Hiroshima – Die Geschichte von Sadako

Es sind noch 20 Kilometer bis in das Zentrum von Hiroshima zu radeln und es sieht so aus.

In Japan gibt es große Städte.

Die Geschichte von Sadako beginnt am 7. Januar 1943. An diesem Tag wurde Sadako in Hiroshima geboren. Als Sadako zwei Jahre alt war, wurde die erste Atombombe, die jemals gegen Menschen eingesetzt wurde, über Hiroshima abgeworfen. Der größte Teil der Stadt wurde davon in wenigen Minuten völlig zerstört und niedergebrannt.

Sadako war ungefähr zweieinhalb Kilometer vom Mittelpunkt der Bombenexplosion entfernt. Fast alle Häuser in ihrer Nachbarschaft wurden zerstört und viele ihrer Nachbarn starben. Sadako war weder verbrannt noch war sie verletzt. Sie schien unversehrt.

1955 war Sadako im siebten Schuljahr. Sie war ein normales, fröhliches zwölfjähriges Mädchen. Zehn Jahre waren seit dem Abwurf der Atombombe vergangen, und sie dachte nicht mehr daran. Statt dessen dachte sie an Sport. Sie war eine der schnellsten Läuferinnen in ihrer Klasse und verbrachte ihre Freizeit mit Training und bei Wettkämpfen.

Eines Tages fühlte sie sich nach einem Staffellauf sehr müde und schwindelig. In den folgenden Wochen versuchte sie, das Gefühl zu vergessen. Eines Morgens, als sie vor Schulbeginn noch eine Runde um den Schulhof lief, überfiel sie wieder die Schwäche. Und diesmal war es so schlimm, dass sie hinfiel und liegen blieb. Nun bemerkten es alle. Man brachte sie ins Krankenhaus. Sadako hatte Leukämie.

Zu der Zeit erkrankten zahlreiche Kinder in Sadakos Alter an Leukämie, der „Atombomben-Krankheit“. Fast jeder, der Leukämie bekam, starb. Sadako wollte nicht sterben. Sie wollte weiter zur Schule gehen und an Wettrennen teilnehmen. Als sie verstand, dass sie nun im Krankenhaus bleiben musste, weinte sie.

Kurz danach bekam Sadako Besuch von ihrer besten Freundin, Chizuko. Chizuko brachte Origami-Papier mit und faltete einen Papierkranich. Sie erzählte Sadako eine Legende. Sie sagte, dass der Kranich tausend Jahre alt wird und dass ein kranker Mensch wieder gesund wird, wenn er tausend Kraniche faltet.

Sadako beschloss, tausend Kraniche zu falten. Oft fühlte sie sich schwach und müde, so dass sie nicht ständig daran arbeiten konnte. Manchmal fühlte sie sich im Krankenhaus einsam oder ängstlich. Dann faltete sie Kraniche, um die schlimmen Gefühle zu bekämpfen. Sie merkte, dass Kraniche falten ein guter Weg war, um sich Mut zu machen.

Sadakos Freunde und Verwandten besuchten sie im Krankenhaus, sprachen mit ihr und halfen, Kraniche zu falten. Sadako wollte, fest daran zu glauben, dass sie wieder gesund würde, wenn tausend Kraniche fertig wären. Und tatsächlich schien es ihr besser zu gehen, nachdem sie fünfhundert Kraniche gefaltet hatte. Sie konnte sogar für einige Zeit nach Hause, doch am Ende der Woche musste sie wieder ins Krankenhaus.

Nach einiger Zeit spürte sie, dass sie sterben würde. Trotzdem hörte sie nicht auf, Kraniche zu falten. Das half ihr tapfer zu bleiben und es gab ihren Freunden und ihrer Familie ein besseres Gefühl. Selbst wenn sie unter schrecklichen Schmerzen litt, versuchte sie fröhlich und zuversichtlich zu sein.

Sadako hatte ihre tausend Kraniche tatsächlich fertig gefaltet, aber es ging ihr nicht besser. Sie hätte niedergeschlagen und wütend sein können. Tausend Kraniche zu falten hatten überhaupt nicht geholfen. Anstatt zornig zu sein oder aufzugeben beschloss sie, noch mehr Kraniche zu falten. Sie begann mit den nächsten Tausend.

