Glück auf im Erzgebirgskreis #Landkreischallenge4ever

Wir träumen davon, dass alle deutschen Landkreise ihre Gäste mit Begrüßungsschildern willkommen heißen. So schauen wir gelegentlich auf die Kreise, die das noch nicht tun. Eine Landkreisübersicht gibt es hier: Landkreischallenge

Am 14. Juni 2021 beschloss die Landkreisverwaltung des Erzgebirgskreises an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen 64 Begrüßungsschilder aufzustellen. Auf den Schildern sollte das Landkreiswappen abgebildet sein und als Aufschrift jeweils „Glück auf im Erzgebirgskreis“ und „Auf Wiedersehen im Erzgebirgskreis“ zu lesen sein.

An der Grenze zu Tschechien begrüßt der Kreis seine Gäste auf Tschechisch. Nur vier Monate später freuen wir uns riesig.

Es kann also schnell gehen. Die schlichte Gestaltung gefällt uns sehr gut. Ein Wappen ist großartig. Danke lieber Erzgebirgskreis.

Falls euer Kreis noch keine Begrüßungsschilder hat, fragt doch einfach mal nach und schickt euren Kreistagsabgeordneten oder eurem Landrat ein paar Beispielfotos. Über Feedback freuen wir uns immer.

Bitte bleibt neugierig.

#landkreischallenge4ever

Schildersonntag #28 freie Gedanken

Wir radeln auf den Großen Auerberg bei Stolberg. Wir wollen den Stempel #215 der Harzer Wandernadel ins Stempelheft drücken.

Gucke mal das Schild: „Die Gedanken sind frei.“

„Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen
mit Pulver und Blei: Die Gedanken sind frei!“

Welch großartiger Text. Wer hätte gedacht, dass wir auf unserer Crossradrunde an diesen tollen Text von Hoffmann von Fallersleben erinnert werden.

„Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!“

Bitte bleibt neugierig.

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Schildersonntag #27 – Selbstverständlichkeit

An den Wanderhütten rund um Lautenthal im Harz entdeckten wir dieses Schild.

… oder dies:

Bitte bleibt neugierig.

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Erstmals Kreisgrenzschilder im Landkreis Oder-Spree

Die Märkische Oderzeitung berichtete am 9. September 2020: Der Landkreis Oder-Spree stellt als identitätsstiftende Maßnahme Begrüßungsschilder auf. Die Schilder werden an der B1 bei Schöneiche, der B 246 bei Storkow, vor Müllrose und Brieskow-Finkenheerd, an der B 112 beim Amt Neuzelle, an der B168 in der Gemarkung Friedland und kurz vor Mittweide zu finden sein.

Unter dem Hashtag #landkreischallenge4ever posten wir unsere entdeckten Kreisgrenzschilder auf Instagram. Vielleicht kommen von euch dort Fotos hinzu.

Am 10. September 2024 entdeckte ich das schicke neue Kreisgrenzschild auf der B246 zwischen Klein Eichholz und Storkow.

Wir waren übrigens nicht untätig und haben in den letzten Wochen zwei Landkreise „discovert“.

Bitte bleibt neugierig.

Klick für alle Landkreise und ihre Begrüßungsschilder

Schildersonntag #25 – Hühner

Diese Woche entdeckten wir das Gefahrenzeichen „Achtung Hühner“.

Wer sein Federvieh liebt, der schützt es. Gut, dass es so ist. In unserer kleinen Serie stießen wir schon auf die Gefahren durch Pferdegespanne, Schafe und Wildwechsel. Ob es noch mehr tierische „Gefahrenzeichen“ gibt?

Für diejenigen, die mehr über Hühner wissen möchten, wie wäre es mit diesem mehr als 100 Jahre alten Vierzeiler von Joachim Rngelnatz:

Ein Huhn, das fraß, man glaubt es kaum,
ein Blatt von einem Gummibaum,
dann ging es in den Hühnerstall,
und legte einen Gummiball.

