Altmark,
Sommer,
Himmelreich.
Wo ist euer Himmelreich?
Wir wünschen einen schönen Sonntag und bitte bleibt neugierig.
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Altmark,
Sommer,
Himmelreich.
Wo ist euer Himmelreich?
Wir wünschen einen schönen Sonntag und bitte bleibt neugierig.
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Vor 10 Jahren wurde die Idee eines selbst organisierten Rennens durch Europa geboren. Dieses Jahr führte das Transcontinental Race Nummer 9 von Belgien quer über den Balkan bis nach Griechenland. Jesko fuhr das #TCRNo9 und entdeckte drei neue Staaten, Nordmazedonien, Albanien und Griechenland.



Wir haben Jesko die Daumen gedrückt und folgten ihm auf Instagram. Respekt für die Leistung. Danke für die Fotos. Damit ist Jesko mit 19 Ländern unangefochten auf Platz 1 unserer Weltchallenge.
Wir waren auch fleißig. Wir haben Schottland und England discovert.


Nun haben wir den alleinigen 2. Platz vor Takeshi inne.
Wie war euer Sommer? Habt ihr vielleicht auch Grenzen überradelt? Wir freuen uns über Fotos für unsere Challenge und radeln natürlich auch weiter durch die Welt.
Bitte bleibt neugierig.
Dieses Schild sahen wir auf unserer UK-Tour in Cumbria. Auch bei uns haben es die Roten Eichhörnchen nicht leicht.
Bitte bleibt neugierig.
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Auf der Isle of Man haben wir das größte Wasserrad Europas, das „Great Laxey Wheel“ gesehen.
Zum Abschluss unserer 18-tägigen UK-Fahrradtour schauen wir uns das größte Schiffsheberad, das „Falkirk Wheel“ an.

In Glasgow haben wir probiert, ob wir mit der Ur-Tardis nach Hause können.

Ihr wisst ja, von innen größer als von außen. Da hätten unsere Räder gut reingepasst. Leider haben wir unseren Schlüssel verlegt. –> hier mehr über Tardis
Um 13:55 Uhr fliegen wir mit EasyJet für 316,96 £ von Edinburgh nach Berlin. Wir können also gemütlich zum Flughafen radeln. Unterwegs suchen wir einen Baumarkt, um Verpackungsfolie oder „shrink wrap“ zu kaufen. Das gelingt nicht, aber wir bekommen den Tipp, bei einem „storehouse“ nachzufragen. In solch einem Lagerhaus lagern Menschen Möbel oder andere Dinge, für die sie zu Hause keinen Platz haben oder sie haben kein Zuhause.
Im Lagerhaus kauften wir 300 Meter „shrink wrap“ und zwei große Kartons. Alles kam hinten auf meinen Gepäckträger und dann radeln wir entspannt zum Edinburgh Airport.

Vor dem Eingang machen wir unseren Drehrum-Wickeltrick und wickeln ca. 100 Meter Stretchfolie um unsere Fahrräder. Ist er nicht hübsch, unser Kokon?


Beim Einchecken fragt uns niemand nach „Sportgepäck“. Wir müssen die Räder im „Selfservice“ wie jeden anderen einzucheckenden Koffer auf einer Waage wiegen. Da unsere Räder nicht schwerer sind als ein Koffer, kam der normale Kofferaufkleber aus dem Drucker. Wir kleben ihn auf die Folie und geben die Räder beim Sperrgepäckscanner ab. So einfach kann das gehen.
Unsere Fahrradtaschen, zwei große und zwei kleine, nehmen wir mit in die Flugzeugkabine.
Goodbye UK.
In Berlin nahmen wir die Räder ohne Schaden wieder in Empfang.
Egal, wo wir auf unserer UK-Radtour waren, wir hatten Spaß und haben viel erlebt. Mal sehen wann und wohin wir das nächste Mal mit unseren Fahrrädern fliegen.
Bitte bleibt neugierig.
zurück nach Glasgow
Wir sind in Glasgow. Edinburgh hat sein Castle. London hat seinen Big Ben. Was hat Glasgow?
Well, Glasgow hat ein Standbild mit einem Verkehrskegel auf dem Kopf.
Der „Duke of Wellington“ sitzt seit 1844 auf dem Pferderücken. Seit den 1980-ern trägt er diesen oder vergleichbare orange Verkehrskegel auf dem Kopf. 2011 wurde ‘Coneheid’ von dem internationalen Reiseführer Lonely Planet zu einem der Top Ten bizarresten Monumente auf Erden erklärt.
Verschwindet, warum auch immer, der Verkehrskegel vom Kopf des ‘Coneheid’, so ist binnen weniger Stunden ein neuer dort. Der Verkehrskegel repräsentiert den Humor der Glasgower.
Diesen Humor honoriert auch Banksy, der hinter der Statue seit 14 Jahren erstmals wieder eine Ausstellung seiner Werke autorisiert.