Am 25. Oktober 1955 starb Sadako. Sie schlief friedlich ein, umgeben von ihrer Familie.
Trotzdem endet diese Geschichte nicht mit Sadakos Tod. Die meisten der Kinder in Hiroshima hatten einen Freund oder einen Verwandten verloren, und viele lebten mit der Angst, sie könnten selbst eines Tages an Leukämie erkranken.

Alle wollten etwas für Sadako tun. So gründeten 39 ihrer Klassenkameraden einen Verein und begannen, Geld für ein Denkmal für Sadako zu sammeln. Sie schrieben Briefe und sprachen jeden an, um eine Spende von 20 Yen (etwa 20 Cent) zu erbitten.

Ungefähr zur gleichen Zeit fand ein Treffen von Schulleitern aus ganz Japan in Hiroshima statt. Obwohl sie keine Erlaubnis hatten, gingen die Kinder zu dem Treffen. Sie forderten die Schulleiter auf, zu helfen. Die Schulleiter kehrten an ihre Schulen zurück und baten auch dort um eine Spende für das Denkmal in Hiroshima.

Die Nachricht verbreitete sich schnell. Schüler aus 3100 Schulen aus Japan und neun anderen Ländern spendeten Geld. Am 5. Mai 1958, fast drei Jahre nach Sadakos Tod, hatten sie genug gesammelt, um das Denkmal zu bauen. Es heißt „Das Kinder-Friedens-Denkmal“. Das Denkmal befindet im Friedenspark mitten in Hiroshima, genau dort, wo die Atombombe niederging. Wir haben den Friedenspark und das Denkmal besucht.

Die Aktion wurde so bekannt und berühmt, dass man einen Film darüber drehte. Er heißt „Tausend Papierkraniche“. Etwa 60 Kinder aus Hiroshima und 20 Kinder aus Tokio spielten in dem Film mit. Nach den Dreharbeiten beschlossen sie, zusammen zu bleiben. Sie gründeten den „Klub der Papierkraniche“. Ihr Ziel ist es, Kinder zusammenzubringen, die über den Frieden nachdenken und für ihn arbeiten wollen.

Aus dem Klub weniger Kinder ist heute eine fast weltweite Aktion geworden. Kinder aus allen Erdteilen falten Kraniche, ziehen sie zu langen Ketten auf und senden sie als Zeichen ihres Friedenswillens nach Hiroshima. Dort werden die Kraniche von Mitgliedern des Klubs am Kinder-Friedens-Denkmal aufgehängt – zur Erinnerung an Sadako und als warnendes Zeichen für die Zukunft.

Aus zwei Bordkarten, die wir noch in unseren Packtaschen fanden, hatten wir schon gestern zwei Papierkraniche gefaltet. Wir lassen sie bei den vielen anderen Kranichen.

Die Papierkraniche mahnen uns, alles zu tun, einen Atomkrieg zu verhindern.

Auf dem Granitsockel des Kinder-Friedens-Denkmals sind folgende Worte eingraviert:

Dies ist unser Ruf

Dies ist unser Gebet

Frieden zu schaffen in dieser Welt.

Bitte haltet ab und zu inne und bleibt neugierig.

<– einen Tag zurück —- zum Shimanami Kaido –>

Sehenswürdigkeiten in Japan

Unser Blick aus dem Hotelzimmer sieht so aus.

Der Antennenturm gehört bestimmt NTT. Wir haben diese Art von Türmen bisher in fast jedem Stadtzentrum gefunden. Die Architektur in den Städten übrigens auch. Hübsch ist anders.

Sehenswert sind die wirklich alten Dinge. Da wäre zum Beispiel die Brokatschärpenbrücke oder Kintai-Bridge.

Die Brokatschärpenbrücke ist eine knapp 500 Jahre alte Holzbogenbrücke. Sie ist super anzusehen und schwer zu laufen.

Wir haben, sagen wir einfach mal, 10 Wünsche in Japan.

1. Wir wollen einen Buddhistischen Tempel sehen.

Alle paar Kilometer liegen die Tempel am Wegesrand. Den Jodoshu Shokaku Temple haben wir uns dann etwas genauer angeschaut.

