Die Heilige Insel und ein Foto für die „Weltchallenge“

Bei einem Mittagessen wurden wir gefragt, ob wir auch zur Holy Island radeln. Eigentlich hatten wir das nicht vor. Was ist Holy Island? Unser Interesse war geweckt.

Lindisfarne ist eine Gezeiteninsel. Auf ihr gab es im 7. Jahrhundert ein Kloster, welches von Wikingern überfallen wurde. Dieser Überfall markiert den Beginn der Wikingerzeit in England.

Für uns ist der Weg auf die Insel viel spannender. Die Insel ist über einen gezeitenabhängigen „Causeway“ erreichbar. Natürlich studierten wir die Gezeitentabellen.

14:20 Uhr müssen wir spätestens wieder auf dem Festland sein. Dann wird der ca. vier Kilometer lange Causeway im Watt überschwemmt. Das passt. Los.

Auf der Insel tummeln sich die Touristen und natürlich gibt es auch ein altes Castle.

Auf dem Rückweg kamen wir wieder an dem „tide refuge shelter“ vorbei.

In diese „höhergelegte“ Hütte können sich Menschen retten, die das mit dem Wechsel von Ebbe und Flut nicht verstanden haben und die vom steigenden Wasser überrascht werden. Bei uns war noch reichlich Zeitresrve.

Der Ausflug zur Holy Island hat uns Spaß gemacht und jetzt kommen wir zur englisch-schottischen Grenze.

Na, das ist doch mal wieder ein Foto für unsere „Weltchallenge“. Wir freuen uns riesig. Habt ihr auch solche Foto auf die ihr stolz seid?

Ab morgen kommt Edinburgh in unsere Reichweite.

Bitte bleibt neugierig.

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Hier ist unsere UK-Karte:

Hallo Nordsee und Castleviews

Oh, wir sind doch gar nicht so viel exakt auf der „C2C cycle route“ geradelt.

Trotzdem haben wir gefeiert, als wir den Endpunkt der Sea to Sea Cycle Route von England in Tynemouth erreichten.

Es ist C2C-Tradition, sein Hinterrad in die Irische See zu stellen und das Vorderrad in die Nordsee. Das mit dem Hinterrad in der Irischen See haben wir verspielt, aber unseren Vorderrädern haben wir Nordseewasser zum Schmecken gegeben.

Ab jetzt folgen wir der Coast & Castles Cycle Route. Sie ist knapp 200 Meilen lang, startet in Tynemouth, wo wir ja gerade sind und führt an der englischen Ostküstenlinie von Burg zu Burg zu Burg zu …. Dieser Weg führt uns hoch bis zur schottischen Grenze. Das wollen wir. Das ist unser Ding.

Die pinke Moderne trifft auf das Mittelalter.

Tynemouth Castle

Natürlich hat es auf unserer Tour jeden Tag mehrfach geregnet. Wir hatten halt normales britisches Inselwetter. Die Natur und die Blicke waren vielleicht auch deshalb grandios.

Dunstanburgh Castle

Das Dunstanburgh Castle liegt übrigens ebenfalls in einem „AONB“. Wir bestätigen diese Wertung gerne.

Geht es überhaupt noch besser?

Bitte bleibt neugierig.

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AONB und The Angel of North

Neben den Nationalparks gibt es in UK die „Area of Outstanding Natural Beauty“. Das ist in der Tat eine treffende Bezeichnung. Wir durften durch Gebiete von hervorragender Naturschönheit radeln. Dazu gehören die nördlichen Pennines.

Der Anstieg mit den 1.900 englischen Füßen auf einen der höchsten UK-Pässe fühlte sich nicht viel anders an, als eine Fahrt auf einen Alpenpass mit der selben Höhe in Metern.

Wir folgten ungefähr dem C2C-Radweg und erreichten die nördlichste englische Großstadt, Newcastle upon Tyne.

Ein Besuch und ein T-Shirt aus dem Hard Rock Cafe sind für uns fest eingeplant.

Vor den Toren der Stadt winkte uns der Engel des Nordens.

Die Flügelspanne dieser Stahlskulptur ist größer als die Höhe der Freiheitsstatue vor New York. Der „Angel of the North“ wünschte uns bei strömendem Regen noch eine schöne Tour. Wir sind gespannt.

Bitte bleibt neugierig.

