Bahnstrecke Wriezen–Godków

Eisenbahnstrecken sind so gebaut, dass es kaum Steigungen gibt. Auf alten Eisenbahnstrecken radelt es sich sehr gut.

Die Eisenbahnverbindung Wriezen- Godków (Jädickendorf) schloss eine Lücke zwischen den bestehenden größeren Eisenbahnstrecken Küstrin-Stettin und Frankfurt (Oder) – Eberswalde.

Auf deutscher Seite wurde der Betrieb 1982 und auf polnischer Seite 1991 eingestellt.

Der Höhepunkt der Strecke ist die Überquerung der Oder über die Europabrücke Neurüdnitz-Siekierki.

Eine kleine Runde durch Westpommern wäre auch klasse gewesen.

Vielleicht machen wir das nächstes mal. Radelt ihr auch öfter auf stellgelegten Bahntrassen?

Bitte bleibt neugierig.

Besuch bei Nachbarn- Westpommern

Wir wohnen in Sachsen-Anhalt und sind schon in allen Nachbarbundesländern geradelt. Aber wie sieht das aus Sicht unseres Nachbarn Brandenburg aus?

Die Nachbarbundesländer von Brandenburg sind Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, das komplett umschlossene Berlin sowie die polnischen Wojewodschaften Lebus und Westpommern.

In der Wojewodschaft Lebus (polnisch województwo lubuskie) ….

… radelten wir schon auf unserer Osttour 2016.

In der Województwo Zachodniopomorskie (Westpommern) sind wir noch nie geradelt. Das war der Grund,  an einem verregneten Montag auf das Fahrrad zu steigen.

In Fürstenberg freute ich mich, dass eine alte Schule saniert wird. Sie behält offensichtlich auch ihren Namen, obwohl der Name einen russischen Kosmonauten ehrt.

Gegen Dienstagmittag radelte ich in Küstrin über die Grenze.

Nun ging es nordwärts. Einsame Dörfer säumten meinen Weg nach Westpommern. Kein Schild stand am Straßenrand. In Moryn verpflegte ich mich in einem Supermarkt zum Abend, bevor ich am See mein Zelt aufstellte.

Ein Bad im noch sehr warmen See ersetzte die Dusche.

Nur Frösche, die in der Nacht gegen mein Zelt sprangen, welches für sie überraschend auf ihrem angestammten Weg stand, störten meine Nachtruhe.

Am Mittwoch geht es auf der verlassenen Bahnstrecke Wriezen–Godkówxyz wieder Richtung Heimat.

Bitte bleibt neugierig.

Der Hasenwinkel im Hasenfelde – Schildersonntag #81

Trafohäuschen Hasenfelde im Ortsteil Hasenwinkel: Wir lieben sprechende Ortsnamen. Man ahnt warum der Ort so heißt. Hoppelt dort nicht etwas?

Wir wünschen einen tollen Sonntag und bitte bleibt neugierig.

zurück zum Schildersonntag #80
vorwärts zum Schildersonntag #82

Zwergstaaten #2 Andorra

Es gibt Sehnsuchtsorte. Für uns gehört Andorra dazu.

Am 15. Juli 1997 gewinnt Jan Ulrich die Königsetappe der damaligen Tour de France von Luchon nach Arcalis in Andorra.

Das Fürstentum Andorra hoch oben in den Pyrenäen, von Frankreich und Spanien umschlossen, ist mit einer Fläche von 468 Quadratkilometern der größte der sechs europäischen Zwergstaaten.

Als wir im nassen, kalten und regnerischen März 2018 Andorra mit dem Auto besuchten, fanden wir in Andorra la Vella wenig Sehenswertes. Gesichtslose Hotelbauten prägten das Stadtbild.

Einzig die surreale, am Flussufer stehende Bronzeskulptur von Salvador Dalí mit einer dahinschmelzenden Uhr und Engeln hat es uns angetan.

Zerrinnt uns nicht allen die Zeit?

Bitte bleibt neugierig.

zu den Zwergstaaten #1 – San Marino

Schilderalphabet – Schildersonntag #80

Heute dürfen wir euch ein Schilderfoto von Christian präsentieren. Christian schreibt:

„Anbei noch ein kleines Schmankerl…ich habe das Alphabet mit Ortsschildern, die ich bei meinen Touren erwischt habe, nachgebastelt, … Da ist alles dabei, vom (alphabetisch) ersten bis zum letzten Ort der Republik, manch‘ Internationales, Wortspiele, Himmelsrichtungen etc…. „

Von Aach bis Zyfflich kann man also in Deutschland dem Alphabet nach radeln. Danke lieber Christian und viele Grüße nach Oberfranken.

