Sommer 2024 – Schildersonntag #79

Eislaufen und Angeln unter Palmen in 200 Metern links. Da wird es nicht langweilig :-).

Bitte bleibt neugierig.

zurück zum Schildersonntag #78
vorwärts zum Schildersonntag #80

August ’24 – Update Weltchallenge

Seit Mai hat sich viel in unserer Weltchallenge getan. Die Challenge hat zwei neue Mitspieler. Lissa und Christian K.. Herzlich willkommen.

Beide habt ihr schon die Niederlande „discovert“. Wir freuen uns riesig.

… und beide habt ihr uns gleich sechs bzw. sogar neun Länderfotos gesendet. Ihr seid gut unterwegs. Respekt.

Wir freuen uns natürlich über jedes einzelne Foto. So ergänzte Goradzilla seine Ländersammlung am 5. Juni um Polen und auch Kettenpeitscher radelte am 29. Juli mit seinem roten Flitzer in unser Nachbarland.

Wir selber radelten auf unserer Sommerradtour durch Rumänien, Ungarn und die Slowakei.

Unser Führender Jesko „finishte“ das „Transcontinental Race No 10“ (herzlichen Glückwunsch dafür). Dabei fügte er das Kosovo und die Türkei zu seiner stattlichen Ländersammlung hinzu.

Schließlich gab es gestern noch eine Mail von Rudi. Er meldete die Slowakei und Tschechien als besucht.

Es ist ein Spaß, so viele Fotos zu bekommen. Hier gibt es alle Fotos, die Wertung und Spielregeln der Weltchallenge. Jeder ist willkommen. Sagt es gerne weiter.

Bitte habt Spaß beim Länder „discovern“ und bitte bleibt neugierig.

Bratislava-unsere dritte Hauptstadt

Auf dem EuroVelo 6 führt unsere letzte Etappe in unsere dritte Hauptstadt.

Der Fahrradweg auf der nördlichen Donauseite ist perfekt asphaltiert und führt topfeben in die slovakische Hauptstadt Bratislava.

Einen Tag erkunden wir per pedes die Stadt. Natürlich besuchen wir Cumil, den Gaffer. Der Kanalarbeiter schaut neugierig mit spitzbübischem Lächeln dem Treiben in der Innenstadt zu. Er hat sogar ein Schild.

„Man at work“ und schon haben wir den Song „Down under“ im Kopf. Wir kommen nicht aus Australien, entdecken aber trotzdem viele schöne Orte.

An unserem letzten Abend in Rumänien, in Arad, haben wir unsere Rückreise geplant und zwei Zugtickets inclusive Fahrradstellplätzen von Bratislava für 160 Euro gebucht. Morgen geht unsere 17-tägige Fahrradtour mit gut 1.000 Kilometern von Bukarest nach Bratislava mit vielen Eindrücken zu Ende.

Bitte bleibt neugierig.

zurück nach Esztergom

Kathedrale Esztergom – ein riesen Möbel

Auf sehr gut ausgebauten Radwegen radeln wir auf der östlichen Donauseite auf dem EuroVelo 6 nach Norden. Nach dem Donauknie, einem beinahe rechtwinkligen Knick durch das Visegrader Gebirge, bahnt sich die Donau ihren Weg nach Westen.

Wir bleiben auf der nördlichen Seite der Donau und erreichen so die Slovakai. Zwei mal überqueren wir die Grenze auf unserem Weg nach Esztergom. Kennt ihr schon unsere Weltchallenge?

Die Sankt-Adalbert-Kathedrale von Esztergom ist der größte Kirchenbau Ungarns. Er ist einer der größten Dome weltweit, ein riesen Möbel.

Morgen geht es auf die zwei letzten Etappen. Über Komarno radeln wir nach Bratislava.

Bitte bleibt neugierig.

vorwärts nach Bratislava
zurück nach Budapest

Graffiti in Budapest

Auf unserer Fahrradtour durch Südosteuropa erreichen wir die Donau. Auf dem EuroVelo 6 radeln wir in die schöne ungarische Hauptstadt Budapest.

In Budapest gibt es sehr viel zu sehen. In diesem Post zeigen wir euch Graffiti, die uns im historischen jüdischen Viertel von Pest ins Auge fielen.

In diesem Viertel gibt es auch ganz tolle Kneipen.

Es ist heiß. Morgen baden wir auf der Margareteninsel in einem „fürdő“, einem Freibad. Danach geht es, der Donau folgend, weiter nach Norden und Westen.

Bitte bleibt neugierig.

vorwärts nach Esztergom
zurück nach Rumänien

Tschüß Rumänien, hallo Ungarn

Rumänien ist im Sommer heiß. Rumänien ist groß. Wir fahren eine Etappe von Deva nach Arad mit der Eisenbahn.

Unser Zug fährt langsam, aber direkt nebenan bauen die Rumänen eine komplette neue Bahntrasse. Rumänien entwickelt sich.

Wir schlafen in Arad. Nun geht es auf die letzte Etappe in Rumänien. Wir fahren auf der leeren Nationalstraße 7 in Richtung Ungarn nach Nadlac.

An der rumänisch ungarischen Grenze wird noch kontrolliert. Wir drängeln uns an das Wachhäuschen und zeigen unsere Personalausweise. Wir sind Deutsche und dürfen passieren. Die Rumänen scannen unseren Ausweis und dokumentieren unsere Grenzpassage. Die Ungarn dokumentieren unsere Einreise nicht.

Klasse, jetzt haben wir zwei neue Länder für unsere Weltchallenge.

