Aschenbrödel auf Schloss Moritzburg

Da hat doch Frau Traumradlerin genau wie Aschenbrödel in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf der Treppe vom Schloss Moritzburg ihren Schuh verloren.

Ich muss ihr nach, vielleicht kann ich sie freien. Verrückt.

Bitte bleibt neugierig.

Frühlingsanfang und der einzige Sonnenaufgang des Jahres

Heute, am 20. März 2019, beginnt um 22.58 Uhr mitteleuropäischer Zeit der Frühling. Somit geht heute exakt um 22.58 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Sonne das erste Mal in diesem Jahr am Nordpol auf. Die Sonne wird dann am Nordpol sechs Monate nicht untergehen. Es wird Polartag sein.

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Den nächsten Sonnenaufgang werden wir am Nordpol erst wieder zum Frühlingsanfang 2020 erleben. Lasst uns darauf beim Sonnenaufgang anstoßen.

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Wir haben das bisher so noch nie gedacht. Verrückt, oder?

Habt einen tollen Frühling. Bitte bleibt neugierig.

Salzländer Kulturstempel #7 – Ringheiligtum

Letztes Wochenende war es mal wieder so weit. Bei sehr starkem Wind haben wir die Räder gesattelt und sind nach Süden zum Ringheiligtum nach Pömmelte gefahren. Warum, wird es da wärmer? Nicht bei nur 20 Kilometern. Ist es ein neues Ziel? Nein, wir waren schon etliche Male dort.

Warum sind wir also dann bei schlechtem Wetter nach Pömmelte geradelt? Wir wollten uns die neue Stempelstelle des Salzländer Kulturstempels anschauen und einen Stempel holen.


Von diesen Stempelstellen gibt es ganz neu im Salzlandkreis 40 Stück.

Die Koordinaten in der Karte stimmen nur sicher bei den lila Symbolen (z.B. Pömmelte, Salzblume und Hoym). Bei den braunen Symbolen muss man wohl darauf hoffen, dass die Museen offen haben. Alle anderen Koordinaten müssen wir erst noch durch eigene Anreise präzisieren. Wir freuen uns schon auf tolle Fahrradtouren.

Bitte bleibt neugierig.

Echo einer Fahrradtour

Wir entscheiden uns eine Reise zu unternehmen. Wir planen mit mehr oder weniger Aufwand. Die Reise kommt, wir gewinnen neue Eindrücke und Erfahrungen.

2018 beradelten wir Japan. Verrückte Idee.

Jetzt, ein halbes Jahr später, sind wir eingeladen, im Rahmen der Vortragsreihe „Hinter dem Horizont geht es weiter …“ einen Vortrag im Familienhaus zu halten. Der Vortrag ist für einen guten Zweck. Ich suche die Bilder.

Der Fotoapparat stellte sich nicht automatisch auf die japanische Zeit um. Außerdem hatte er eh ein falsches Datum. Manche Bilder sind mit Handy geknipst. Somit sind die Bilder weder nach Namen, noch nach Zeit richtig sortiert. Ich muss die Bilder erst einmal in die richtige Reihenfolge bringen, bevor ich auswähle, welche es in den Vortrag schaffen. Ermahnung an mich selbst: „Am Start der Reise Datum und Uhrzeit im Fotoapparat prüfen und ggf. korrigieren!“

Beim Bilder Sichten passiert etwas Tolles. Kleine Erlebnisse fallen mir wieder ein und manchmal entdecke ich auf den Bildern Dinge, die ich vor Ort gar nicht gesehen habe. Ich recherchiere zu Dingen auf den Fotos und erfahre dabei Neues.

Der Tag des Vortrags ist da. Mehr als 50 Gäste wollen mir zuhören.

Ich bin aufgeregt. Ich tauche noch einmal in unsere Tour ein. Ich habe Spaß. Die Gäste stellen immer wieder Fragen. Toll. Am Ende gibt es Beifall und einige Teilnehmer sprechen uns noch an. Einer bedankt sich und stellt sich als Mitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt vor. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.

Danke liebes Familienhaus für die Plattform und danke liebe Besucher für eure Neugierde. Ich bin sehr froh. Ich konnte noch einmal in die eigene Tour eintauchen und ich habe wieder sehr viel Neues erfahren. Ein wenig Mut gehört dazu.

Bitte bleibt neugierig und traut euch.

Plan fehlgeschlagen

Ein Plan ist ein Plan. Unser Plan war es die #Festive500 zu fahren. Nun meinten aber ein paar kleine fiese Viren, dass wir gute Wirte wären. Wir bekommen das trotzdem hin. Wir radeln einfach über das Land und suchen uns ein einsames Wäldchen, in welchem wir unsere Viren lassen. Schau dahinten, die Baumgruppe vor den Windrädern im Nebel ist doch perfekt. Dort lassen wir einfach alles, was uns krank macht.

Unser Plan ging nicht auf. Die Erkältung blieb uns sehr treu und wir müssen vernünftig sein. Frau Traumradlerin hatte nach drei Tagen die Hälfte der 500 Kilometer schon erradelt und ich hatte nach zwei Radtagen gut 150 Kilometer im GPS. Unsere Räder stehen nun unbewegt im Keller. Vermutlich sind sie über die unerwartete Ruhe sogar froh. Das Jahr war trotzdem ein gutes Jahr.

Nun drücken wir euch allen die Daumen, mögen eure Pläne gelingen.

Bitte bleibt neugierig.