Diesen tollen Preußischen Ganzmeilenstein habe ich bei Berga in Sachsen-Anhalt, kurz vor der Grenze zu Thüringen gesehen. Der Meilenstein befindet sich an der Landstraße 151 (Geokoordinaten N 51° 27.3642′ E 10° 59.064′ ). 32 preußische Meilen sind es noch bis Berlin.
Vier preußische Meilen weiter, in Emseloh bei Sangerhausen, befindet sich der Preußische Ganzmeilenstein 28 Meilen bis Berlin. Beide Meilensteine sind Zeugnis der Kunststraße Langenbogen- Nordhausen um 1826. Es ist toll, dass es diese Meilensteine noch gibt. Kennt ihr noch versteckte Meilensteine?
Vor drei Jahren schrieben wir einen Beitrag über ein Niedrigwasser der Elbe. Damals verfehlte die Elbe in Magdeburg den Minusrekord von 1934 nur um Zentimeter. Dieses Jahr gibt es einen neuen Minusrekord.
Bei Niedrigwasser werden im Flussbett Steine sichtbar, die man sonst nicht sieht. Manche Steine sieht man so nur während einer starken Dürre. Außerdem kommt bei extremem Niedrigwasser oft die Schifffahrt zum Erliegen. Früher war die Gefahr einer Hungersnot groß und die Menschen nannten diese Steine deshalb „Hungersteine“. In Děčín lautet eine Inschrift auf einem Hungerstein „Wenn du mich siehst, dann weine.“.
Gestern spazierte ich über den Domfelsen. Normalerweise ist er unter Wasser.
Am Rand des Felsens liegt nun dieser neue „Hungerstein“.
Letztes Wochenende lud uns unsere Tochter zu einer Wanderung in der sächsischen Schweiz, dem deutschen Teil des Elbsandsteingebirges, ein. Wir reisten mit der Bahn nach Schmilka.
Eine Elbfähre, deren Preis schon mit dem Zugticket abgegolten war, setzte uns auf die andere Flussseite über. Die Wanderung begann ganz leicht.
Über die „Heilige Stiege“ ging es dann knapp 200 Höhenmeter nach oben.
Der Carolafelsen war unser Ziel. Dort genossen wir die grandiose Aussicht und ein super Picknick, welches die Kinder vorbereitet hatten. Danke dafür.
Noch während wir über die Domstiege abstiegen (Was für eine Wortkombination?), überraschte uns ein Wolkenbruch.
So ganz leicht fiel uns dieser Abstieg nicht, doch am Ende waren wir nass und glücklich im „Großen Dom“.
Wir hatten noch viele tolle Ausblicke, bevor wir dann endgültig über den Rotkehlchenstieg unsere Wanderung beendeten.
Für uns waren es tolle 12 Kilometer.
Die Sächsische Schweiz ist unbedingt einen Besuch wert.
Spannende Ziele motivieren zu spannenden Touren. Für uns sind Bismarcktürme spannende Ziele.
In einiger Entfernung von unseren Heimatkoordinaten liegt der Bismarckturm von Wittmar auf der Asse. Dieser Turm wurde von den Braunschweiger Bürgern gestiftet. Der Turm wird gerade saniert. Insofern haben wir nur ein Foto mit Verhüllung.
Bismarckturm auf der Asse
Bismarckturm Wittmar
Außerdem kam uns der Bismarckturm von Lichtenfels in Franken vor die Linse.
Bismarckturm Lichtenfels
Der Turm steht ganz versteckt im Wald nördlich von Lichtenfels und südlich von Coburg. Es gibt nur einen unwegsamen Waldweg, keine Straße. Wir erradelten ihn während eines Wochenendtreffens mit Freunden in Bad Staffelstein.
Zu guter Letzt wollen wir euch ein Bild vom Bismarckturm von Tecklenburg zeigen. Dieser Turm steht nördlich von Münster.
Bismarckturm Tecklenburg
Liebe Jutta, vielen Dank für dein Bild. Es gibt überall tolle Dinge zu entdecken. Somit haben wir drei weitere Bismarcktürme auf unsere Traumradeln-Karte „eingezeichnet“.
Vielleicht gibt es in eurer Nähe auch einen Bismarckturm.
Über der Stadt Hiroshima explodierte am 6. August 1945 um 8:15 Uhr in ca. 600 Metern Höhe eine Atombombe. 90.000 Menschen waren auf der Stelle tot. 90.000 bis 166.000 Menschen starben später. (Quelle Wikipedia aus Artikel Hiroshima).
Im Friedenspark in Hiroshima darf jeder die „Friedensglocke“ anschlagen. Vielleicht habt ihr die Glocke heute zum Jahrestag in den Nachrichten gesehen. Wir haben vorsichtig, eher beklommen die Glocke angeschlagen.
„Dies ist unser Ruf Dies ist unser Gebet Frieden zu schaffen in dieser Welt.“ (Kinderfriedensdenkmal)
Inzwischen wurden im Rahmen unserer Landkreischallenge 193 bundesdeutsche Landkreise entdeckt und fotografiert. Der letzte „eroberte“ Landkreis war der Landkreis Karlsruhe.
Karlsruhe am 25.07.18 an Okoloman vergeben
Da wir in Deutschland nur 295 Landkreise haben, verwundert es nicht, dass sich nun unser Blick auch auf die Landkreise ohne Willkommensschilder richtet. Das Aufstellen und Pflegen von Kreisgrenzschildern ist eine freiwillige Leistung der Kreise. So ist es auch in Ordnung, wenn Kreise, wie zum Beispiel der Landkreis Hildesheim, auf diese Art der Begrüßung verzichten.
Umso mehr freuen wir uns, wenn es doch Kreise gibt, die sich Willkommensschilder neu leisten. So geschah es am 1. August 2018 im Landkreis Prignitz. An sieben Bundesstraßen, die in die Prignitz führen, gibt es nun Willkommensschilder. Tata!
Willkommensschild Landkreis Prignitz
Willkommensschild Landkreis Prignitz, Brandenburg
Die beiden Fotos hat uns der Landkreis zukommen lassen. Wir sagen herzlichen Dank dafür. Toll finden wir auch, dass hinter der Finanzierung der Begrüßungsschilder auch privates Engagement steckt.
Wir haben nun dem Landkreis Prignitz die Farbe „Gelb – Kreisgrenzschilder sind in Planung“ wieder entzogen.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis die Prignitz die Farbe „Grün – Kreisgrenzschild ist mit Fahrrad fotografiert“ erhält.
„Schatz, wollen wir nicht mal in die Prignitz radeln?“