Gute Streetart ist klasse.


Jetzt fangen wir an, an den Heimflug zu denken. Wie verpacken wir die Fahrräder?
Bitte bleibt neugierig.
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zur letzten Etappe – Tardis
gesehen auf unserer UK-Tour
Bitte bleibt neugierig und habt einen schönen Sonntag.
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Nach einem leckeren Frühstück in Callander war der GCF0, der älteste Geocache von UK, unser Ziel. Bestimmt reisen nicht viele Dosensucher mit dem Fahrrad an. In unserem Fall waren es 50 Kilometer, bevor wir das Rad neben dem Einstieg zum Ben More an das Schild lehnten.
Zur Dose müssen wir nicht ganz hoch auf den Ben More, einem 1.174 Meter hohen Berg in den südlichen Highlands südöstlich der Ortschaft Crianlarich.
Es sind auf ca. 2,5 Kilometern ca. 640 Höhenmeter zu bewältigen. Da es mal wieder in Strömen regnet, entscheiden wir, dass Susanne das Quartier warm macht und ich alleine „power“-wandere. Damit ich wenigstens trittsicher bin, schrauben wir die Cleats unter den Fahrradschuhen ab. Das ist wirklich notwendig. Zur erfolgreichen Cachesuche findet wer mag hinter dem nächsten Bild ein Youtube-Video.
Es war steil. Es war nass. Es war rutschig. Es war erfolgreich. Es war cool.


Nach dem Loggen dieses Urahnencaches, der seit dem 15. Dezember 2000 am Ben More liegt, geht es so schnell, wie die Sicherheit es zulässt, den Berg wieder herunter. Die ganze Aktion hat drei Stunden gedauert. Rasch radelte ich die wenigen Kilometer in die Jugendherberge von Crainlarich.


Zum Glück ist die Jugendherberge genau auf solche Gäste wie uns eingestellt. Für unsere komplett nassen Sachen steht ein 40, 50-Grad warmer Trockenraum mit laufenden Heizlüftern bereit.
Morgen fahren wir um den Loch Lomond.
Bitte bleibt neugierig.
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Natürlich sitzen wir jeden Abend im Pub und lassen den Tag Revue passieren. Wir planen den nächsten Tag. Beim leckeren, immer anders schmeckenden Bier geht das prima.


Im „The First & Last Inn“, dem ersten Pub nach der schottischen Grenze kamen wir ins Grübeln.
„Gucke mal, das sind die Preise für eine Nacht in Edinburgh.“