2. und 3. konnten konnten wir uns schon hier erfüllen

4. Wir besuchen Miyajima, die Schreininsel.

Auf der vielbefahrenen Straße 2 radeln wir bis direkt an den Fähranleger. Dort haben wir ein Hotel gebucht. Wir checken ein und duschen uns das Staubschweißsonnencremegemisch von der Haut. Vor dem Zimmer sehen wir das Ballett der vier Fähren. Sie fahren tagsüber alle 15 Minuten nach Miyajima. Frau Traumradlerin drängt. „Die Sonne scheint. Wer weiß, ob es nicht morgen regnet, also los!“

Bereits vom Wasser machten wir die ersten Fotos vom Torii des Itsukushima Shinto- Schreins.

Wir haben Niedrigwasser. Bei Flut stehen das Torii und das ganze Kloster im Wasser. Wir wollen und können aber für ein solches Foto nicht bis Mitternacht warten.

Das eigentliche Kloster haben wir uns natürlich angeschaut.

Auf der Insel gibt es viele zahme Sika-Hirsche. Sie haben keine Scheu vor uns Touristen. Cool.

Morgen wollen wir die gut 20 Kilometer nach Hiroshima radeln und uns Wunsch Nummer 5 erfüllen.

5. Wir besuchen den Friedenspark in Hiroshima.

Ich glaube, das wird beindruckend.

Bitte bleibt neugierig.

<– zurück —— nach Hiroshima –>

Die exakten Karten mit GPX-Track ergänzen wir zu Hause, wenn wir wieder die technischen Möglichkeiten haben.

Pay the Ferryman

14:20 Uhr fährt die Fähre von Taketazu nach Tokuyama. Die nächste Fähre wäre erst 19:00 Uhr gegangen. Ihr könnt euch vorstellen, wie froh wir waren, als wir nach vielem hoch und ab auf der Küstenstraße kurz nach 14 Uhr das Fährterminal erblickten.

Schnell kauften wir die Tickets und zwei schöne gekühlte Flaschen japanischer Cola. Das haben wir uns verdient. Der erste Schluck, upps, das ist ja schwarzer Tee. Egal, er ist kalt.

Wir durften mit unseren Rädern als erste an Bord. Was wir so noch nicht erlebt hatten, war der Service. Gleich zwei Fährleute kümmerten sich um unsere Mobile.

Sie brachten die Bremsklötze in Position und vertäuten die wertvolle Fracht. Erst beim Verlassen der Fähre bemerkten wir, dass sie mit Lappen auch dafür gesorgt hatten, dass nichts zerkratzt.

Wie toll ist das denn? Dürfen wir so einen Service bitte auch in Deutschland haben?

Oben an Deck gab es gleich die nächste Überraschung. Die Hälfte der Fläche war eben. Kopfkissen lagen bereit. Die Japaner zogen sich die Schuhe aus und legten sich zum Schlafe nieder.

Dadurch, dass wir die frühe Fähre bekommen hatten, konnten wir uns ganz entspannt ein Hotel suchen, duschen und dann in den „Touristenmodus“ schalten.

Oh, schau mal ein Shinto-Schrein!

Um genau zu sein, das ist der Torii vor dem Schrein. Torii bedeutet soviel wie Tor. Japanisch kann so einfach sein :-).

Bitte bleibt neugierig.

<– zurück —- einen Tag weiter —>

Reise, Reise – Kyūshū

Welches sind die ersten Dinge, die wir in einem fremden Land organisieren? Wir benötigen Geld und einen Internetzugang.

Beides bekommen wir direkt nach der Ankunft auf dem Flughafen. Ein Geldautomat versorgt uns mit einer ersten Basisauswahl der einheimischen Tauschpapiere. Eine nette Dame an einem Telekommunikationsstand nimmt das Handy von Frau Traumradlerin auseinander. Zuerst testet sie, ob es sich um ein „gelocktes“ Handy handelt. Dann setzt sie uns geschwind eine SIM-Karte mit 5 Gigabye Datenvolumen für 5.000 Yen (ca. 40 Euro) ein. Nnachun sind wir für das Unbekannt gerüstet.