Wir wünschen einen schönen „Schildersonntag“ und bitte bleibt neugierig.

zurück zum Schildersonntag #79
vorwärts zum Schildersonntag #81

Sommer 2024 – Schildersonntag #79

Eislaufen und Angeln unter Palmen in 200 Metern links. Da wird es nicht langweilig :-).

Bitte bleibt neugierig.

zurück zum Schildersonntag #78
vorwärts zum Schildersonntag #80

August ’24 – Update Weltchallenge

Seit Mai hat sich viel in unserer Weltchallenge getan. Die Challenge hat zwei neue Mitspieler. Lissa und Christian K.. Herzlich willkommen.

Beide habt ihr schon die Niederlande „discovert“. Wir freuen uns riesig.

… und beide habt ihr uns gleich sechs bzw. sogar neun Länderfotos gesendet. Ihr seid gut unterwegs. Respekt.

Wir freuen uns natürlich über jedes einzelne Foto. So ergänzte Goradzilla seine Ländersammlung am 5. Juni um Polen und auch Kettenpeitscher radelte am 29. Juli mit seinem roten Flitzer in unser Nachbarland.

Wir selber radelten auf unserer Sommerradtour durch Rumänien, Ungarn und die Slowakei.

Unser Führender Jesko „finishte“ das „Transcontinental Race No 10“ (herzlichen Glückwunsch dafür). Dabei fügte er das Kosovo und die Türkei zu seiner stattlichen Ländersammlung hinzu.

Schließlich gab es gestern noch eine Mail von Rudi. Er meldete die Slowakei und Tschechien als besucht.

Es ist ein Spaß, so viele Fotos zu bekommen. Hier gibt es alle Fotos, die Wertung und Spielregeln der Weltchallenge. Jeder ist willkommen. Sagt es gerne weiter.

Bitte habt Spaß beim Länder „discovern“ und bitte bleibt neugierig.

Bratislava-unsere dritte Hauptstadt

Auf dem EuroVelo 6 führt unsere letzte Etappe in unsere dritte Hauptstadt.

Der Fahrradweg auf der nördlichen Donauseite ist perfekt asphaltiert und führt topfeben in die slovakische Hauptstadt Bratislava.

Einen Tag erkunden wir per pedes die Stadt. Natürlich besuchen wir Cumil, den Gaffer. Der Kanalarbeiter schaut neugierig mit spitzbübischem Lächeln dem Treiben in der Innenstadt zu. Er hat sogar ein Schild.

„Man at work“ und schon haben wir den Song „Down under“ im Kopf. Wir kommen nicht aus Australien, entdecken aber trotzdem viele schöne Orte.

An unserem letzten Abend in Rumänien, in Arad, haben wir unsere Rückreise geplant und zwei Zugtickets inclusive Fahrradstellplätzen von Bratislava für 160 Euro gebucht. Morgen geht unsere 17-tägige Fahrradtour mit gut 1.000 Kilometern von Bukarest nach Bratislava mit vielen Eindrücken zu Ende.

Bitte bleibt neugierig.

zurück nach Esztergom

Kathedrale Esztergom – ein riesen Möbel

Auf sehr gut ausgebauten Radwegen radeln wir auf der östlichen Donauseite auf dem EuroVelo 6 nach Norden. Nach dem Donauknie, einem beinahe rechtwinkligen Knick durch das Visegrader Gebirge, bahnt sich die Donau ihren Weg nach Westen.

Wir bleiben auf der nördlichen Seite der Donau und erreichen so die Slovakai. Zwei mal überqueren wir die Grenze auf unserem Weg nach Esztergom. Kennt ihr schon unsere Weltchallenge?

Die Sankt-Adalbert-Kathedrale von Esztergom ist der größte Kirchenbau Ungarns. Er ist einer der größten Dome weltweit, ein riesen Möbel.

Morgen geht es auf die zwei letzten Etappen. Über Komarno radeln wir nach Bratislava.

Bitte bleibt neugierig.

vorwärts nach Bratislava
zurück nach Budapest

Graffiti in Budapest

Auf unserer Fahrradtour durch Südosteuropa erreichen wir die Donau. Auf dem EuroVelo 6 radeln wir in die schöne ungarische Hauptstadt Budapest.

In Budapest gibt es sehr viel zu sehen. In diesem Post zeigen wir euch Graffiti, die uns im historischen jüdischen Viertel von Pest ins Auge fielen.

In diesem Viertel gibt es auch ganz tolle Kneipen.

Es ist heiß. Morgen baden wir auf der Margareteninsel in einem „fürdő“, einem Freibad. Danach geht es, der Donau folgend, weiter nach Norden und Westen.

Bitte bleibt neugierig.

vorwärts nach Esztergom
zurück nach Rumänien