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Hier ist unsere UK-Karte:

Der Steinkreis von Castlerigg

Die Fähre der Steam Packet Company brachte uns in 3 3/4 h von Douglas auf der Isle of Man nach Heysham in Lancaster im Norden von England. Die Fährüberfahrt kostete für uns beide 63 Pfund plus 20 Pfund für unsere zwei Fahrräder. Wir umradelten die Morecambe Bay und übernachteten in Grange over Sands.

Überall war die Stimmung gut und wir wurden superfreundlich begrüßt. Natürlich ließen wir uns jeden Morgen das „full english breakfast“ schmecken.

Im Norden von England gibt es den C2C oder Sea to Sea Radweg. Die traumhaft schöne Route führt über 137 Meilen von der Irischen See zur Nordsee. Dabei startet der Radweg in der Grafschaft von Cumbria, passiert den nördlichen Lake District (Weltkulturerbe) und Northumberland bevor er an der Mündung des Flusses Tyne endet.

Obwohl wir diesem Radweg nicht komplett folgten, diente er uns als Orientierung. Nach unserer Nacht in Keswick entdeckten wir den Steinkreis von Castlerigg. Schon die Anfahrt lohnt.

Es ist grundsätzlich überall steil und da ist es sehr cool, wenn wir unsere „bones resten“ können. Susanne baute auch gleich eine Beziehung zu den „Einheimischen“ auf.

So einen 4.500 Jahre alten Dolmenkreis, älter als Stonehenge, lassen wir uns nicht entgehen.

Als nächstes radeln wir auf unserem Weg zur Nordsee durch die Pennines.

Bitte bleibt neugierig.

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Isle of Man

Die Steam Packet Company betreibt den Fährdienst zur Isle of Man. Wir haben Tickets für die Linie Liverpool-Douglas. Douglas ist die Hauptstadt des autonomen Kronbesitzes. Die Isle of Man ist eine ca. 52 Kilometer lange und 22 Kilometer breite Insel in der irischen See. Die Insel ist nicht Bestandteil von Großbritannien. Gleich nach unserer Landung begrüßen uns die hier geborenen Bee Gees. Sie halten mal schnell unsere Räder.

Wir nehmen drei Tage Quartier in Douglas und erkunden die Insel. Hier sind unsere Top 3.

Old Tynwald ist der Ort, wo seit mehr als 1000 Jahren die neuen Gesetze der Insel verkündet werden. Der Tynwald ist somit das älteste durchgehend bestehende Parlament der Welt. Der Wahlspruch der Insel bedeutet soviel wie „Wohin du es auch wirfst, es wird stehen.“.

Das Great Laxey Wheel ist Europas größtes Wasserrad, das die Wasserhaltung eines Bergwerks antrieb.

Die alten Eisenbahnen, elektrisch oder mit Pferdestärken angetrieben, sind sehenswert.

Nicht zuletzt erhielten wir als Geocacher ein neues Souvenir. Wir haben ein neues „Land“ discovert.

Die Isle of Man ist einen Besuch wert. Morgen geht es mit der Steam Packet Company wieder zurück auf das britische Festland.

Bitte bleibt neugierig.

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Hier ist unsere UK-Karte:

Penny Lane, is in my ears and in my eyes

Wir haben zwei Übernachtungen im Albert Dock von Liverpool gebucht. Wir haben einen ganzen Tag Zeit. Wir werden auf den Spuren der Beatles wandeln. Als erstes gehen wir mit den Beatles direkt am Ufer des Mersey spazieren.

Die Jungs sind wirklich groß.

Auf zur Penny Lane. Die Penny Lane ist, wie zu erwarten, eine ganz normale Straße.

Zum Mittag gönnen wir uns unter den Augen der Fab Four typisch englische Fish and Chips.

In der Mathew Street reiht sich Klub an Klub. Überall hören wir Musik. Alles summt und vibriert. Hier ist auch der Cavern Club, in dem die Beatles 292 Konzerte gaben. Heute spielen dort jeden Freitag „The Cavern Club Beatles“ ihre Konzerte. Klick, wir haben Tickets.

Was sollen wir schreiben? Diese Musik an diesem Ort ist einfach nur genial. Habt ihr jemals die Chance, besucht den Cavern Club in Liverpool.

Und ein kleines Yellow Submarine haben wir auch gesehen.

Mit so viel Musik im Ohr schauen wir zum Fähranleger. Morgen geht es für uns auf die Isle of Man.

Bitte bleibt neugierig.

