Von Mainz nach Koblenz

Wir radeln vom südlichsten Punkt Deutschlands nach Norden. Es ist kurz nach 9 Uhr. Wir haben in der Rhein-Main-Jugendherberge super geschlafen. Unsere Energiespeicher sind mit einem super Frühstück bis zum Bersten gefüllt.Wir rollen abwärts zum Dom von Mainz.

Ein stolzer Hahn am Eierstand hat schon was.Wir haben gerade genügend Eier zum Frühstück gegessen. Jetzt lass uns am Rhein weiter nach Norden radeln.

Gegenüber von Bingen taucht rechtsrheinisch das Niederwalddenkmal mit der Germania auf.

Die Loreley zieht uns in den Bann. Damit man sie nicht verwechselt, habe ich sie mit einem Pfeil markiert.

In Boppard treffen wir uns mit Freunden. Sie nehmen uns mitsamt Rädern zu sich mit und grillen für uns. Es könnte uns schlechter gehen. Danke schön!

Ein neuer Tag: Wir schummeln nicht. So geht es in rasender Abfahrt über Bad Ems und Lahnstein nach Boppard an den Pickup-Punkt von gestern. Wieder linksrheinisch geht es gen Koblenz. Schaut mal, auch hier haben die Preußen ihre Postmeilensäulen gesetzt und es sind nur noch 2 1/2 preußische Meilen bis zum Tagesziel.

In Koblenz lassen wir unsere Traumradelrösser für zusätzlich 1,50 Euro Seilbahn fahren und zeigen ihnen das Deutsche Eck von oben.

Auf der Festung Ehrenbreitstein gibt es wieder eine tolle Jugendherberge. Mit einem Bierchen und einem Aperolmix endet unser Tag über Koblenz.

Wir sind in diesen zwei Tagen durch die fünf Landkreise: Rhein-Hunsrück-Kreis, Weserwaldkreis, Rhein-Lahn-Kreis und Koblenz geradelt. Damit haben wir insgesamt schon 21 Land- und Stadtkreise beradelt.

Wie weit weit wir in unserem Urlaub wohl noch nach Norden kommen?

Bitte bleibt neugierig.

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