Vancouver, die größte Stadt von BC

In Vancouver könnten wir mit jedem Bus unsere Fahrräder kostenfrei mitnehmen.

DSC06183 (800x517)

Jeder Bus hat diesen Fahrradträger. Die Menschen stellen vor Fahrtantritt ihr Rad selber auf den Träger und nehmen ihr Rad nach der Fahrt auch wieder selber herunter. Hallo deutsche Verkehrsbetriebe, nehmt euch ein Beispiel und bietet doch so einen tollen Service an! … oder kennt jemand von euch so etwas in Deutschland?

Das Marine Building in Vancouver ist 1930 im Stile des Art-déco erbaut. Die Eingangshalle ist wie ein Tempel. Die Wände sind aus Holz und die Aufzugstüren aus Messing.

Über dem Aufzug zeigen Lämpchen an, wo sich die Aufzüge gerade befinden. Sehr cool.

rps20190728_042048_5664527619354706214114.jpg

2010 fanden in Vancouver olympische und paralympische Winterspiele statt. Hier brannte das olympische Feuer.

DSC06223 (800x450)

Wir schlafen noch einmal in einer HI-Herberge im absoluten Stadtzentrum in einem eigenen Zimmer mit eigenem Bad.

DSC06229 (800x450)

Man sieht in Vancouver auch spannende Ecken. Wie heißt es: „Platz ist auf dem kleinsten Container.“

DSC06189 (800x488)

Für uns wird es wieder Zeit an der Uhr zu drehen und sich wieder der Mitteleuropäischen Sommerzeit anzuschließen.

rps20190728_061702_713.jpg

Diese Uhr im Stadtzentrum von Vancouver ist nicht irgendeine Uhr. Es ist die weltweit erste Dampfuhr. Sie wird mit Wasserdampf aus dem Fernheizungssystem der Stadt aufgezogen. Das hatten wir gedacht, aber die wirkliche Dampfuhr steht ein paar Meter weiter. Das ist sie nicht. Hat jemand ein eigenes Foto für unseren Blog, gerne?

Mit dem fahrerlosen SkyTrain geht es zum Flughafen. Knapp 70 Kilometer ist das Streckennetz des SkyTrain. Damit ist SkyTrain das größte fahrerlose Verkehrssystem der Welt und das seit 1986. Es geht doch.

Ein Flughafenticket kostet übrigens 4,80 kanadische Dollar, ca. 3,30 Euro. Das Fahrrad ist kostenfrei inclusive. Wir finden das ok.

DSC06226 (800x450)

Unsere drei Wochen im Südwesten Kanadas waren beeindruckend, spannend und schön. Kurz, es war cool. Zu Hause basteln wir noch eine Streckengesamtübersicht, nicht nur für den Blog, sondern auch für uns. Fragen? Immer gerne.

Bitte bleibt neugierig.

zum Heimflug, Fliegen mit Fahrrad
zurück zu der Sache mit dem 49. Breitengrad

 

Statistik:
Tageskilometer Tag 20: 49
Tageshöhenmeter Tag 20: 200
Gesamtkilometer: 1676
Spenden: 167,60 Euro

Die Sache mit dem Pickupservice

Die gestrige Königsetappe mit vielen Höhenmetern und großen Crossanteilen hat doch ein wenig Eindruck auf uns gemacht. Regelmäßige Rasten sind heute vorprogrammiert. Im sehr hübschen Hedley kamen wir mit Doug und Mike, den Ladenbesitzern des Hedley Country Market ins Gespräch. Mike führte uns ein kleines Kinderfahrrad für seinen Sohn vor. Kurze Zeit später, wir radelten gestärkt wieder auf dem Highway, hielt ein Pickup neben uns. Es war Mike und er fragte, ob er uns nach Princeton fahren könnte.

Wir hatten stetigen, frischen Gegenwind. So nahmen wir sein Angebot gern an. Im Auto unterhielten wir uns über Hochzeiten auf Kuba und ein wenig über Weltpolitik. Wie schnell doch 30 Kilometer vergehen können. Danke lieber Mike und Grüße nach Hedley.

Wir haben gelernt, dass es neben den Rockies auch noch die Cascades gibt. Das Kaskadengebirge hat mit dem 4392 Meter hohen Mount Rainier auch hohe Berge zu bieten. Also ging es hinter Princeton noch einmal durch Gebirgslandschaft und schneebedeckte Berge nach Mannings Park. Morgens war es hier doch recht frisch. Mit Frost hatten wir eigentlich nicht mehr gerechnet.

