantinische Sophienkirche darf natürlich nicht fehlen. Wir betraten sie und sagten einfach nur wow!
Istanbul, die Megastadt zwischen Okzident und Orient hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Wo kann man schon zwischen zwei Kontinenten pendeln?
Am 6. Februar bebte im Südosten der Türkei und im Norden Syriens die Erde. Über 40.000 Menschen verloren ihr Leben. Ein Beben im Meer kann einen Tsunami auslösen. Dann heißt es um das eigene Leben laufen. Wohin?
In der Türkei und in Japan haben wir diese Tsunamischilder gesehen.
Wir schaffen es sowieso nicht zu lesen. Der Platz in den Reisetaschen ist zu kostbar. Das Gewicht ist zu groß. Das Handy reicht zum Lesen. Das sind gute Gründe gegen die Mitnahme eines Buches.
Trotzdem haben wir manchmal auf unseren Touren genau ein Buch mit. Mit diesem saßen wir einst auf einer Bank an der Ostsee in Kühlungsborn unweit der Villa Baltic. Da wir nur ein Buch hatten, las ich laut vor.
Es war „Ich bin dann mal weg.“ von Hape Kerkeling. Auf der Nachbarbank hatten wir einen geduldigen Zuhörer. Beim Lautlesen ist das Verständnis für das Gelesene intensiver als beim stillen Lesen.
1.000 Kilometer für ein Länderschild: Die Dänemark- Reisenotiz
Vor Kurzem hatte ich ein Déjà-vu. Am Handy las ich den Beitrag von Takeshi.
Ein schöner Beitrag. Abends fragte ich Frau Traumradlerin:
„Hast du schon gelesen? Die Takeshi ist für ein Schilderfoto 1.000 Kilometer geradelt. Total krass.“
„Nö, habe ich noch nicht gelesen.“
„Ich lese es dir mal vor.“
Das laute Vorlesen, hat mir die Emotionen im Text erst richtig bewusst gemacht. Probiert es selber aus. Hier ist der Link:
Die Traumradler haben mich auf eine neue Idee gebracht, die Welt-Challenge
Der Name ist für mich etwas hochgegriffen, weil ich so weit gar nicht rumkomme. Aber trotzdem ein schöner Anlass, mal die eigenen Fotos durchzuschauen und ganz sicher eine Anregung für die Zukunft.
Ziel ist es, möglichst viele Fotos von Grenzübergängen mitsamt aussagekräftigen Schildern und dem eigenen Rad als Beweis für den Grenzübertritt einzureichen. Gegen Jesko mit 17 Ländern oder die liebenswert durchgeknallte Takeshi mit 12 Ländern habe ich keine Chance. Aber egal.
Ich habe mich mit folgenden Fotos „beworben“:
Frankreich
Am ehesten erfüllt wohl das Foto vom Grenzübergang Scheibenhard/Scheibenhardt nach Frankreich die Bedingungen.
24. bis 31. Dezember: Weihnachten feiern, Familie treffen, festschmausen, Silvester feiern. Gibt es noch etwas anderes?
RAPHA FESTIVE 500 – Zwischen dem 24. und 31. Dezember500 soll man Fahrrad fahren. In nur 8 Tagen soll man 500 Kilometer radeln, das ist die weltweit beliebteste weihnachtliche Radsport-Challenge. Diese Challenge wurde vom britischen Sportbekleidungshersteller Rapha initiiert.
Am 24. Dezember stehen die Enkel im Mittelpunkt. Am 25. Dezember gibt es Kaffee und Kuchen mit den Eltern. Nach dem 26. Dezember standen kaum 100 Kilometer auf dem Tacho. Gibt es eine Chance, die 500 Kilometer noch zu schaffen?
Das schaffen wir nicht mehr. Wir zweifelten an uns. Wir besaßen noch einen Trumpf.
Wir hatten Urlaub und flogen nach Zypern ins Warme. Zwar verloren wir einen der 8 Tage an die Reisezeit, doch dann hieß es Hose kurz und Lachen ins Gesicht.
Wir hatten ein schönes Hotel in Kalavasos und der Radverleih von Matthias war gleich um die Ecke. Das haben wir extra so gebucht. An den vier verbleibenden Tagen war die Aufgabe klar. Wir machten an der Küste zwischen Larnaka und Limassol Strecke. So fuhren wir nicht in die Berge.
Am 31. Dezember luden wir gegen 17 Uhr mit den letzten Sonnenstrahlen unsere Tageskilometer zu Strava hoch. Wir haben seit dem 24. Dezember 501 Kilometer gesammelt. Es war eine harte Challenge und es hat auch weh getan, aber wir waren glücklich und freuten uns an diesem guten Moment. Wir haben unsere vierte Festive500 erfolgreich abgeschlossen.
Möge euch das Jahr 2023 viele gute Momente bescheren. Bitte bleibt neugierig.