Making summer memories in Roermond – Jakobsweg #4

Wir radeln immer weiter und kommen in die Niederlande. Limburg heißt uns willkommen und Roermond ist heute unser Ziel.

„Oh, hier sind die Unterkünfte aber teuer. Warum?“
„Ach so, in Maastricht, gleich um die Ecke, spielt André Rieu auf dem Marktplatz seine Sommerkonzerte und das treibt die Preise nach oben.“

Wir sind in Roermond. Auch hier ist auf den Plätzen Musik und Sommerfeststimmung. Wir fragen im Münster nach einer Pilgerunterkunft. Ja, so etwas gibt es. Wir sollten in der Kathedrale nachfragen. Auf zur Kathedrale.

In der Kathedrale sagten uns die Damen am Informationsschalter, dass es im Keller des Doms ein Refugio für Pilger gibt. Die Schlüssel müssten wir uns in einem Hotel holen. Wir radelten also zu dem Hotel und im Tausch gegen unseren Pilgerpass gibt es Schlüssel.

Durch eine Extrapforte erkunden wir unser Refugio.

Sechs Pilger könnten hier auf Schrankbetten schlafen. Wir haben Glück und müssen nicht teilen. Besser geht es gar nicht.

Übrigens besitzt die Kathedrale von Roermond eine Armreliquie vom Apostel Jakob dem Älteren. Wir sind immer noch auf dem richtigen Weg.

Morgen wollen wir weiter nach Belgien.

Bitte bleibt neugierig.

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Kommunikation – Jakobsweg #3

Zwei Smartphones und ein Tablet waren auf unserer Pilgertour dabei. Sie halfen beim Navigieren und beim Kommunizieren. Das ist einfach und effektiv.

„Gucke mal, da sind zwei Stationen von „des Kaisers Handy“!“

Wir entdeckten die Stationen 32 -„Auf der Findstelle“ bei Oeynhausen und 33 – Rehberg, bei Altenbeken. 

Toll wie die Preußen zwischen 1833 und 1849 mit ihren Provinzen kommuniziert haben. Sechs Stunden dauerte die Übertragung einer „Kurznachricht“ per Winkelementen zwischen Berlin und Koblenz. Das war damals superschnell. Dafür brauchte es die optische Telegrafenlinie.

Quelle: Wikipedia, Lencer unter cc-Lizenz

Eine andere Art der Kommunikation sind die mündlichen Empfehlungen denen wir folgten. An unserer ersten Pilgerherberge erhielten wir die Empfehlung im koptischen Kloster Brenkhausen zu nächtigen. Das war ein Supertipp.

Im Zisterzienserkloster Stiepel bei Bochum empfahl uns Gästepater Nikodemus die Franzikanerschwestern im Kloster Mariae Heimsuchung in Krefeld. So radelten wir nach Krefeld und durften Schwester Alfonsa schöne Grüße ausrichten.

Diese Art der Mundpropaganda haben so bisher nur in Kuba erlebt.

Kommunikation ist wichtig und macht alles besser, auch unsere Pilgertour. Falls ihr Nikodemus oder Alfonsa trefft, richtet bitte Grüße von uns aus.

Bitte bleibt neugierig.

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Jakobsweg – Schildersonntag #99

Pilgern ist ein Abenteuer. Man entdeckt neue Orte und Menschen. Vielleicht entdeckt man sich selbst.

Wir probieren das.

Bitte bleibt neugierig.

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Hallo Sommer – Schildersonntag #97

Unser Sommer beginnt dieses Jahr am Samstag, den 21. Juni um 04:41 Uhr.

Genießt die letzten Frühlingstage und bitte bleibt neugierig.

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Wölfe überall? – Schildersonntag #96

Nach einer Quelle vom Wildtierschutz e.V. gab es 2023 in Deutschland 1339 Wölfe. Wir finden, das sind ziemlich viele.

Bitte bleibt neugierig und seid achtsam.

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Holunderweg 2025 – Stempelstellen in jedem Dorf

2023 und 2024 sind wir schon auf dem wunderschönen Holunderweg westlich von Magdeburg durch die Hohe Börde geradelt. Heute kam die dritte Radtour in rot hinzu.

19 Stempelstellen locken und machen die Touren zusätzlich spannend. Unserer kleinen Radgruppe fehlen nur noch drei Stempelkästen. So legen wir die Route über Niederndodeleben und Eichenbarleben.

Nach unserem ersten Picknick vor der Kirche in Eichenbarleben war nun der Stempelkasten in Brumby unser Ziel. Die nötigen Infos fanden wir am Taubenturm in Brumby und dann rechnete das Team, um an den Code für den Stempelkasten zu kommen.