Uns fallen die Reisfelder auf. Überall pflegen die Japaner ihren Reis.

Wir haben eine Reihe von Wünschen, die wir mit Japan verbinden.

1. einen Buddhistischen Tempel anschauen

Die ersten Fotos von einem buddhistischen Tempel sind aus Ogumi.

Bestimmt geht in dieser Beziehung noch mehr. Der Buddhismus stammt aus Indien und ist nach Christentum, Islam und Hinduismus die vierte große Weltreligion.

Wieder ging es steil in die Berge. Wir kommen in ein Gebiet voll mit heißen Quellen.

2. in einem Ryokan übernachten

Ein Ryokan ist ein japanisches Gasthaus. Die Böden der Zimmer sind mit Tatami-Matten ausgelegt, die Schiebetüren (Shoji) mit Washi bespannt und man schläft auf einem Futon. Wir übernachten in はんなりおやど 龍泉閣. Unser Zimmer sah dann tatsächlich so aus. Grandios. In einem Ryokan trägt man Kimono, was man bei genauem Hinschauen sehen kann. Sah lustig aus.

Eigentlich müssten die Japaner bei der Sitzkultur „Knie haben“. Kann mir bitte jemand hoch helfen?

3. in einem Onsen baden

Ein Onsen ist ein Bad, welches von einer natürlichen Quelle mit heißem Wasser gespeist wird. In unserem Ryokan sah der Onsen so aus. Hinter der Glastür gab es auch einen Außenbereich mit einer heißen Quelle.

Um den Onsen nicht zu verschmutzen, reinigt man sich auf der linken Seite vor dem Baden sehr gründlich. Das Wasser war so heiß, das man gerade so noch hinein gehen konnte.

Am nächsten Morgen wurden wir herzlich verabschiedet.

Wir radelten wieder durch die Bergwelt von Kyūshū. Unser Tagesziel war die Fähre von Taketazu nach Tokuyama.

Mal sehen, was wir auf Honshu, der größten japanischen Insel erleben. Bitte bleibt neugierig.

<– Anreise —– weiter auf unserer Reise –>

Reise, Reise – にほん

Wenn wir unsere Fahrräder mit in den Urlaub nehmen, ist es einfach, wenn wir sie direkt für die Anreise nutzen. Wir packen die Radtaschen, klicken sie an die Gepäckträger, steigen vor der Haustür auf und radeln los. Ganz leicht.

Das klappt aber nicht, wenn unser Ziel weit weg ist. In diesem Jahr wollen wir das Land besuchen, in dem die Sonne aufgeht.

Im Februar fiel die Entscheidung. Wir haben bei Lufthansa die Flüge inklusive Fahrradmitnahme gebucht.

Der Termin kam näher und das Verpacken der Räder stand auf der Agenda.

Eine liebe Nachbarin fährt uns und die zwei Kartons zum Bahnhof. Unsere Reise beginnt. Mit der DB geht es pünktlich zum Flughafen. Es läuft.

Unser Flugplan:

Leipzig – Frankfurt

Frankfurt – Tokio Haneda

Tokio Haneda – Kumamoto

Ich hatte ganz schön Sorge, dass dabei was schief gehen könnte. Aber was soll ich euch sagen, die Sorge war begründet.

Zuerst gab es Wind in Frankfurt. Unser Flugzeug kommt in Leipzig mit einer guten Stunde Verspätung an. Als wir dann einsteigen wollten, bildete sich eine Traube um ein Triebwerk. Ein Geier oder ähnliches Fluggetier hatte mit dem Flieger ein Treffen. Das arme Tier hat verloren und wurde nun von dem einen Mitarbeiter der Lufthansa Technik auf dem Leipziger Flughafen aus dem Triebwerk entfernt. Großes Kino. Mit drei Stunden Verspätung startet unser erster Flug. In Frankfurt hieß es rennen. Wir erreichen ein Flugzeug der ANA. Es startet nur knapp drei Stunden später, als unser ursprünglicher Flug. Super. ANA steht übrigens für All Nippon Airways.

