Reise, Reise – Kyūshū

Welches sind die ersten Dinge, die wir in einem fremden Land organisieren? Wir benötigen Geld und einen Internetzugang.

Beides bekommen wir direkt nach der Ankunft auf dem Flughafen. Ein Geldautomat versorgt uns mit einer ersten Basisauswahl der einheimischen Tauschpapiere. Eine nette Dame an einem Telekommunikationsstand nimmt das Handy von Frau Traumradlerin auseinander. Zuerst testet sie, ob es sich um ein „gelocktes“ Handy handelt. Dann setzt sie uns geschwind eine SIM-Karte mit 5 Gigabye Datenvolumen für 5.000 Yen (ca. 40 Euro) ein. Nnachun sind wir für das Unbekannt gerüstet.

Uns fallen die Reisfelder auf. Überall pflegen die Japaner ihren Reis.

Wir haben eine Reihe von Wünschen, die wir mit Japan verbinden.

1. einen Buddhistischen Tempel anschauen

Die ersten Fotos von einem buddhistischen Tempel sind aus Ogumi.

Bestimmt geht in dieser Beziehung noch mehr. Der Buddhismus stammt aus Indien und ist nach Christentum, Islam und Hinduismus die vierte große Weltreligion.

Wieder ging es steil in die Berge. Wir kommen in ein Gebiet voll mit heißen Quellen.

2. in einem Ryokan übernachten

Ein Ryokan ist ein japanisches Gasthaus. Die Böden der Zimmer sind mit Tatami-Matten ausgelegt, die Schiebetüren (Shoji) mit Washi bespannt und man schläft auf einem Futon. Wir übernachten in はんなりおやど 龍泉閣. Unser Zimmer sah dann tatsächlich so aus. Grandios. In einem Ryokan trägt man Kimono, was man bei genauem Hinschauen sehen kann. Sah lustig aus.

Eigentlich müssten die Japaner bei der Sitzkultur „Knie haben“. Kann mir bitte jemand hoch helfen?

3. in einem Onsen baden

Ein Onsen ist ein Bad, welches von einer natürlichen Quelle mit heißem Wasser gespeist wird. In unserem Ryokan sah der Onsen so aus. Hinter der Glastür gab es auch einen Außenbereich mit einer heißen Quelle.

Um den Onsen nicht zu verschmutzen, reinigt man sich auf der linken Seite vor dem Baden sehr gründlich. Das Wasser war so heiß, das man gerade so noch hinein gehen konnte.

Am nächsten Morgen wurden wir herzlich verabschiedet.

Wir radelten wieder durch die Bergwelt von Kyūshū. Unser Tagesziel war die Fähre von Taketazu nach Tokuyama.

Mal sehen, was wir auf Honshu, der größten japanischen Insel erleben. Bitte bleibt neugierig.

<– Anreise —– weiter auf unserer Reise –>

4 Kommentare zu „Reise, Reise – Kyūshū“

  1. Toller Kurzbericht, lässt sich somit morgens, so kurz nach den ersten Schlücken Café ( apropos komm ich gleich drauf zu sprechen ) gut lesen.

    Thema Knie & Rücken, wenn man mal wider zu Hause ist, kann man sich ja mal mit dem Thema per Videoportal befassen. Stichwort wäre hier „tiefe Hocke“ und die Nichtledien diverser Naturvölker kontra dem sitzen in der zivilisierten Welt.

    Café – wie schaut’s da aus ? Gibt’s da was gescheites oder doch nur Tee ?

    Gefällt 1 Person

    1. Zum „Knie“: Wir sehen viele Japaner im älteren Semester sehr schlecht gehen. Keine Ahnung, ob Schlussfolgerungen zulässig sind.
      Kaffee gibt es auf dem Hotelzimmer nicht, nur grünen Tee. Allerdings gibt es zum Frühstück, in Kaffees oder in den Discountern unseres Vertrauens ordentlichen Kaffee. Wir haben auch schon Kaffeemaschinen von WMF gesehen :-). Wir leiden also diesbezüglich keine Not. Grüße.

      Gefällt 1 Person

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