Besondere Grenzen – die Vennbahn

Nach dem ersten Weltkrieg wird die Grenzziehung zwischen Deutschland und Belgien durch den Versailler Vertrag verändert. Die ehemals deutsche Eisenbahntrasse der Vennbahn von Aachen nach Ulflingen wird zu belgischem Staatsgebiet. So durchschneidet die belgische Eisenbahntrasse Deutschland und es entstehen mehrerer deutsche Exclaven.

2004 hat die Vennbahn ihren Betrieb eingestellt. Ein Radweg wurde neben bzw. auf der alten Eisenbahntrasse gebaut.

RAVel – Réseau Autonome de Voies Lentes steht für das „unabhängige Netz der langsamen Wege“. Die walonische Regierung richtet „langsame Wege“ auf stillgelegten Eisenbahntrassen ein. Super Idee.

Der verbliebene Schienenstrang wird für Sonderfahrten und touristische Draisinenfahrten genutzt.

Wir hatten sehr viel Spaß auf unserer Radtour entlang dieser besonderen Grenze.

Bitte bleibt neugierig.

Und übermorgen suchen wir den ältesten Geocache von Festlandeuropas.

Bayern – Schildersonntag #45

Diesen Schildersonntag kommen wir aus Bregenz in Österreich und radeln am Ufer des Bodensees nach Lindau in Bayern.

Schild mit Wappen der Bayern

Bayern ist unterrepräsentiert. Aus Bayern haben es bisher nur der südlichste Punkt Deutschlands und der Bismarckturm bei Lichtenfels in unseren Blog geschafft. Wir müssen irgendwann noch mal nach Bayern.

Wir haben eine Idee für unseren nächsten Blogbeitrag. Dazu haben wir ein kleines Quiz für euch.

Auf dem Foto seht ihr eine Landgrenze zwischen zwei Staaten. Es gibt einige unterschiedlich große Exklaven des gelb markierten Staates im Staatsgebiet des rot markierten Staates. Wie heißen die zwei Länder? Wisst ihr die Antwort? (gerne als Kommentar)

Bitte bleibt neugierig.

zum Schildersonntag #44

Täuschen – Schildersonntag #43

Diesen Sonntag bleiben wir im militärischen Bereich. In Storkow bei Berlin gibt es einen Bundeswehrstützpunkt, der sich gut beschildert mit Tarnen und Täuschen beschäftigt.

 „Das erste Opfer eines jeden Krieges ist die Wahrheit“ (Hiram Johnson)

Wir wünschen uns so sehr, dass der Krieg in der Ukraine schnell beendet wird und niemand mehr tarnen und täuschen muss.

Bitte bleibt neugierig.

zum Schildersonntag #42

Fuerteventura – 1000 Töne rot

Fuerteventura bedeutet starker Wind.

Susanne mit Windjacke

Ein Freitag im Februar: Flüge hatten wir schon vor längerer Zeit gebucht. Nun haben wir entschieden, dass wir am Samstag fliehen. Wir mailen einem Radverleiher unsere Maße. Sonntag stehen zwei Rote für unsere Woche Winterflucht bereit.

Insgesamt fährt man zu wenig mit roten Fahrrädern. Eine Woche waren wir Traumradeln bei Sonne und über 20° Celsius.

Fuertenventura ist ca. 100 Kilometer lang und knapp 30 Kilometer breit. Die Insel ist so groß, dass wir nur die Mitte beradelt haben. Wir hatten viel Spaß.

Bitte bleibt neugierig.

Salzländer Kulturstempel #20 -Neugattersleben

Die Bode, ein Fluss, der im Harz entspringt. Wir radeln auf dem Boderadweg, der hier auch der Europaradweg R1 ist. Wir kommen nach Neugattersleben.

„Gibt es hier auch einen Salzländer Kulturstempel?“

Stempelkasten 20, Neugattersleben

„Ja, dort neben der Kirche steht der Stempelkasten #20. Klasse, wir haben wieder einen entdeckt.“

Die Kirche Sankt Gertrud stammt aus dem Jahr 1887 und ist eine neugotische Basilika. Sie hat einen 40 Meter hohen Hauptturm und zwei Seitentürme.

„Schau, die Inschrift über dem Portal!“

„Hier ist die Pforte des Himmels“

„Wer hätte die Himmelspforte in Neugattersleben vermutet?“

Neben der Kirche findet man das sogenannte Mausoleum der Familie von Alvensleben.

Die von Alvenslebens haben in diesem Landstrich gefühlt in jedem Dorf Spuren hinterlassen.

„Komm, lasse uns weiter nach Nienburg radeln. Dort mündet die Bode in die Saale.“

Bitte bleibt neugierig.

zu den Stempeln #21, #23 oder zur Gesamtübersicht

Touchpad? – Schildersonntag #40

Ich hätte gerne diese Lachsforelle (Touch) und die Makrele (Touch).

Fisch ist lecker und nicht alles ist ein Touchpad.

Wir wünschen einen tollen Sonntag und bitte bleibt neugierig.

zum Schildersonntag #39

Das Lied vom Glück – Schildersonntag #39

In der Otto- Nuschke- Straße in Tangerhütte fanden wir ein etwa 7 mal 10 Meter großes Mosaik am Giebel eines Wohnblocks. Es wurde vom Berliner Künstler Erhard Schreier 1984 aus vielleicht Millionen Mosaiksteinen zusammengesetzt. Wir meinen, dabei handelt es sich um „sozialistischen Realismus“.

Auf dem Mosaik gibt es viel zu entdecken. Der Eisenwerker mit kleinem Mädchen und eine Bäuerin mit Ferkel stehen groß im Mittelpunkt.

Zu Hause schauten wir uns den Text an.

Der Setzling wird ein Baum
Der Grundstein wird ein Haus
Und haben wir erst Haus und Baum
Wird Stadt und Garten daraus
Und weil uns unsere Mütter
Nicht für das Leid geborn
Haben wir alle gemeinsam
Glücklich zu leben geschworn!

Das „Lied vom Glück“ schrieben Bertolt Brecht und Hanns Eisler 1952 für den DEFA-Film „Frauenschicksale“.

Viele solcher Darstellungen wurden nach dem Zusammenbruch der DDR reflexartig getilgt. Schön, dass die Tangerhütter Wohnungsbaugesellschaft das nicht so handhabte. So regt uns das Mosaik heute noch zum Nachdenken an. Gibt es bei euch auch solche Kunst am Bau?

Bitte bleibt neugierig.

zum Schildersonntag #38 oder noch’n Brechtzitat

Clifffaller – Schildersonntag #37

Insgesamt fährt man am Meer zu wenig Fahrrad.

Wir wünschen euch einen tollen Sonntag und immer eine Brise Rückenwind.

Bitte fallt nicht vom Kliff.

zum Schildersonntag #36

Militärverkehr – Schildersonntag #36

am Truppenübungsplatz Altmark

Unser „Militärverkehr“ ist definitiv mit erhöhter Unfallgefahr verbunden. Das haben wir in Afghanistan gesehen. Das gilt aber auch für jeden anderen Auslandseinsatz.

Bitte bleibt friedlich.

zum Schildersonntag #35

Fin 2021

Ein verrücktes Jahr geht zu Ende. In den letzten Tagen gab es Schnee, Eis, Wind und Regen. Die Festive500 war eine Herausforderung.

Vielleicht singen wir im neuen Jahr mehr.

Gute Bücher lesen ist auch toll.

Bibliothek, Trinity College, Dublin

Wir wünschen euch ein friedliches neues Jahr.

Bitte bleibt neugierig.

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