Im Speiseraum der Jugendherberge Schierke im Harz hängt ein großes Wandbild.
Das Bild stammt aus der Zeit der DDR und wurde auf einer Aluplatte erstellt. Es wurde zu Zeiten, als die jetzige Jugendherberge noch ein NVA-Erholungsheim war, aufgehängt. Das in Schierke neuerbaute NVA-Erholungsheim „An der Bode“ ist am 16. November 1977 eröffnet worden. Am Fuße des Brockens gelegen, bot es mit seinen 240 Betten jährlich mehr als 5000 Urlaubern Platz. Nach der „Wende“ wurde das NVA-Erholungsheim zur heutigen Jugendherberge.
Das Bild soll die vier Jahreszeiten darstellen. Auch ältere Mitarbeiter der Jugendherberge können nicht sagen, wer der Maler ist oder war. Es ist unbekannt, wann das Bild entstanden ist.
Es soll noch mindestens ein weiteres Bild in dieser Art geben. Dieses ähnliche Bild, vielleicht vom selben Künstler, soll sich in der Gegend von Oberhof in einem Hotel o.ä. befinden. Wo genau, wissen wir nicht. Diese Informationen erhielten wir von der Jugendherberge Schierke. Danke schön.
Weiß jemand von euch mehr? Wer ist der Künstler? Wo befindet sich das Bild in oder bei Oberhof? Hat jemand eine Idee, wo man nachfragen könnte?
Wir würden uns, auch über kleine Informationen, sehr freuen.
Wir sind auf der Winterflucht. Eine Woche Radeln auf Lanzarote ist ein Traum. Die Tour durch die Lavafelder, an Vulkankegeln vorbei ist super.
Die Spanier sparen nicht mit Schildern. Innerhalb einer Stunde hatten wir diese Fotos auf unserem Smartphone.
Bei unserem Trainingszustand sind wir sicher, dass man uns keine Geschwindigkeitsüberschreitung vorwerfen kann oder etwa doch?
Unsere Räder haben wir, wie 2017, in der Radstation von Huerzeler in Costa Teguise gemietet. Das Foto an der Wand ist 2025 noch dasselbe wie 2017.
20172025
Unterschiedlich sind der Preis (2017 – 130 Euro, 2025 – 185 Euro für die Miete eines Rennrades) und die Leistungen. Es gibt keine Sandwiches, keine Riegel, keine Bananen, keine Trinkflaschen und auch kein Trikot dazu, wenn man ein Rennrad für eine Woche mietet. Das muss wohl so etwas wie Inflation sein. „Früher war mehr Lametta.“
Trotzdem hatten wir richtig Spaß und wollen keinen einzigen Sonnen- und Windradkilometer missen.
Wir wünschen euch und uns auch in Deutschland bald wieder Frühling und Kurztrikotwetter.
Es ist toll, wenn man die Geschichte eines Namens für einen Platz seit dem 16. Jahrhundert nachvollziehen kann. Kein Name, kein System hält eine Ewigkeit.
Vielen Dank Andreas für das Foto aus Frankfurt am Main. Kennt ihr in eurer Heimat auch „Namensevolutionen“?