Wir haben uns in Rumänien von den Menschen immer willkommen gefühlt. Wir haben am ersten vollen Tag in Bukarest Bargeld am Automaten geholt. Das wäre nicht nötig gewesen. Selbst kleine Lebensmittelläden auf den Dörfern oder auch Eisdielen akzeptieren Kartenzahlung. Radwege gibt es fast gar nicht, aber die Straßen sind sehr gut asphaltiert, glatt und gut zu radeln.

Rumänien hat uns positiv überrascht. Jetzt schauen wir uns in Ungarn um.

Bitte bleibt neugierig.

vorwärts nach Budapest
zurück nach Sibiu- Herrmannstadt

Sibiu und Hunedoara

Wir verlassen die Karpaten.

Da oben, hinter uns war es angenehm kühl.

Wir rollen nach Herrmannstadt.

Die „Lügenbrücke“ ist eine der Sehenswürdigkeiten in Sibiu. Eigentlich ist es eine Liegebrücke. Der Volksmund machte daraus eine „Lügenbrücke“. Sie macht Geräusche, wenn jemand lügt. Ob die Braut wohl noch Jungfrau sei, wäre eine Frage aus der Legende.

Da wir nur ein mal über hohe Berge radeln wollen, verzichten wir auf das „Draculaschloss“ bei Bran. Ein transilvansches Kultschloss wollen wir aber sehen. Wir entscheiden uns für die Burg der Corviner in Hunedoara, ehemals Eisenmarkt.

Schon der Blick von unserem Hotel ist toll. Wir duschen und los.

Das historisch Vorbild des Grafen Dracula, Vlad III. Drăculea hat sich hier nur für kurze Zeit aufgehalten.

Wir finden die Burg trotzdem cool.

Ein Rumäne ist mit der Sanierung der Mauer sicher etwas länger beschäftigt.

Wir trinken unsere Limonade im Schatten der Burg. Nein, Schatten gibt es hier nicht. Mal schauen was wir morgen machen.

Bitte bleibt neugierig.

vorwärts zu Tschüß Rumänien, hallo Ungarn
zurück zu den Bären auf der Transfagarsan

Transfăgărășan mit Fahrrad

Kurz hinter Pitesti biegen wir rechts ab. Geografielehrer korrigieren, wir wenden uns nach Norden und radeln in die Karpaten.

Wir radeln eine der weltweit schönsten Passstraßen, die Transfăgărășan. Die Transfăgărășan wurde aus Angst vor der Sowjetunion durch unwegsames Hochgebirge gebaut. Sie durchquert die Karpaten auf 151 Kilometern und erreicht eine Höhe von 2042 Meter.

Am Dienstag fahren wir nachmittags die ersten 40 Kilometer bis auf gute 800 Höhenmeter und schlafen im Hotel Posada am Vidraru Stausee. Traumhaft.

Am Mittwoch geht es hoch zum Pass und dann geschwind hinunter, rein nach Transsilvanien bzw. Siebenbürgen.

Zwei Wiener sagten uns, dass sie die Transfăgărășan nicht fahren, da es dort so viele wilde Bären gibt.

Das bestätigen wir. Wir treffen insgesamt vier mal mit Bären zusammen. Einer kuschelt sich in den Straßengraben und schaut uns zu.

Die Transfăgărășan ist manchmal erst ab Juli offen. Dieses Jahr war sie es schon im Juni. Trotzdem lagen oben noch Schneereste.

Oben regnet es heftig. So rasten wir und essen in einem Zelt bei cooler Musik frisch vom Grill Fleisch mit einem großen Berg Bratkartoffeln.

Als die Sonne durch die Wolken lugt, macht sich Susanne auf die Abfahrt.

Die Talfahrt nach Norden ist atemberaubend.

Wir lassen es bis kurz vor dem ehemaligen Oberkerz rollen und schlafen wieder in einem Hotel, welches ein ganzes Schwimmbad nebenbei hat. Wir sind beim Relaxen alleine und genießen es.

Unsere nächsten Ziele sind Sibiu/ Hermannstadt und das Schloss Hunedoara.

Bitte bleibt neugierig.

vorwärts nach Sibiu-Herrmannstadt und Hunedoara
zurück zur Anreise nach Rumänien

Rumänien 2024

Wo waren wir noch nicht in Europa?

1981 sind meine Eltern mit mir im Trabant auf dem Weg ans Schwarze Meer durch Rumänien gefahren. Kleines Auto, keine Klimaanlage, schlechte Straßen – verrückt. Daran habe ich nur wenige Erinnerungen. Susanne war noch nie in Rumänien.

Für 320 Euro fliegt uns WizzAir inklusive zweier Fahrräder am 23.06.2024 nach Bukarest.

Die Entscheidung ist gefallen. Wir radeln dieses Jahr durch Rumänien.

Direkt am Gepäckband des Flughafens in Bukarest montiere ich gegen 18:30 Uhr die Räder. Die Kartons stellen wir neben andere Pappabfälle. Dann verlassen wir den Flughafen Otopeni.

Abendliche Hitze schlägt uns auf dem Balkan entgegen. Wir radeln am Sonntagabend auf der extrem stark befahrenen Nationalstraße 1 ins Zentrum von Bukarest zu unserem Hotel. Gegen 21 Uhr checken wir ein. Wir sind müde und glücklich, dass alles geklappt hat.

Morgen wollen wir nach Petesti.

Es wird ein heißer Ritt durch die Walachei. Wir freuen uns darauf.

Bitte bleibt neugierig.

weiter zu den Bären der Karpaten

Frauen haben immer recht – Schildersonntag #78

Bitte bleibt neugierig.

zurück zum Schildersonntag #77
vorwärts zum Schildersonntag #79