Der Herzog von Wellington, Oberbefehlshaber der Alliierten hatte sein Hauptquartier in Waterloo bezogen. Am 18. Juni 1815 würde er mit 68.000 britischen, niederländischen und deutschen Soldaten auf Napoléon treffen. Napoleon führte 77.500 französische Soldaten in die Schlacht.
Diese Geschichte fand nicht im Waterloo in der Prignitz statt. Dort warten wir heute auf den Prignitzbus.
Wir wünschen euch einen tollen Sonntag und bitte bleibt neugierig.
Auf der Bundeswehrtagung am 10. November 2023 erklärt der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius:
„Wir müssen kriegstüchtig werden.“
In den 1980-ern waren in der DDR Schilder und Aufnäher mit „Schwerter zu Pflugscharen“ ein Zeichen gegen die Aufrüstungspolitik in West- und Ostdeutschland. Kriegstüchtig macht mir Angst.
Wir haben seit 2009 unsere Harzer-Wandernadel-Stempelhefte.
14 Jahre sind wir im Harz mit diesem Heft von Stempelstelle zu Stempelstelle Ski gefahren, gewandert und auch sehr viel geradelt. Wir sammelten nach und nach alle (!) Stempel.
Am 29. April 2023 stempelte Frau Traumradlerin ihre Stempel 218 bis 221. Wir haben über diese schöne Fahrradtour berichtet. Es fehlte nur noch der Barenberg, die letzte Stempelstelle zur Wanderkaiserin.
Irgendwie wollten wir, dass es nicht zu Ende geht. So ließen wir uns ganze fünf Monate Zeit. Am 23. September 2023 war es dann soweit. Wir erwanderten die letzte fehlende Stempelstelle auf dem Barenberg bei Elend.
HWN 020 – Barenberg
An diesem Samstag war tolles Wetter. So setzten wir uns auf unsere Fahrräder und fuhren von Wernigerode am Nordrand des Harzes entlang nach Blankenburg. In einer Mail hatten wir unser Kommen angekündigt und so lagen die zwei Urkunden für uns als neue „Majestäten“ bereit. Außerdem gönnten wir uns das Eherenabzeichen. Der Stein ist aus Echinodermen-Schuttkalk vom Hirschbrunnen bei Elbingerode.
Anstecknadel Wanderkaiser
Zwei neue Stempelhefte haben wir inzwischen auch. Wir wünschen euch viel Spaß beim Wandern.
Letzte Woche wollten wir mit drei Fähren fahren. Wegen Niedrigwassers wurde es nur eine Einfährentour. Schön war es trotzdem. Wir summten „Don’t pay the Ferryman …“.
Wann seid ihr das letzte mal mit einer Fähre, vielleicht sogar einer Gierfähre gefahren?
Vor 10 Jahren wurde die Idee eines selbst organisierten Rennens durch Europa geboren. Dieses Jahr führte das Transcontinental Race Nummer 9 von Belgien quer über den Balkan bis nach Griechenland. Jesko fuhr das #TCRNo9 und entdeckte drei neue Staaten, Nordmazedonien, Albanien und Griechenland.
Wir haben Jesko die Daumen gedrückt und folgten ihm auf Instagram. Respekt für die Leistung. Danke für die Fotos. Damit ist Jesko mit 19 Ländern unangefochten auf Platz 1 unserer Weltchallenge.
Wir waren auch fleißig. Wir haben Schottland und England discovert.
Nun haben wir den alleinigen 2. Platz vor Takeshi inne.
Wie war euer Sommer? Habt ihr vielleicht auch Grenzen überradelt? Wir freuen uns über Fotos für unsere Challenge und radeln natürlich auch weiter durch die Welt.
Auf der Isle of Man haben wir das größte Wasserrad Europas, das „Great Laxey Wheel“ gesehen.
Zum Abschluss unserer 18-tägigen UK-Fahrradtour schauen wir uns das größte Schiffsheberad, das „Falkirk Wheel“ an.
In Glasgow haben wir probiert, ob wir mit der Ur-Tardis nach Hause können.
Ihr wisst ja, von innen größer als von außen. Da hätten unsere Räder gut reingepasst. Leider haben wir unseren Schlüssel verlegt. –> hier mehr über Tardis
Um 13:55 Uhr fliegen wir mit EasyJet für 316,96 £ von Edinburgh nach Berlin. Wir können also gemütlich zum Flughafen radeln. Unterwegs suchen wir einen Baumarkt, um Verpackungsfolie oder „shrink wrap“ zu kaufen. Das gelingt nicht, aber wir bekommen den Tipp, bei einem „storehouse“ nachzufragen. In solch einem Lagerhaus lagern Menschen Möbel oder andere Dinge, für die sie zu Hause keinen Platz haben oder sie haben kein Zuhause.
Im Lagerhaus kauften wir 300 Meter „shrink wrap“ und zwei große Kartons. Alles kam hinten auf meinen Gepäckträger und dann radeln wir entspannt zum Edinburgh Airport.
Vor dem Eingang machen wir unseren Drehrum-Wickeltrick und wickeln ca. 100 Meter Stretchfolie um unsere Fahrräder. Ist er nicht hübsch, unser Kokon?
vorhernachher
Beim Einchecken fragt uns niemand nach „Sportgepäck“. Wir müssen die Räder im „Selfservice“ wie jeden anderen einzucheckenden Koffer auf einer Waage wiegen. Da unsere Räder nicht schwerer sind als ein Koffer, kam der normale Kofferaufkleber aus dem Drucker. Wir kleben ihn auf die Folie und geben die Räder beim Sperrgepäckscanner ab. So einfach kann das gehen.
Unsere Fahrradtaschen, zwei große und zwei kleine, nehmen wir mit in die Flugzeugkabine.
Goodbye UK.
In Berlin nahmen wir die Räder ohne Schaden wieder in Empfang.
Egal, wo wir auf unserer UK-Radtour waren, wir hatten Spaß und haben viel erlebt. Mal sehen wann und wohin wir das nächste Mal mit unseren Fahrrädern fliegen.