Jungfrauen in der Stadt #2

Seit unserem letzten Wappenpost fielen uns wieder einige Wappen in unserer Stadt auf.

Ein Wappen ist ein Zeichen auf einem Schild. Früher bedeutete das Wort „wâfen“ auch „Waffe, Rüstung“. Im 16 Jahrhundert kam es zur begriffliche Trennung von Waffe als Kampfgerät und Schild als Schutzwaffe. Auf dem Schild gab es dann auch das Wappen in der Bedeutung, die wir heute kennen.

Auch beim Stöbern in Blogs fielen mir Beiträge mit Wappen auf. Fotos von Gullydeckeln mit Wappen scheinen sehr beliebt zu sein. Da schaute ich mal nach unten und voila …

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… auf so einem schönen Wappen stehen und gehen wir. Im Juli letzten Jahres hat sich übrigens bereits ein Gullydeckel aus Melnik in diesen Blog geschlichen :-). Gibt es bei euch auch so schicke Gullydeckel?

Bitte bleibt neugierig.

Wie erzeuge ich in Google-Maps eigene Karten mit politischen Grenzen (Länder-, Kreis- oder Gemeindegrenzen)?

Heute wird es mal wieder etwas „nerdig“. Wir wurden gefragt, wie wir für unsere Landkreischallenge zu der Karte mit den 295 deutschen Landkreisen kamen. Wir haben sie uns selber „herbeigeklickt“. Damit ich den Weg nicht vergesse, dokumentiere ich die Schritte ohnehin.

Aufgabenstellung: Wie kann man die politischen Grenzen (Bundesländer, Landkreise, Gemeinden) auf einer Google-Maps-Karte darstellen. Später wollen wir diese Karten in unsere eigene Webseite einbinden. Dann können wir auch einzelne Landkreise einfärben.

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Wo bekommen wir die Kreisgrenzen her und was müssen wir tun? Geht das ohne kostenpflichtige Spezialsoftware?

Ja, das geht. Zum Artikel, in dem wir die Fragen beantworten, kommt ihr mit diesem Link: https://traumradeln.de/shp2gpx/

Bitte bleibt neugierig.

Mit den Gedanken alleine #2

Die 500 Rennradkilometer ( #festive500 ) zwischen Heiligabend und Silvester hatte ich mir viel einfacher vorgestellt. Grauer Himmel, einsame Landstraßen, Wind und gelegentlich Regen. Viel Zeit, um genau zu sein gute 21 Stunden, für Gedanken über sich und die Welt.

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Aber, wir hatten kein Eis, keinen Schnee und ab und zu sogar Sonne. Großartig!

315 Kilometer waren am Abend des 28. Dezember auf meiner Uhr. Die Kilometer sammelte ich auf vier Fahrten am 25.,26.,27. und 28. Dezember mit einer Länge von 58, 84, 88 und 85 Kilometern . Frau Traumradlerin hatte schon 349 Kilometer geschafft. Am heiligen Abend hatte sie mich abgehängt und einen Vorsprung von 35 Kilometern herausgefahren.

Ohne Urlaub hätte ich die #festive500 nicht geschafft. In der Rückschau war das Wetter gut. Trotzdem war es doch schwer sich an jedem Tag aufzuraffen. Die Kinder waren wieder abgereist und wir frühstückten morgens ausgiebig und gemütlich. „Möchtest du noch ein gekochtes Ei zu den aufgebackenen Brötchen?“

Beim Blick aus dem Fenster, wenn draußen gelegentlich Schauer durch das Bild zogen, war die Versuchung riesig im Warmen sitzen zu bleiben und sinnlos Qualitätsfernsehen zu schauen.

Doch da war diese #festive500 und es fehlten immer noch 185 bzw. 151 Kilometer. So zottelten wir auch am 29. und 30. Dezember die Rösser aus dem Stall und testeten den Belag der Landstraßen um Magdeburg und in Richtung Brandenburg. In so manchen Dörfern erfreuten wir uns über die mit Liebe aufgebauten weihnachtlichen Dekorationen.

Schneemänner und brennende Milchkannen, toll.

Wir haben noch viele schöne Motive mehr gesehen. Anhalten und fotografieren? Nein, meine Finger sind klamm und ehe ich mit kalten Händen das Foto gemacht habe, fange ich an zu frieren.

Nach den Challengeregeln hätten wir auch am Silvestertag noch Kilometer sammeln können. Dazu wollten wir  es nicht kommen lassen. Also machten wir uns am 30. Dezember in Richtung Potsdam auf den Weg. Zurück sollte es mit dem Zug gehen. Man kann ja seine Route auch mal nach dem Wind ausrichten. Wir hatten Westwind ;-). Kurz vor Potsdam in Groß Kreutz gab es eine Bäckerrast. Ich schaute auf die Bahn-App. Unser Wunschzug würde in Potsdam 40 Minuten Verspätung haben.

