Wanderstempelnetzwerk Touringen- Stempel

Der Touringen-Stempel ist ein weiteres Wanderstempelnetzwerk nach dem Vorbild der Harzer Wandernadel.

Das Projekt entstand aus dem Wunsch, den Wandertourismus in Thüringen zu beleben und den „Entdecker-Sinn“ der Menschen zu wecken. Die Funke Medien Gruppe hatte die Idee. Der offizielle Start erfolgte am 17. Oktober 2022 im Schleifkotengrund bei Bad Liebenstein. Dort steht der erste Stempelkasten (Nr. 1) am Messer- und Pfeifenweg.

Wir haben diese Stempel auf unserer Wanderung zu den „Drei Gleichen“ kennen gelernt. Die „Drei Gleichen“ sind drei Burgen im Westen von Erfurt.

Die bekannteste Geschichte, die die drei Burgen verbindet, ist die Sage der Drei Gleichen. Die Sage erklärt, warum sie diesen Namen tragen. Laut der Legende wurden die Burgen zur gleichen Zeit von einem Blitz getroffen und brannten gleichzeitig nieder. Die Einwohner der Region waren so beeindruckt von diesem Ereignis, dass sie die Burgen fortan „Die Drei Gleichen“ nannten.

Vermutlich wird das nicht unser letzter Kontakt mit den 430 Stempelkästen in Thüringen gewesen sein.

Sollten wir uns ein Stempelheft kaufen?
Habt ihr schon Touringen-Stempel erwandert?

Bitte bleibt neugierig.

Rennrodelbahn am Spießberg #lostplace

Auf unserem Familienwochenende in Finsterbergen, einem Ortsteil von Friedrichroda, in Thüringen haben wir nach der verlassenen Bobbahn am Fichtelberg eine weitere Lostplace Bobbahn entdeckt.

Auf einer Höhe von 748 Metern beginnt die Spießbergbahn direkt gegenüber dem Spießberghaus, einem ehemaligen Forsthaus am Rennsteig.

Die Spießbergbahn ist eine Natureisbahn und ist eine der ältesten deutschen Bob- und Rennschlittenbahnen. Im Winter von 1901 zu 1902 fand genau auf dieser Strecke, dem Roten Weg vom Spießberghaus hinunter nach Friedrichroda, vermutlich das erste Bobrennen in Deutschland überhaupt statt.

1983 wurde die Bob- und Rodelbahn im unteren Teil modernisiert. Die oberen 1000 Meter sind aber ein Lost Place.

Ab dem ehemaligen Damenstart ist die Bahn moderner, man hat sogar Flutlich installiert.

Definitiv ist diese Bahn eine kleine Wanderung wert. Man kann sich gut vorstellen, wie die Kinder und Jugendlichen hier zu ihren Spartakiaden Rennen gefahren sind.

Einen kleines Video zur alten Bobbahn gibt es hier.

Bitte bleibt neugierig.

zur vergessenen Bobbahn am Fichtelberg

Mordschlucht – Schildersonntag #38

Bei Lauscha in Thüringen unweit des Rennsteiges entdeckten wir die Mordschlucht. Wir durchradelten sie unbelästigt.

Wie die Mordschlucht zu ihrem Namen kam, wissen wir nicht. Weiß es jemand von euch?

Bitte lasst euch nicht Bange machen.

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Bismarktürme im Grenzgebiet Thüringen- Sachsen-Anhalt

Es ergab sich die Gelegenheit zu einer Fahrradrunde durch den Kyffhäuserkreis und den Landkreis Nordhausen.

 

Dabei schaute ich nicht nur nach den reifen sehr leckeren Pflaumen ….

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… sondern vor allem nach Bismarcktürmen. Einen fand ich in Auleben (N 51°25.090′ E 10° 56.115′).

 

Der Blick über die „Goldene Aue“ war großartig.

Einen zweiten Bismarckturm konnte ich in Sondershausen entdecken. Diesen Turm musste ich mir am Ende hart erwandern und erschieben. Der Turm steht auf dem 366 Meter hohen Spatenberg und ist auch als Spatenbergturm (N 51° 21.453′ E 10° 52.195′) bekannt.

 

Die Runde durch die Goldene Aue und entlang der Hainleite war echt schön.

Bitte bleibt neugierig.

Mehr Bismarcktürme?

Preußische Meilensteine #6 – Berga

Meilenstein Gestien

 

Diesen tollen Preußischen Ganzmeilenstein habe ich bei Berga in Sachsen-Anhalt, kurz vor der Grenze zu Thüringen gesehen. Der Meilenstein befindet sich an der Landstraße 151 (Geokoordinaten N 51° 27.3642′ E 10° 59.064′ ). 32 preußische Meilen sind es noch bis Berlin.

Vier preußische Meilen weiter, in Emseloh bei Sangerhausen, befindet sich der Preußische Ganzmeilenstein 28 Meilen bis Berlin. Beide Meilensteine sind Zeugnis der Kunststraße Langenbogen- Nordhausen um 1826. Es ist toll, dass es diese Meilensteine noch gibt. Kennt ihr noch versteckte Meilensteine?

Bitte bleibt neugierig.

zum Beitrag „Preußische Meilensteine #5“

40 Wagenladungen russische Erde

Maria Pawlowna gehört der russischen Zarenfamilie an und ist  russisch-orthodoxen Glaubens.  Das Protokoll verlangt, dass sie in russischer Erde beerdigt werden müsse. Andererseits war sie auch die Regentin Sachsen-Weimar-Eisenachs und musste demzufolge in Weimar begraben werden. Was tun?

Man lässt 40 Wagenladungen russischer Erde aus der Nähe von Sankt-Petersburg nach Weimar kommen, baut darauf eine russisch-orthodoxe Kapelle und beerdigt Frau Pawlowna in Weimar in russischer Erde.

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Voilà, das Problem ist gelöst. Es gibt immer eine Lösung.

Bitte bleibt neugierig :-).

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Trash und Tristesse

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„Trash und Tristesse“, diese drei Worte aus unterschiedlichen Sprachen kamen mir bei diesem Bild in den Sinn. Tue ich damit jemandem weh?

Bitte bleibt neugierig :-).