In unserer Tierlotterie gibt es heute einen Pfeifhasen zu gewinnen. Der Kleine saß zwischen dunklen Steinen und genoss die Wärme der Sonne. Dabei pfiff er sein Lied, sonst hätten wir ihn nie gesehen. Erst schaute er ganz vorsichtig.

Dann ließ er sich auch mal komplett fotografieren.

Wir sind gar nicht weit von den USA weg. Wollen wir da nicht wenigstens mal kurz gucken? Wir kommen doch hier bestimmt nie wieder her.

Bitte bleibt neugierig.

vorwärts zu der Sache mit dem 49. Breitengrad
zurück zu der Sache mit dem Kettle Valley Railway Trail

Statistik:
Tageskilometer Tag 14 und 15: 150
Tageshöhenmeter Tag 14 und 15: 2120
Gesamtkilometer: 1356
Spenden: 135,60 Euro

Die Sache mit dem Kettle Valley Railway Trail

„Ja Schatz, wenn wir zum Myra Canyon mit dem Kettle Valley Railway Trail wollen, müssen wir jetzt rechts in den Waldweg abbiegen und 8 Kilometer und ca. 700 Höhenmeter fahren, wohl eher schieben.“

Kurz nach Mittag waren wir auf dem spektakulärsten Stück des Kettle Valley Railway Trail (KVR). Auf einem 12 Kilometer langen Stück reihen sich 18 Tressles und zwei Tunnel aneinander.

Tressles sind Holzgerüstbrücken. Was für eine Leistung, die so in den Berg zu bauen? Großartig.

Kommt aber bitte nicht auf die Idee mit normalen Rädern den KVR bis Princeton zu fahren. Die Steine und Felsen sind auf diesem Abschnitt so groß, dass der Weg nur etwas für „Fatbikes“ ist.

Es war Zeit für die zweite Panne der Tour. Frau Traumradlerin hat mein Tun bei unserer ersten Panne dokumentiert. Da war das Licht einfach besser.

Wir haben je zwei Ersatzschläuche und Flickzeug dabei. Wenn Luft entweicht, wechsle ich sofort den Schlauch. Haben wir nur noch zwei intakten Ersatzschläuchen, flicke ich abends im Hotel die defekten Schläuche. Die kommen dann auch schon mal zum Test, ob sie Luft halten, auf den Bügel.

Heute haben wir in der Tierlotterie einen Chipmunk gewonnen. Hallo Chipmunk.

Morgen geht es weiter in Richtung Vancouver und wir werden mit einem kanadischen Pickup fahren.

Bitte bleibt neugierig.

vor zu der Sache mit dem Pickupservice
zurück zu der Sache mit den Elchen

Statistik:
Tageskilometer Tag 13: 97
Tageshöhenmeter Tag 12: 1220
Gesamtkilometer: 1206
Spenden: 120,60 Euro

Die Sache mit der Uhrzeit

Kanada ist ein großes Land. Es erstreckt sich über sechs Zeitzonen, wobei eine Zeitzone nur eine halbe ist. Die Newfoundland Time ist 3 Stunden und 30 Minuten zur Greenwich Time versetzt. Bitte verstellen Sie Ihre Uhr um 30 Minuten! Dass es so etwas gibt?

Wir radeln in zwei Zeitzonen. Alberta hat die Mountain Time, 7 Stunden früher als Greenwich Time und British Columbia hat die Pacific Time, 8 Stunden früher als Greenwich Time.

Am Eingang zum Robson Nationalpark, am „Yellowhead Pass“ verließen wir Alberta und radelten nach British Columbia.

Schilder am Straßenrand sagten uns, dass wir an der Uhr drehen müssen.

Wir überschritten aber nicht nur eine Zeitzone, sondern auch die „Great Divide“. Die „Great Divide“ ist die große Wasserscheide zwischen dem Pazifischen und dem Atlantischen Ozean. Für die Wanderfreunde unter euch, es gibt auch einen „Great Divide Trail“. Dieser Trail führt durch die Wildnis, ist 1.130 Kilometer lang und kreuzt die „Great Divide“ mehr als 30 mal. Das ist mit unseren Fahrradklickschuhen aber gerade nicht unser Konzept.

Ab jetzt fließen alle Flüsse in den Pazifik. Frau Traumradlerin überprüft das mal am Fraser River.

Der Yellowhead Pass ist mit seinen 1.133 Höhenmetern eine der niedrigsten Querungen der Rockies und der „Great Divide“. Seinen Namen soll er von einem blonden Pelzhändler haben. Der blonde Pelzhändler schaut uns übrigens auch von den Schildern zum Highway 16 an.