„Wenn wir wieder nach Brandenburg zurück fahren, bekommen wir da nicht den Zug eine Stunde früher und wären somit sogar eine Stunde und 40 Minuten eher zu Hause?“
„Was sitzt du hier noch rum?“

Nach 111 Kilometern brachte uns die DB wieder nach Hause.

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Frau Traumradlerin hatte nun einen Haken hinter ihren 500 Kilometern. Mir fehlten noch ganze 18 Kilometer. Einsam, im Dunkeln und bei Regen, alleine mit meinen Gedanken, drehte ich am selben Abend noch eine Runde über das nächste Nachbardorf.

Am späten Abend loggten wir dann bei der „Rapha Festive 500“ unsere Teilnahme. Ein gutes Gefühl. Ende Januar sollen die „finisher“ als Belohnung ein „woven badge“ erhalten. Wir freuen uns. Habt ihr schon einmal an solch einer Challenge teilgenommen?

Mal sehen, was wir im neuen Jahr so alles anstellen. Bitte bleibt neugierig.

Mit den Gedanken alleine

Die Feiertage sind vorüber. Die Familie war zu Besuch. Wir saßen am Weihnachtsbaum. Es war warm und gemütlich. Kontrast?

500 Rennradkilometer zwischen den Feiertagen im Dezember – eine verrückte Idee!

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Wie kommen wir darauf? Die Firma Rapha ruft zu einer Challenge auf:

„ride 500km in the eight days between Christmas Eve and New Year’s Eve. Since then the Rapha #Festive500 has become a holiday ritual for cyclists, with tens of thousands of riders around the world attempting the distance each year. Join them.“

Mehr als 80.000 Radler auf der ganzen Welt wollen dieses Jahr an der #Festive500 teilnehmen. Die Idee ist für uns sehr herausfordernd, aber dieses Jahr habe ich Urlaub und wir wollen es versuchen.

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Übrigens, wo ist die Katze?

Wo waren wir? Ach ja, einsame Gedanken, die hat man, wenn der Wind ohne Unterlass ins Gesicht bläst.

Warum fährt man bei Regenschauern und kaltem Wind? Vielleicht nur für diesen einen Moment, wenn die Sonne kurz vor ihrem Untergang doch noch mal durch die Wolken lugt.

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349 Kilometer, wir haben die Herausforderung noch nicht bewältigt. Die einsamen Landstraßen warten auf uns. Auf geht’s!

Bitte bleibt neugierig.

Melancholische Landschaften

Dieser Beitrag hat irgendwie viel mit uns zu tun. Aus diesem Grund ist es unser erster „Reblog“. Viel Spaß mit den „Melancholische Landschaften“ von „Takeshi fährt Rad“. Takeshi, danke für die Erlaubnis und Grüße.

Takeshi fährt Rad

Guten Tag, mein Name ist Takeshi und ich bin Landkreis-süchtig. Verzeihung, das stimmt nicht ganz. Eigentlich bin ich Landkreisschild-süchtig. Kreisgrenzschild, wie man korrekt sagt. Was man auf dem Rad nicht alles lernt.

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Wir wünschen allen schöne Weihnachten!

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Brockenfrühstück 2017

Schlafen wird generell überbewertet. Samstag, 16. Dezember 3:45 Uhr klingelt unser Wecker. Das ist gar nicht nötig, denn wir sind schon wach und der Kaffee läuft auch schon. 4:10 Uhr, wir sitzen zu viert im Auto und sind auf dem Weg nach Schierke. 5:45 Uhr, Einfahrt in das Parkhaus. Überall stehen schon Gruppen Gleichgesinnter. 6:00 Uhr, wir machen uns an den Aufstieg.

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Stirnlampen weisen uns den Weg durch den stockfinsteren Harzwald.

8:00 Uhr, wir holen uns Kaffee und Tee im Touristensaal des Brockenhotels. Ganz alleine sind wir nicht.

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8:19 Uhr die Sonne geht auf! Ämmhh, wo geht noch mal die Sonne genau auf?

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Egal, wir sind hier und treffen viele Freunde.

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Durch Nebel war nix oder vielmehr fast nix zu sehen.

Auch wenn die Fernsicht heute noch Luft nach oben hatte, haben wir mit vielen anderen Verrückten viel Spaß gehabt. Als Überraschung gab es sogar einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel.

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Das 5. Brockenfrühstück war echt super. Danke an die Organisatoren. Beim Abstieg zwischen 9 Uhr und 11 Uhr treffen wir dann viele Wanderer, die sich bestimmt gewundert haben, dass ihnen um diese frühe Zeit so viel Verkehr entgegen kommt.

Habt ihr schon mal einen Sonnenaufgang auf einem Berg oder an einem anderen tollen Punkt erlebt?

Bitte bleibt neugierig :-).