Wir haben schon wieder August und in einigen Bundesländern gehen die Ferien zu Ende.
Schön, dass einige von euch wieder Grenzen überradelt haben. Natürlich sind unsere Nachbarn die leichtesten Ziele. „Hallo Lissa, hallo Joas, Kettenpeitscher, schön, dass ihr Tschechien besucht habt.“
Tschechien – Lissa
Wir waren bei unserem Nachbarn in Belgien. Lissa hat noch ein Nachbarland abgehakt und einen Abstecher nach Italien gemacht.
Takeshi ist in weiter entfernte Länder geradelt, um neue „Länderpunkte“ zu erhalten. Cool.
Und was ist mit unserem „Leader“? Jesko hat die Führung ausgebaut. Aber auch Rudi hat mit seinem Besuch in Slowenien den Abstand nicht größer werden lassen.
Ihr Lieben, vielen Dank für eure Fotos. Wir wünschen euch und allen, die noch nicht dabei sind, noch einen tollen Sommer und ganz viele tolle Erlebnisse beim Radeln.
Und falls ihr mal eine Grenze überradelt, vielleicht habt ihr ja ein Foto für uns (Spielregel hier). Liebe Grüße.
Nach einer Quelle vom Wildtierschutz e.V. gab es 2023 in Deutschland 1339 Wölfe. Das sind ziemlich viele. Hier ist unweit von Dessau wieder ein Warnschild.
17. Mai 2025: Es ist „Tag der offenen Tür im Gefechtsübungszentrum Heer“ in der Altmark. Dieser Tag ist unsere Chance die Stadt „Schnöggersburg“ zu sehen. Also los.
Wir waren mit dieser Idee nicht alleine. 10 Kilometer radeln wir am Stau auf der B71 vorbei.
Viele Autofahrer bestätigen uns, dass wir das bessere Verkehrsmittel gewählt haben. Während die Autos noch ein oder zwei Stunden brauchen, erreichen wir die im Normalfall unzugängliche Welt der Leopard- und Marder-Panzer hinter den Zäunen der Bundeswehr.
Vor unserem eigentlichen Ziel „Schnöggersburg“ lag aber noch ein zweistündiges Schlangestehen.
Offensichtlich war die Bundeswehr logistisch überfordert. Egal, wir wollten zur „Schnöggersburg“.
Die „Schnöggersburg“ ist eine Übungsstadt aus ca. 500 Gebäuden, mit Autobahn, einem Slumdistrikt, Gewerbegebiet, Chemiefabrik und Religionsgebäude. Es gibt auch einen künstlichen Fluß, die Eiser, dessen Brücken man „sprengen“ kann.
Es gibt sogar drei U-Bahnstationen.
Es ist krass, was hier alles möglich ist. Wir nehmen sehr viele Eindrücke mit.
Vor der Kaserne, auf dem Heimweg, sahen wir noch einmal die Transparente derer, die unsere grenzenlose Aufrüstung (Whatever it takes) kritisch sehen.
Am 9. Mai 2025 wurde der „80. Jahrestag Tag des Sieges über Nazideutschland“ in Moskau und vielen anderen Städten gefeiert. Das Foto haben wir in Tiraspol gemacht.
Die Bedeutung dieses Tages wird klar, wenn man einen Blick auf andere Orte wirft.
Unvorstellbar war die Unmenschlichkeit.
Das Gedenken an diesen historischen Tag muss einen, darf nicht spalten.
Diese Woche lernten wir eine uns unbekannte Zeitrechnung kennen. Ab 1922, dem Jahr der Vereidigung von Mussolini in Italien, ersetzten die Italiener die Zeitrechnung nach dem Gregorianischen Kalender durch eine neue Zeitrechnung, die Era Fascista, E.F..
Wir entdeckten an einem Wasserreservoir die Jahreszahl Anno 12 Era Fascista. Das bedeutet Anno 1934. Verrückt.
Wir fanden die Tafel an der Amalfiküste südlich von Neapel. Mehr dazu gibt es hier.