Bitte bleibt neugierig.
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vorwärts zum Schildersonntag #65
Bitte bleibt neugierig.
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Frankreich baute von 1930 bis 1940 eine Verteidigungslinie mit Tausenden Bunkern, um sich vor einem deutschen Angriff zu schützen.

Die Maginot-Linie entstand entlang der Grenze von Frankreich zu Italien, Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Die Dimension mit über 1000 Kilometer Länge war gigantisch.
Wir haben uns die Festung Schoenenbourg unweit der Rheinbrücke von Iffezheim angeschaut.




Die gigantische Verteidigungslinie hat die französischen Erwartungen, vor den Deutschen zu schützen, nicht erfüllt.
Bitte bleibt friedlich und neugierig.
Wir waren schon viel öfter an der Mündung der Saale in die Elbe, …

… als auf Grönland. Warum?

800 Meter sind einfach näher als 3407 Kilometer. Wann wart ihr das letzte Mal an einer Flussmündung?
Wir wünschen einen schönen Sonntag. Bitte bleibt neugierig.
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vorwärts zum Schildersonntag #64
Das ist eine schöne Idee. Der Holunderweg westlich von Magdeburg ist ca. 100 Kilometer lang und es gibt es sogar Stempelstellen. Das macht diesen Weg für uns Jäger und Sammler attraktiv.



In 17 Bördedörfern auf Dorfplätzen oder an den Kirchen finden sich 19 Stempelstellen.
Die Stempelkästen sind durch ein vierstelliges Zahlenschloss gesichert. Um das Schloss zu öffnen, muss man manchmal nur die Infotafel neben dem Stempelkasten lesen. Manchmal muss man sich auch im ganzen Dorf umgucken und die nötigen Informationen sammeln.
In einem Stempelkasten haben wir auch gleich das dazugehörige Stempelheft gefunden.


So eine Stempeljagd öffnet die Augen und macht Spaß. Wir bereiten für den 1. Mai eine Fahrradtour auf dem Holunderweg vor. Unsere Karte sieht so aus.
Habt ihr auch schon etwas für den 1. Mai geplant?
Bitte bleibt neugierig.
vorwärts zum Holunderweg #3
zurück zum Holunderweg #1

Letzten Freitag radelten wir an diesem Ortseingangsschild vorbei.

12 Apostel, der Name hat keinen biblischen Ursprung. Schaut man sich mit Googlemaps den Ort an, sieht man schlicht 12 Grundstücke. Sie führten 1946/47 zu dem kirchlich klingendem Namen.
Bitte bleibt neugierig und schaut euch Ortsschilder an.
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vorwärts zum Schildersonntag #63
„Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ von Jan Vermeer raucht in Berlin Zigarillo. Auf dem Rentierpullover steht „Chill mal Berlin“. Großartig.
Bitte bleibt neugierig.
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vorwärts zum Schildersonntag #62
Hey, den Bismarckturm auf dem Bierer Berg bei Schönebeck, ganz in unserer Nähe, haben wir noch nicht erradelt. Direkt in seinem Schatten finden wir auch einen Sonderstempel des Salzländer Kulturstempels.



Und dann ist direkt daneben dieser kleine, feine Heimatzoo. Wir besuchten ihn gleich eine Woche später mit unseren Enkeln. Die Falken fliegen nicht so hoch.



Bitte bleibt neugierig.
Weisheit #1, insgesamt geht man zu wenig in Zoos
zu allen deutschen Bismarcktürmen
zu allen Salzländer Kulturstempeln
Der Staatspräsident Erdoğan eröffnete am 22. Januar 2023 die neue 32 Kilometer lange Metro vom Flughafen Istanbul (IST) nach Kağıthane. Alle Bürger und Gäste dürfen die neue Metro einen Monat kostenfrei nutzen. Wir auch. Das ist cool.
Wir reisen Donnerstag an und Sonntag wieder ab. Das heißt wir haben zwei volle Tage in Istanbul. Hier sind unsere Top 3:
Tipp #1 Topkapi-Palast
Wir mögen Bibliotheken und empfehlen beim Rundgang durch den Palast den Besuch der Bibliothek Ahmeds des III..
Tipp #2 spätantike Cisterna Basilika
336 jeweils acht Meter hohe Säulen tragen die Decke dieses gigantischen spätantiken Wasserspeichers. Einfach wow!



Übrigens stakte James Bond (Jean Connery) 1963 in „Liebesgrüße aus Moskau“ genau durch diese unterirdische Welt auf dem Weg zum sowjetischen Konsulat.
Tipp #3 Hagia Sophia
Die von 532 bis 537 n. Chr. erbaute ehemalige byzantinische Sophienkirche darf natürlich nicht fehlen. Wir betraten sie und sagten einfach nur wow!



Istanbul, die Megastadt zwischen Okzident und Orient hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Wo kann man schon zwischen zwei Kontinenten pendeln?
Istanbul ist einfach wow!
Bitte bleibt neugierig.
Wir schaffen es sowieso nicht zu lesen. Der Platz in den Reisetaschen ist zu kostbar. Das Gewicht ist zu groß. Das Handy reicht zum Lesen. Das sind gute Gründe gegen die Mitnahme eines Buches.
Trotzdem haben wir manchmal auf unseren Touren genau ein Buch mit. Mit diesem saßen wir einst auf einer Bank an der Ostsee in Kühlungsborn unweit der Villa Baltic. Da wir nur ein Buch hatten, las ich laut vor.
Es war „Ich bin dann mal weg.“ von Hape Kerkeling. Auf der Nachbarbank hatten wir einen geduldigen Zuhörer. Beim Lautlesen ist das Verständnis für das Gelesene intensiver als beim stillen Lesen.

Vor Kurzem hatte ich ein Déjà-vu. Am Handy las ich den Beitrag von Takeshi.
Ein schöner Beitrag. Abends fragte ich Frau Traumradlerin:
„Hast du schon gelesen? Die Takeshi ist für ein Schilderfoto 1.000 Kilometer geradelt. Total krass.“
„Nö, habe ich noch nicht gelesen.“
„Ich lese es dir mal vor.“
Das laute Vorlesen, hat mir die Emotionen im Text erst richtig bewusst gemacht. Probiert es selber aus. Hier ist der Link:
1.000 Kilometer für ein Länderschild: Die Dänemark-Reisenotizen
Insgesamt lesen wir alle zu wenig laut vor, oder?
Bitte bleibt neugierig.
Wie es wohl zu dem Namen kam?
Wir wünschen euch einen schönen „Schildersonntag“.
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