Lenin ist immer noch da

Am 22. April 1870 wurde Wladimir Iljitsch Uljanow in Simbirsk an der Wolga geboren. Als Lenin ging er in die Geschichte ein. Gestern wäre Wladimir Iljitsch Lenin 150 Jahre alt geworden. Schauen wir uns um, treffen wir auf Spuren von Lenin. Da radelten wir nach Oschersleben und trafen Lenin etwas verkitscht in der Ostalgiekantine.

Oschersleben
Lenin weist den Weg

In der Fachhochschule Brandenburg begegneten wir im Treppenhaus ebenfalls dem Genossen.

Auf unserer Tour „Auf nach Balkanien“ unterhielten wir uns mit Herrn Lenin und anderen Genossen, die etwas abgestellt wirkten, auf einem Hinterhof.

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Lenin in Tirana

Egal, wie man zu Lenin steht. Er ist Teil der Weltgeschichte. Der eine oder andere seiner Sprüche ist vielleicht auch bekannt.

„Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.“

Falls ihr Spuren von Lenin begegnet, freuen wir uns über ein Bild oder einen Kommentar.

Bitte bleibt munter und neugierig.

Übrigens trafen wir auf Kuba auch auf „Lenin“.

 

From Tirana with love

Es ist Februar. Wir haben 12 Grad Celsius. Es ist windstill und wir klettern gerade auf die Spitze der Pyramide von Tirana.

Diese monumentale Pyramide wurde 1988 als Museum für Enver Hoxha, den kommunistischen Führer Albaniens, erbaut. Inzwischen ist sie ein „lost place“

„Gucke, da ist eine große Moschee.“


„Hey, wie heißt ihr? Wo kommt ihr her? Dürfen wir ein Interview mit euch machen?“

Da wir höflich sind, schicken wir Susanne zum Interview. Schwupps ist sie verkabelt und sitzt mit Angie, der jungen Redakteurin vom albanischen „Top Channel“ auf Hoxhas Pyramide.


Natürlich wollen wir auch mal in die Pyramide hinein schauen. Eine offene Tür ist schnell gefunden. Ein Albaner fühlt sich durch uns gestört. Bevor die Diskussion hitzig wird, wird ein Gitter zur Seite geschoben und eine junge Frau kommt dazu. Sie scheint eine Art Projektleiterin zu sein und erzählt uns, dass in wenigen Monaten die Sanierung der Pyramide beginnen soll. Sie soll soll das größte regionale Zentrum für Jugend, Technologie und Innovation, eine Art modernem „workingspace“, werden.

Wir haben das Bauwerk noch in seinem ursprünglichen „Brutalismus“ gesehen und drücken die Daumen für die Wiedergeburt.

Tirana ist definitiv anders als unsere Städte.

Wir wollen noch nach Nordmazedonien. Bitte bleibt neugierig.

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