Salzländer Kulturstempel #19 Hecklingen und #15 Abenteuerland

Lange haben wir keinen Kulturstempel mehr entdeckt. Besuchen wir doch mal wieder den Salzlandkreis. Das Auto stellen wir in der Nähe von Aschersleben ab. Über Feldwege geht es nach Hecklingen zur Basilika St. Georg und St. Pancratius.

Die ehemalige Klosterkirche befindet sich mitten in Hecklingen und der Stempelkasten #19 befindet sich verschlossen mitten in der Kirche. So klingelten wir beim Pfarramt auf der Straßenseite gegenüber und erbaten Einlass. Wir hatten Glück und ein Mann mit Schlüssel kam sofort und öffnete uns die Türe. Die romanische Kirche ist Bestandteil der „Straße der Romanik“. Sie ist ziemlich düster. Toll sind die Stuckengel im Mittelschiff und die neoromanische Ausmalung.

Aber mein Hauptaugenmerk lag dann doch auf dem Stempelkasten der auf einem Holztisch in einer Ecke stand.

Nach einer kleinen Spende für die nette Führung radelten wir gen Westen nach „Neuseeland“. „Neuseeland“ nennt sich das Gebiet um die aus Tagebaurestlöchern neu entstandenen Seen „Concordiasee“ und „Königsauer See“. Die Stempelstelle #15 ist unser Ziel.

Das Abenteuerland ist der größte Spielplatz der Region. Auch diese Stempelstelle ist nicht frei zugänglich. Sie befindet sich hinter einem Zaun und der Stempel ist im Kassenhäuschen. Da die Kasse geöffnet war, konnte ich mein Heft problemlos abstempeln.

Ohne Kinder besuchten wir diesen riesigen Abenteuerspielplatz nicht. Wir umrundeten einfach die Seen und radelten wieder zum Auto zurück. Dort verpackten wir die Räder und freuten uns über zwei neue Salzländer Kulturstempel und einen tollen Spätsommertag.

Bitte bleibt neugierig.

Mehr Salzländer Kulturstempel gibt es hier.

Schau mir in die Augen!

Schaue ich in diese Augen, ist für einen Moment alles schön.

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Bitte bleibt neugierig 😀.

vom Interkulturellen Garten zur Polarstation

Heute hatte ich viel Zeit und war ganz gemütlich Zeit zu Fuß unterwegs. Ich ging Wege, die ich nie zuvor gegangen bin. Wenn man das tut, entdeckt man auch Orte, die man nie zuvor gesehen hat. So stand ich plötzlich vor einem Interkulturellen Garten. Was ist das denn?

Auf einer 2.600 m² großen Brachfläche ist eine kleine Gartenoase entstanden.

 Interkultureller Garten

Vier junge Gärner waren am gärtnern. Ich fragte, was es mit dieser Fläche auf sich hat. Sie erzählten mir, dass die  interkulturellen Gärten als Plattform für Kommunikation, Begegnung und Zusammenleben zwischen Migranten und Deutschen dienen. Für 10 Euro im Jahr kann jeder mitmachen. Ich wurde sofort eingeladen. Es ist großartig, dass es solche Projekte gibt. Toll.

EIn Stück weiter war ich plötzlich an einer Polarstation.

Polar

Es gibt wirklich schöne Spielplätze. Es tobten sogar viele Kinder.

Wenn ihr die Augen offen haltet, entdeckt ihr bestimmt auch so gute Projekte in eurer Nähe und vielleicht werdet ihr ja auch gleich eingeladen mit zu machen. Immer schön neugierig bleiben.