„Unter 200 Pfund gibt es kaum etwas Vernünftiges. Wir haben noch vier Nächte. Mmhh, was machen wir?“
Die Lösung gab es im Pub. Ja, es sei Hochsaison und das wäre für Edinburgh normal. Die Leute im Pub priesen die schottische Eisenbahn und meinten, dass Callander, das Tor zu den Highlands, ganz toll wäre. Außerdem sagten sie, dass es billiger wäre, zurück zu radeln und in Berwick-Upon-Tweed den Zug zu besteigen, als vorwärts zum nächsten Bahnhof zu fahren. Es gibt also auch in anderen Ländern lustige Regeln im Tarifsystem der Eisenbahn. So hatten wir einen neuen Plan. Wir radeln nicht nach Edinburgh. Stattdessen durchfahren wir es mit dem Zug und radeln noch drei Tage in den Highlands.
Außerdem können wir so auch noch das Englandgrenzschild fotografieren.
Auf dem Herweg gelang uns kein Foto, da es an einer vierspurigen „Autobahn“ stand und wir nicht rüber kamen.
In Berwick-Upon-Tweed bestiegen wir einen Highspeedtrain der „London North Easter Railway“. Eine Schaffnerin öffnete uns ein Fahrradabteil und ab ging es mit Tempo nach Edinburgh. Dort stiegen wir in einen Zug der Scotrail und fuhren nach Dunblane. Das Ticket kostete für uns zwei 21,70 Pfund. Fahrräder sind kostenfrei.
Die letzten Kilometer nach Callandar radelten wir und freuten uns schon mal auf den Loch Lomond.
Abends marschierten die Dudelsackpfeifer für uns vor die Kirche und gaben uns ein Konzert.
Morgen wollen wir zum ältesten Geocache von UK.
Bitte bleibt neugierig.
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Bei einem Mittagessen wurden wir gefragt, ob wir auch zur Holy Island radeln. Eigentlich hatten wir das nicht vor. Was ist Holy Island? Unser Interesse war geweckt.
Lindisfarne ist eine Gezeiteninsel. Auf ihr gab es im 7. Jahrhundert ein Kloster, welches von Wikingern überfallen wurde. Dieser Überfall markiert den Beginn der Wikingerzeit in England.

Für uns ist der Weg auf die Insel viel spannender. Die Insel ist über einen gezeitenabhängigen „Causeway“ erreichbar. Natürlich studierten wir die Gezeitentabellen.


14:20 Uhr müssen wir spätestens wieder auf dem Festland sein. Dann wird der ca. vier Kilometer lange Causeway im Watt überschwemmt. Das passt. Los.

Auf der Insel tummeln sich die Touristen und natürlich gibt es auch ein altes Castle.


Auf dem Rückweg kamen wir wieder an dem „tide refuge shelter“ vorbei.

In diese „höhergelegte“ Hütte können sich Menschen retten, die das mit dem Wechsel von Ebbe und Flut nicht verstanden haben und die vom steigenden Wasser überrascht werden. Bei uns war noch reichlich Zeitresrve.
Der Ausflug zur Holy Island hat uns Spaß gemacht und jetzt kommen wir zur englisch-schottischen Grenze.


Na, das ist doch mal wieder ein Foto für unsere „Weltchallenge“. Wir freuen uns riesig. Habt ihr auch solche Foto auf die ihr stolz seid?
Ab morgen kommt Edinburgh in unsere Reichweite.
Bitte bleibt neugierig.
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Hier ist unsere UK-Karte:
Oh, wir sind doch gar nicht so viel exakt auf der „C2C cycle route“ geradelt.
Trotzdem haben wir gefeiert, als wir den Endpunkt der Sea to Sea Cycle Route von England in Tynemouth erreichten.


Es ist C2C-Tradition, sein Hinterrad in die Irische See zu stellen und das Vorderrad in die Nordsee. Das mit dem Hinterrad in der Irischen See haben wir verspielt, aber unseren Vorderrädern haben wir Nordseewasser zum Schmecken gegeben.
Ab jetzt folgen wir der Coast & Castles Cycle Route. Sie ist knapp 200 Meilen lang, startet in Tynemouth, wo wir ja gerade sind und führt an der englischen Ostküstenlinie von Burg zu Burg zu Burg zu …. Dieser Weg führt uns hoch bis zur schottischen Grenze. Das wollen wir. Das ist unser Ding.
Die pinke Moderne trifft auf das Mittelalter.


Natürlich hat es auf unserer Tour jeden Tag mehrfach geregnet. Wir hatten halt normales britisches Inselwetter. Die Natur und die Blicke waren vielleicht auch deshalb grandios.
Das Dunstanburgh Castle liegt übrigens ebenfalls in einem „AONB“. Wir bestätigen diese Wertung gerne.
Geht es überhaupt noch besser?
Bitte bleibt neugierig.
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