Wir haben es geschafft. Auf unserem Rückweg entdeckten wir den neuen „Ferkeltaxenradweg“, der heute noch im Bau ist.

Dieser neue Radweg wird auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke Eilsleben-Haldensleben gebaut. Es ist bitter, dass unser Land diese Infrastruktur aufgegeben hat, aber immerhin entsteht dort nun ein Radweg. Unsere zweite große Rast fand dann in einem Pavillon im Holundertal statt.

In Groß Santersleben erhielten wir in der Pilzzucht „Bördepilz“ eine Führung. Limonenseitling, Kräuterseitling, Shiitake … . Unverhofft kommt oft.

Morgen gibt es bei uns frische Kartoffeln mit Shiitakepilzen. Auch wenn man glaubt alles in seiner „Homezone“ zu kennen, so stimmt das nicht. Wir haben heute viel Neues gesehen und hatten Spaß.

Bitte bleibt neugierig … auch in eurer „Homezone“.

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Kriegstüchtig? – Schildersonntag #95

17. Mai 2025: Es ist „Tag der offenen Tür im Gefechtsübungszentrum Heer“ in der Altmark. Dieser Tag ist unsere Chance die Stadt „Schnöggersburg“ zu sehen. Also los.

Wir waren mit dieser Idee nicht alleine. 10 Kilometer radeln wir am Stau auf der B71 vorbei.

Viele Autofahrer bestätigen uns, dass wir das bessere Verkehrsmittel gewählt haben. Während die Autos noch ein oder zwei Stunden brauchen, erreichen wir die im Normalfall unzugängliche Welt der Leopard- und Marder-Panzer hinter den Zäunen der Bundeswehr.

Vor unserem eigentlichen Ziel „Schnöggersburg“ lag aber noch ein zweistündiges Schlangestehen.

Offensichtlich war die Bundeswehr logistisch überfordert. Egal, wir wollten zur „Schnöggersburg“.

Die „Schnöggersburg“ ist eine Übungsstadt aus ca. 500 Gebäuden, mit Autobahn, einem Slumdistrikt, Gewerbegebiet, Chemiefabrik und Religionsgebäude. Es gibt auch einen künstlichen Fluß, die Eiser, dessen Brücken man „sprengen“ kann.

Es gibt sogar drei U-Bahnstationen.

Es ist krass, was hier alles möglich ist. Wir nehmen sehr viele Eindrücke mit.

Vor der Kaserne, auf dem Heimweg, sahen wir noch einmal die Transparente derer, die unsere grenzenlose Aufrüstung (Whatever it takes) kritisch sehen.

Bitte bleibt neugierig.

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Tag des Sieges – Schildersonntag #94

Am 9. Mai 2025 wurde der „80. Jahrestag Tag des Sieges über Nazideutschland“ in Moskau und vielen anderen Städten gefeiert. Das Foto haben wir in Tiraspol gemacht.

Die Bedeutung dieses Tages wird klar, wenn man einen Blick auf andere Orte wirft.

Unvorstellbar war die Unmenschlichkeit.

Das Gedenken an diesen historischen Tag muss einen, darf nicht spalten.

Bitte bleibt neugierig.

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Naturoase – Schildersonntag #93

Naturoasen oder keine Lust auf Rasen mähen? Egal, genießen wir die Sonne, die Bienen und die … Naturoasen.

Andreas, danke für dein Foto.

Wir wünschen einen schönen Schildersonntag und bitte bleibt neugierig.

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Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt …

Sorrent, es ist Mittag und wir haben gerade die sehr steile Abfahrt zum Hafen hinter uns gebracht. Wir kaufen für 68 Euro Fährtickets für uns und unsere Fahrräder nach Capri.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Capri für viele Westdeutsche ein Symbol der Sehnsucht nach Freiheit, Lebensfreude und Reiselust. Besonders in den 1950er- und 1960er-Jahren prägten Schlager wie „Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt“ das Bild der Insel als romantisches Traumziel.

Wir haben unsere Übernachtung in Anacapri gebucht. Anacapri liegt auf 275 Höhenmetern. Das heißt, wir strampeln mal wieder ordentlich bergauf.

Auf den Monte Solaro, das ist mit 589 Höhenmetern der höchste Berg auf Capri, fahren wir früh am Morgen mit dem Sessellift. Wir sind so früh, dass wir ganz alleine die Aussicht genießen können.

Wir verlassen Capri in Richtung Positano an der Amalfiküste.

Ständig sehen wir das azurblaue Mittelmeer. Wir werden von Positano auf der Küstenstraße immer am Meer entlang nach Amalfi radeln.

Bitte bleibt neugierig.

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