Wir wünschen ein schönes Wochenende und bitte bleibt neugierig.

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1. Mai – Schildersonntag #24

1. Mai 1886, in den USA streikten Arbeiter für den Achtstundentag. Es kam zu Unruhen und Toten.

Drei Jahre später, auf dem Gründungskongress der Zweiten Internationale, wurde der 1. Mai zum Gedenken an die Opfer als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen.

Auch heute sind Solidarität und Gemeinschaft wichtig. Falls ihr Fotos mit Schildern zu dem Thema habt, würden wir uns darüber freuen.

Bitte bleibt neugierig.

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deutsche Teilung – Schildersonntag #23

Entlang der ehemaligen Grenze erinnern große Schilder an die Teilung Europas. 

Wir freuen uns über jedes dieser Schilder und das Gefühl, einfach vorbeizugehen oder vorbeizurollen. Wann habt ihr das letzte Mal ein solches Schild gesehen? Erinnert ihr euch daran?

Bitte bleibt neugierig.

zum Schildersonntag #22 oder zum Schildersonntag #24

Schildersonntag #22 – Kaisers Handy

Wenn wir durch unsere Umgebung radeln, finden wir Schilder, die auf die preußische optische Telegrafenlinie hinweisen.

Die Preußen waren sich ihrer westlichen Provinzen am Rhein nicht sicher. Sie dachten damals auch anders als unsere Regierung. Die Preußen wollten die schnellste und beste Infrastruktur besitzen.

So bauten sie durchschnittlich alle 11 Kilometer von Berlin bis Koblenz optische Telegrafenstationen.

Quelle: Wikipedia, Lencer unter cc-Lizenz

Die Stationen standen auf erhöhten Punkten. Das heißt, es musste Sichtkontakt zwischen den Stationen bestehen. Oben auf den Stationen gab es ein Holzgestell mit sechs „Winkarmen“.

Station 18, Neuwegersleben

Jede Stellung der Arme hatte eine Bedeutung. Diese Stellung wurde von Station zu Station optisch weitergegeben. So konnte der Kaiser in eineinhalb Stunden eine Nachricht von Berlin nach Köln übermitteln. Das war im Vergleich zu einer Depeche per Pferd eine unglaubliche Geschwindigkeit. Wir sehen das coolste Handy der damaligen Zeit. Wir finden das großartig.

Die meisten Stationen gibt es heute nicht mehr. Aber Schilder kann man noch häufig finden. Gibt es in eurer Nähe auch ein Schild oder sogar noch eine Station? Wir freuen uns immer über Fotos.

Bitte habt einen schönen Sonntag und bleibt neugierig.

zum Schildersonntag #21 oder zum Schildersonntag #23

Schildersonntag #20 – Flugbetrieb

Das Verkehrszeichen 101-10 ist ein Gefahrenzeichen. Es zeigt Flugbetrieb an. Übernachtungen an der Ostsee sind verboten, aber nach Mallorca fliegen ist fein. Verrückte Zeit.

Bitte bleibt gesund und neugierig.

zum Schildersonntag #19 oder zum Schildersonntag #21

Schildersonntag #19 – über den Jordan

Letzte Woche hatten wir schon Spaß mit Flussschildern. Da geht noch was. Wie wäre es mit dem längsten Fluss in Europa?

Der „Reka Wolga“ ist an dieser Stelle schon mal einen Kilometer breit. In der Heimat gibt es natürlich kleinere und auch sehr hübsche Flüsse.

Wir sind auch schon mal über den Jordan gegangen.

Wobei wir auf der anderen Seite nicht wirklich gestorben sind und auch kein Himmelreich gefunden haben. Wir hatten uns den Jordan auch größer vorgestellt. Vielleicht liegt das daran, dass unser Jordan in Schleswig-Holstein und nicht im Nahen Osten lag.

Passend zur Jahreszeit haben wir noch ein Quellenschild.

Habt einen schönen Sonntag und bitte bleibt neugierig.

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