Radschnellweg 1 und Rhein-Herne-Kanal

Wir radeln vom südlichsten Punkt zum nördlichsten Punkt Deutschlands. In Mülheim, mitten in Nordrhein-Westfale wollen wir schon mal an der modernen Zukunft schnuppern. Der Radschnellweg 1, RS1, soll auf 101 Kilometer Länge Duisburg mit Hamm verbinden. Ein kleines Stück gibt es zwischen Mülheim und Essen bereits. Die Mindestbreite sind ungeteilte vier Meter.

So flutschen die ersten 10 Kilometer mit viel Spaß. Liebe Stadtplaner, wie weit seid ihr mit solchen Projekten in eurer eigenen Stadt? Bitte, bitte macht schneller.

Die Steinkohlevergangenheit ist nur noch an ganz wenigen Stellen zu erahnen.

Schacht Amalie

Weiter geht es am Rhein-Herne-Kanal entlang. Immer wieder sehen wir tolle Brücken.

Halbmond und Kreuz auf einem zugemauerten Bunker sind ein schönes Symbol.

Heute kommen wir noch nach Münster. Da war doch was mit dem „Westfälischen Frieden“.

Bitte bleibt neugierig.

Wir kamen an diesem Tag durch die sechs Landkreise: Essen, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen, Coesfeld, Münster. Damit haben wir schon 32 Land- und Stadtkreise auf unserer Deutschlandtour beradelt.

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Von Koblenz nach Mülheim an der Ruhr

Wir radeln vom südlichsten Punkt zum nördlichsten Punkt Deutschlands. Es ist wieder kurz nach 9 Uhr. Wir haben in der Jugendherberge auf der Festung Ehrenbreitstein über Koblenz sehr gut geschlafen. Als wir die Festung über die steile Straße verlassen, sehen wir noch einmal unser Schlafzimmerfenster der letzten Nacht.

Natürlich haben wir in Koblenz den Schängelbrunnen und den Schängelgullydeckel fotografiert. Schängel ist der verniedlichte französische Jean. Echte Koblenzer Kinder dürfen sich Schängel nennen.

Wir fahren fast den gesamten Weg linksrheinisch mit ganz viel Flussblick.

Hier habt ihr einen Eindruck von der Wegqualität. Teilweise gibt es Schotter und teilweise glatten Asphalt.

Schon von Weitem sieht man ihn.

Wir schlafen wieder in der Jugendherberge mitten im Zentrum mit Domblick. Darauf trinken wir mit Freunden ein, zwei, drei … Kölsch.

Guten Morgen. Von Deutz geht es wieder rüber.

Heute fahren wir durch große Städte, was überraschend gut geht. Nach Köln kommt Düsseldorf.

Und irgendwann sind wir dann an der Ruhr.

Ein Mülheimer erzählte uns, dass es die Gänse inzwischen so toll in Mülheim finden, dass sie nicht mehr wegfliegen. Das Problem sei dabei deren Anzahl und deren Kot. So ist das wohl mit der klimatischen Erwärmung.

Wir kamen in diesen zwei Tagen durch die 10 Landkreise: Mayen-Kobenz, Ahrweiler, Rhein-Sieg-Kreis, Bonn, Rhein-Erft-Kreis, Köln, Rhein-Kreis-Neuss, Düsseldorf, Mettmann und Mülheim Ruhr. Damit haben wir schon 26 Land- und Stadtkreise auf unserer Deutschlandtour beradelt.

Wir wollen weiter nach Norden. Bitte bleibt neugierig.

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Von Mainz nach Koblenz

Wir radeln vom südlichsten Punkt Deutschlands nach Norden. Es ist kurz nach 9 Uhr. Wir haben in der Rhein-Main-Jugendherberge super geschlafen. Unsere Energiespeicher sind mit einem super Frühstück bis zum Bersten gefüllt.Wir rollen abwärts zum Dom von Mainz.

Ein stolzer Hahn am Eierstand hat schon was.Wir haben gerade genügend Eier zum Frühstück gegessen. Jetzt lass uns am Rhein weiter nach Norden radeln.

Gegenüber von Bingen taucht rechtsrheinisch das Niederwalddenkmal mit der Germania auf.

Die Loreley zieht uns in den Bann. Damit man sie nicht verwechselt, habe ich sie mit einem Pfeil markiert.