„Imagine all the people livin‘ life in peace“

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Hier ist unsere UK-Karte:

2023, Reise, Reise und erste Kilometer in England

Nach drei Jahren haben wir uns mal wieder für das Fliegen mit Fahrrädern entschieden. Wir wollen nach Nordengland und Schottland. Los geht es.

Es ist Donnerstag. Wir fliegen zum Preis von 414,10 Euro mit Ryanair von Berlin nach Manchester. In dem Preis sind unsere Fahrräder als Sportgepäck für je 60 Euro enthalten. Die Fahrräder konnten wir im Buchungsprozess online ohne Probleme mit einbuchen. Unsere Crossräder habe ich natürlich vorschriftsmäßig verpackt.

Im Terminal 2 des BER hat Ryanair einen eigenen Großgepäckschalter. Dort bringen wir die Räder hin. Die zwei Kartons laufen ohne Probleme durch den Scanner. Unsere vier Fahrradtaschen, zwei kleine und zwei große nehmen wir ins Handgepäck. Das war kein Problem. Der Urlaub kann starten.

In Manchester müssen wir uns für die „Migration“ an einer langen Schlange anstellen. Geschafft und unsere Räder stehen direkt neben dem Paketband. Hier kann man sitzen und es ist ruhig. Wir entscheiden, die Räder gleich dort reisefertig zu montieren. Wir sind immer aufgeregt, ob alles heile ist, aber nichts ist beschädigt und der Spaß kann sofort losgehen.

Frau Traumradlerin fragte an einem Schalter, was wir mit den Kartons, die wir nun nicht mehr brauchen, machen sollen. „Just leave it there.“ war die entspannte Antwort.

Unser Tagesziel ist nicht Manchester. Wir wollen nach Liverpool. So radelten wir auf einem Stück des Trans Pennine Trail ….

… in die Stadt der Beatles.  

Das vorgebuchte Hotel direkt am Fluss Mersey in einem alten Speicher in den Docks passt perfekt.

„In the town where I was born
lived a man who sailed to sea“

Ob wir ein Yellow Submarine sehen?

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Familien brauchen unsere Achtung – Schildersonntag #64

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Juni 2023 – Update Weltchallenge

Am 26. Juni 2023 erreichte uns ein Nachweisfoto für den 12. Länderpunkt von Takeshi.

Da bekommen wir richtig Lust auf unsere östlichen Nachbarn :-).

Wo stehen wir eigentlich? Haben wir neue Länder in den letzten Monaten „discovert“?

Ja, wir können mit Takeshi wieder gleich ziehen. Wir sind auf Zypern geradelt und haben direkt hinter dem Flughafen unser Radel mit diesem Schild fotografiert. Inseln sind also auch möglich.

Die Sommerferien gehen jetzt los. Seid ihr vielleicht auch irgendwo unterwegs? Jesko, Takeshi und wir freuen uns über Herausforderungen und „Grenzfotos mit Fahrrad“. Hier geht es zu den Spielregeln und dem „Ranking“.

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Unser Orbit um Magdeburg

„Hast du gesehen, da ist „Jörg aus M an der E“ einen Orbit um Magdeburg gefahren?“

„Cool, das machen wir auch!“

unser Orbit um Magdeburg

Einmal komplett um unsere Heimatstadt Magdeburg herumradeln, ohne sie zu berühren, das ist unser Orbit um Magdeburg.

Bismarckturm Schackensleben

Wir starten vom höchsten Punkt, unserem Bismarckturm. So haben wir einen Überblick und es geht bergab.

zwischen Börde und Salzlandkreis

Wir radeln entgegen dem Uhrzeigersinn vom Nordwesten in den Süden nach Schönebeck.

erste Elbquerung in Schönebeck

Nun sind wir im Osten und haben uns in einer unserer Lieblingseisdielen einen Erdbeereisbecher verdient.

Eisdiele Ebeling in Elbenau

Wir wenden uns wieder nach Norden und überqueren über die Trogbrücke gemeinsam mit dem Mittellandkanal ein zweites Mal unsere Elbe.

Die Trogbrücke des Mittellandkanals

Nach 93 Kilometern schließen wir unseren Orbit um Magdeburg. Zufrieden und glücklich rollen wir den Irxleber Berg hinab, unserem Heim entgegen.

Seid ihr schon einmal einen Orbit um euren Ort geradelt?

Bitte bleibt neugierig.