Fliegen mit Fahrrad (Berlin- Havanna)

Unseren Flug nach Kuba am 31. Februar 2015 haben wir bei AirFrance gebucht. Wir fliegen von Berlin nach Paris und von dort nach Havanna. Natürlich planen wir unsere Fahrräder mitzunehmen. Leider will uns die AirFrance erst 48 Stunden vor dem Flug verraten, ob das klappt. Hurra, die Air France hat auf telefonische Nachfrage bestätigt, dass sie unsere Fahrräder nach Kuba mitnimmt.

Die letzten Jahre sind wir einfach zum Check-in  geradelt, haben etwas Luft abgelassen, den Lenker quer gestellt, die Pedale nach innen gedreht und ab ging der Flug. Das hat geklappt. Dieses Mal, bei einem Flug über den Atlantik wollen wir nicht riskieren, dass unsere Räder nicht mitgenommen werden. Also haben wir die Beförderungsbedingungen für Sondergepäck gelesen und wollen uns auch daran halten. Die Maximalmaße bei Air France sind (175 cm x 21,5 cm x 86 cm). Wir haben zwei Fahrradtaschen, die mit 115 cm x 21,5 cm x 86 cm diese Maße sogar unterschreiten. Am letzten Wochenende habe ich mein Rad schon einmal Probe gepackt.

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Es war gar nicht einfach das Rad dort rein zu stopfen. Mal sehen, ob wir unsere Räder in Havanna auch komplett wieder aus den Taschen heraus holen. Morgen wird echt gepackt und dann geht es nach Berlin zu unserem Flieger nach Havanna.

Auf dem Flughafen Berlin-Tegel war es recht stressig. Als wir am Check-In dran waren, sagte man uns dass wir zuerst die Räder bei einem gesonderten Schalter abgeben müssten. Dazu ging es mit dem Fahrstuhl eine Ebene tiefer. Der Zeitdruck war nicht ohne. Als das erledigt war, durften wir für jedes Rad für die eine Strecke nach Havanna 100 Euro zahlen. Es war also auch nicht wirklich günstig, aber was tut man nicht alles für das eigene Rad.

Wie unsere Räder in Havanna ankamen und wie wir sie wieder nach Hause bekamen, könnt ihr in den nächsten Beiträgen lesen.

Bitte bleibt neugierig.

schlechte Menschen – Diebe

Wir sind von vielen lieben und guten Menschen umgeben. Da verliert man gelegentlich aus dem Blick, dass es auch schlechte Menschen gibt. Gestern, am Samstagvormittag, wollte so ein schlechter Mensch mitten im Stadtzentrum Susannes Fahrrad stehlen. Sie hatte ihr Rad ordentlich mit einem ABUS-Schloss gesichert. Der schlechte Mensch hatte sich schon durch das Metall gearbeitet, als er vermutlich gestört wurde. Jedenfalls hat nicht mehr viel gefehlt und er hätte das Schloss komplett zerstört. Da haben wir noch einmal Glück gehabt. Schaut mal:

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Ist euch so etwas auch schon einmal passiert?

Passt schön auf.

Vorbereitung für unsere „Vuelta a Cuba 2015“

Da wir ja nicht mit einem Reiseunternehmen nach Kuba reisen, müssen wir uns selbst um die Formalitäten kümmern. Wir benötigen für die Einreise eine „Touristenkarte“. Diese kann man in der kubanischen Botschaft in Berlin für 22 Euro erwerben. Man könnte sie postalisch anfordern und Bargeld oder einen Verrechnungsscheck in den Brief legen. Irgendwie hatten wir aber in diese Varianten kein Vertrauen.

Unsere Tochter wohnt in Berlin.

„Würdest du für deine lieben Eltern mal zur kubanischen Botschaft gehen und uns so eine Touristenkarte besorgen?“ „Na klar.“

Neben den 22 Euro je Person riefen die Botschaftsmitarbeiter noch weitere 25 Euro je Person Bearbeitungsgebühr auf. Was soll man da machen? Es ist wie es ist. Jedenfalls haben wir jetzt die Touristenkarten auf dem Tisch liegen.

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Vermutlich wird uns bei der Einreise die erste Hälfte abgenommen und bei der Ausreise müssen wir die zweite Hälfte abgeben. Falls das jemand schon weiß, kann er es ja mal gerne kommentieren.

Außerdem benötigen wir eine Bestätigung über das Vorhandensein einer Auslandskrankenversicherung in spanischer Sprache. Die kam auch letzte Woche und nun liegt sie neben den Touristenkarten auf dem Tisch.

Viel mehr Spaß, als dieser Papierkram macht natürlich das Vorbereiten der Fahrräder. Wir sind ja Optimisten und hoffen, dass die Air France unsere Räder mitnimmt. Susannes Räder haben ab heute eine neue Bereifung.

Laufrad

Noch 14 Tage bis Havanna. Bald werden wir packen.

Cubalogo

Es gibt sie noch.

Es gibt sie noch, die alten Schuhmacher. An einer unserer weit gereisten Fahrradtaschen ist der Griff ausgerissen. Man trägt die Tasche am Griff.  Wenn man die Tasche am Gepäckträger hat, kann man den Klickmechanismus nur durch Ziehen am Griff öffnen. So gab es nur zwei Möglichkeiten, die Tasche wegwerfen oder reparieren.

Wir kennen einen alten Schuhmacher. Zu ihm kann man nach der Arbeit gehen und wenn man Glück hat, setzt er sich an seine mechanische Adler Nähmaschine, steppt ohne eine Wort ein oder zwei Nähte und reicht die Tasche repariert über den Verkaufstresen. Großartig :-).

Adler Nähmaschine

Wir hoffen, dass es diese Handwerker noch lange gibt, denn man muss nicht immer gleich alles wegwerfen. Grüße von Susanne und Frank

– noch 16 Tage bis Havanna –

Cubalogo

Hält die Kurbel, bist du zu schwach.

Heute hatte Susanne riesen Glück. Sie hat sich nicht weh getan.

Während der Fahrt zur Arbeit brach an ihrem Diamant-Rad der rechte Pedalarm. Das sind ca. 3 mm Aluminium einer Shimano-Deore Kurbel, die da ihren Zusammenhalt verloren haben. Unglaublich. Das Rad haben wir 2004 gekauft. Es hat gute Dienste getan. Sollte ich den Antrieb nicht mehr oder nur mit hohen Kosten wechseln können, so wird dieses Alltagsrad nach mehr als 10 Jahren außer Dienst gestellt.

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Pedalarmbruch

Radelt schön vorsichtig und passt auf euch auf.

Eine Idee für 2015 – Kuba

Das Jahr 2015 ist noch ganz jung und wir wünschen allen nur das Beste in 2015. Was wird es uns bringen? Geplant haben wir einen Besuch auf Kuba. Wir hören, dass Kuba einen eigenen morbiden Charme hat. So wollen wir im Februar eines der letzten sozialistischen Länder auf der Welt besuchen, so lange dies noch möglich ist.

Einen Flug haben wir bei AirFrance schon gebucht. Natürlich planen wir unsere Fahrräder mitzunehmen. Allerdings will uns die Fluggesellschaft erst 48 Stunden vor dem Flug verraten, ob das klappt. Nun wir werden sehen.

Auf Kuba ist es mit dem Internet schwierig. Insofern wird es sicher mit einem Blog schwierig. Falls ihr neugierig seid, könnt ihr ja diesem Blog folgen. Nun wir werden sehen.

Falls ihr Tipps für einen Kubabesuch habt, freuen wir uns über einen Kommentar.