In Boppard treffen wir uns mit Freunden. Sie nehmen uns mitsamt Rädern zu sich mit und grillen für uns. Es könnte uns schlechter gehen. Danke schön!

Ein neuer Tag: Wir schummeln nicht. So geht es in rasender Abfahrt über Bad Ems und Lahnstein nach Boppard an den Pickup-Punkt von gestern. Wieder linksrheinisch geht es gen Koblenz. Schaut mal, auch hier haben die Preußen ihre Postmeilensäulen gesetzt und es sind nur noch 2 1/2 preußische Meilen bis zum Tagesziel.

In Koblenz lassen wir unsere Traumradelrösser für zusätzlich 1,50 Euro Seilbahn fahren und zeigen ihnen das Deutsche Eck von oben.

Auf der Festung Ehrenbreitstein gibt es wieder eine tolle Jugendherberge. Mit einem Bierchen und einem Aperolmix endet unser Tag über Koblenz.

Wir sind in diesen zwei Tagen durch die fünf Landkreise: Rhein-Hunsrück-Kreis, Weserwaldkreis, Rhein-Lahn-Kreis und Koblenz geradelt. Damit haben wir insgesamt schon 21 Land- und Stadtkreise beradelt.

Wie weit weit wir in unserem Urlaub wohl noch nach Norden kommen?

Bitte bleibt neugierig.

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Durch den unbekannten Südwesten

Von Hard kommen wir ganz schnell nach Bregenz.

„Warum habt ihr euch die Lichtgeschwindigkeit auf das Dach eures Kulturhauses geschrieben?“

„Das war schon immer so.“ sagte uns ein Bregenzer. „Na dann.“

„Warum können wir nicht zur Seebühne?“

„Weil hier gerade ein Krimi – Die Toten vom Bodensee – gedreht wird.“

Wir freuten uns über den legendären VW-Transporter.

Weiter ging es nach Sigmaringen.

„Wussten Sie, dass Sigmaringen die Hauptstadt Frankreichs war?“ war das erste, was wir dort hörten.

Nein, das wussten wir nicht. Es ist auch Interpretationssache. Als 1944 die französische Vichyregierung ins deutsche Exl ging, wurde das Schloss in Sigmaringen kurzerhand zu französischem Territorium und zum Regierungssitz erklärt.

Der ganze Spuk hatte sich dann ein halbes Jahr später erledigt. Trotzdem ist es ein schönes Schloss. Die Donau ist hier noch ziemlich klein.

Mit Schweiß geht es über die Schwäb’sche Alb wieder an den Rhein. Die drei Kaiserdome zu Speyer, Worms und Mainz wollen wir besichtigen.

So sieht unsere bisherige Route aus. GPX-Dateien fügen wir vom heimischen PC hinzu.

Wir sind in diesen Tagen durch die 15 Landkreise: Lindau, Bodenseekreis, Ravensburg, Sigmaringen, Zollernalbkreis, Tübingen, Böblingen, Enzkreis, Pforzheim, Karlsruhe, Rhein-Pfalz-Kreis, Worms, Alzey-Worms, Mainz-Bingen und Mainz geradelt. Man gibt es hier viele Kreise. Damit haben wir insgesamt schon 16 Land- und Stadtkreise beradelt.

Wie weit kommen wir noch nach Norden?

Bitte bleibt neugierig.

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Ein Bismarckturm im gemütlichen Rheinland

Wer hier öfter vorbei schaut, weiß, dass wir angestachelt durch die „Unendliche Rundfahrt“ gerne den einen oder anderen Bismarckturm besuchen. Dieses Mal war unser Ziel so ganz ohne Fahrrad ein schönes Exemplar, welches überhaupt nicht auf einem Hügel oder Berg thront. Der Turm in Bonn-Gronau steht ganz gemütlich in der Rheinaue (GPS-Koordinaten: N 50° 42.995′ E 007° 08.320′), unweit des Rheins.

Übrigens, geht man in Berlin vom Kronprinzessinnenweg zum Hafen Wannsee über eine Haveldüne, steht man direkt vor diesem Herrn Bismarck.

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Bismarckdenkmal am Wannsee in Berlin

Herr Bismarck hat uns auch eine ganze Reihe von Zitaten hinterlassen. Ein Beispiel gefällig:

„Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.“

Ob das heute nach mehr als 100 Jahren auch noch gilt?

Bitte bleibt neugierig 😀.