Nach 11 Stunden steht eine Mitarbeiterin der ANA mit einem Schild mit unseren Namen am Gate. Wir sind in Tokio, aber unsere Räder haben es nicht geschafft. Was tun? In diesem Moment verpassen wir unseren umgebuchten zweiten Flug nach Kumamoto. Das ist kein Problem in zwei Stunden geht der nächste Flieger. Wir verabreden mit den inzwischen drei hübschen ANA-Mitarbeiterinnen, dass wir jetzt 18:20 Uhr nach Kumamoto fliegen dort in Flughafennähe schlafen und morgen um 11:30 Uhr unsere Fahrradboxen am Flughafen abholen. Ob das klappt?

Ja hat es hat geklappt. Bereit um 11 Uhr haben wir unsere Räder. Jubel.

Nach einer knappen Stunde geben wir die leeren Kartons am ANA-Schalter ab. Unsere Radtour in ein unbekanntes und exotisches Land beginnt.

Kumamoto liegt auf der südlichen Hauptinsel Kyūshū. Auf Kyūshū herrscht ein weitgehend subtropisches Klima. Die Insel ist bekannt für ihre aktiven Vulkane, Strände und Thermalquellen. Mal sehen, was wir erleben werden.

Wir freuen uns auf unseren ersten Shinto Schrein. Bitte bleibt neugierig.

zur ersten Etappe

Post aus der Prignitz – Neues von der Landkreischallenge

21 Radler beradelten inzwischen 192 Landkreise und fotografierten die dazugehörigen Kreisgrenzschilder mit Fahrrad. Hier ein paar Beispiele der letzten Tage.

Wir finden das nach wie vor total spannend.

Nicht alle Landkreise besitzen Kreisgrenzschilder und einige von euch haben bei Landräten und Amtsleitern nachgefragt, ob es wirklich an dem ist und ob es nicht vielleicht Pläne gibt, in der Zukunft Kreisgrenzschilder zu errichten. Auch das finden wir total spannend. Danke für eure Informationen. So können wir Kreise ohne Schild auf unserer „Challengekarte“ rot einfärben.

Auch wir haben hier und da mal einen Kontakt aufgenommen. Am 19. Juni erhielten wir „Post“vom Landkreis Prignitz. Darin heißt es:

„Der Landkreis Prignitz hat keine Landkreisgrenzschilder.

Noch nicht.

Wenn Sie im Sommer noch einmal durch die Prignitz fahren, wird sich ein anderes Bild zeigen: Wir sind gerade in der Feinabstimmung zur Aufstellung dieser Willkommensschilder, wie wir sie nennen. Diese werden an den Bundesstraßen, die in die Prignitz führen, installiert. „Willkommen im Landkreis Prignitz“ heißt es dann zum Beispiel an der B103 von Kyritz aus oder auf der B 189 von Heiligengrabe aus. Wenn Sie aus Magdeburg kommen, wird Sie nach der Elbebrücke an der B 189 eines dieser Schilder willkommen heißen. Das wird ein erster Anfang sein. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Also: Willkommen in der Prignitz! – demnächst auch mit besucherfreundlichen Begrüßungsschildern und echtem Prignitz-Wappen.“

Wir haben uns sehr über diese positive und freundliche Mail gefreut.

Wir wünschen viel Spaß mit unserer Landkreischallenge und bitte bleibt neugierig.

Fussball-WM in Nischni Novgorod

So ganz kommt man ja an dieser Meisterschaft einer „Randsportart“ nicht vorbei. Gestern haben wir das gut zu schauende Spiel Argentinien-Kroatien (0:3) gesehen. Das Spiel wurde in Nischni Novgorod ausgetragen. Vor einem Jahr standen wir am Zusammenfluss von Oka und Wolga und schauten auf das noch im Bau befindliche WM-Stadion.

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Das war ziemlich cool (sorry für den Anglizismus ;-)). Es erwachen Erinnerungen an Nischni Novgorod.

Im Dezember 2017 wurde das Nischni-Novgorod-Stadion für 45.000 Zuschauer eröffnet. Das Stadion ist in blau und weiß gehalten. Die Farben symbolisieren den Wind und das Wasser. Das nächste WM-Spiel in diesem Stadion wird die Partie England-Panama sein.

Bitte bleibt neugierig.