Man gewöhnt sich an die Symbolik der Highway-Schilder und freut sich, wenn man bekannte Straßen wieder trifft. Hi, Yellowhead!

Wie war das noch mal mit den Elchen?

Bitte bleibt neugierig.

vor zur Sache mit den Elchen
zurück zur Sache mit der Reiseplanung

Wir radelten übrigens am 11. Tag von Kamloops nach Falkland.

Statistik:
Tageskilometer Tag 11: 75
Tageshöhenmeter Tag 11: 1010
Gesamtkilometer: 1012
Spenden: 101,20 Euro

Die Sache mit den Bärenglöckchen

Also, wir haben uns ja total gut auf die Treffen mit den Bären vorbereitet. Unsere Tochter kennt sich mit allem gut aus und hat uns eine Bärenglöckchen geschenkt.

Nun wissen wir aber gar nicht, was wir mit dem Glöckchen machen sollen. Der Ernstfall, ein Vierzentnerbär kommt langsam auf uns zu.

Wir rätseln, sollen wir …

a) … das Glöckchen mit einem gekonnten Curvewurf dem Vierzentnerbären an die Kniescheibe des rechten hinteren Beines werfen? Der Bär ist davon so verstört, dass er Vegetarier wird und uns nichts tut.

b) … mit dem Glöckchen eine Melodie, wie „Kam ein kleiner Teddybär aus dem Spielzeugland daher und sein Fell war wuschelweich, alle Kinder riefen gleich, Bummi, Bummi, …“ bimmeln? Der Vierzentnerbär erinnert sich an seine Kindheit und geht spielen.

c) … das Glöckchen schnell verschlucken, weil so ein Bär kein bimmelndes Mittagessen mag?

Wir wissen es echt nicht. … und dann brummt doch der Bär böse und schnauft.

Verdammt und wir haben echt nur Sportzeug kurz an. Gleich springt er auf uns zu. Er duckt sich schon …

Wir bimmeln kurz …

… erklären ihm, dass wir nur Radfahrer sind. Das findet er total cool und fragt, ob wir nicht ein paar Fotos machen wollen. Das hätten wir beinahe vergessen. So ein netter Bär.

Habt ihr schon mal einen Bären in freier Wildbahn gesehen?

Das war jetzt genug Aufregung für uns. Wir fahren noch etwas Fahrrad und zwar von Tete Jaune Cache nach Blueriver.

Bitte bleibt neugierig.

vor zur Sache mit der Reiseplanung
zurück zu der Sache mit den Bären

Statistik:
Tageskilometer Tag 8: 115
Tageshöhenmeter Tag 8: 500
Gesamtkilometer: 694
Spenden: 69,40 Euro

Die Sache mit den Bären

Also, in Alberta und British Columbia dreht sich ganz viel um Bären. Es gibt Denkmale mit Bären.

Es gibt Elektromatten, so richtig mit Strom und Schlag und so. Rad- und Autofahrer müssen darüber fahren. Bitte nur nicht den Fuß absetzen.

Alle Mülltonnen sind mit einem bärensicheren und gelegentlich auch Traumradler sicheren Verschluss gesichert.

Ok, das ist viel Marketing, aber gibt es denn die Bären wirklich? Wir wollen auch einen Bären sehen.

Dahinten stehen ganz viele Pickups am Straßenrand. Ob da ein Bär ist? Ach nein, da ist ein Columbian Ground Squirrel, ein Columbian Ziesel oder halt Erdhörnchen.

Ein paar Meter weiter kam während das Fotoshootings die Mutter aus dem Bau und stieß hohe Pfeiflaute aus. Unser Model antwortete, rannte aber nicht weg. Der Kleine ist doch ganz süß, oder?

Hey, dahinten bewegt sich was. Das könnte ein Bär sein.

Tatsächlich, ein Bär. Dieser Kumpel ließ uns keine besseren Fotos machen. Nun wissen wir aber, worauf wir achten müssen und halten die Augen offen. Es gibt bestimmt noch bessere Fotos. Versprochen.

Bitte bleibt neugierig.

zu der Sache mit dem Bärenglöckchen
einen Beitrag zurück

Wir sind von Jasper nach Tete Jaune Cache geradelt.

Statistik:
Tageskilometer Tag 7: 106
Tageshöhenmeter Tag 7: 450
Gesamtkilometer: 579
Spenden: 57,90 Euro