Superlative, heute: Cabo da Roca

Es ist Freitag, unser zweiter Tag in Portugal. Geografische Superlative sind klasse. Uli, unser Organisator, findet das auch. So fügt es sich, dass wir auf dem Cabo da Roca stehen.

Cabo da Roca ist der westlichste Punkt Festlandeuropas. Grandiose Landschaft umgibt uns auf dem 140 Meter über dem Meer liegenden Felsen.

… und schon regt sich unsere Sammelleidenschaft. Vor knapp fünf Jahren radelten wir zum Nordkap, dem beinahe nördlichsten Punkt Festlandeuropas.

506 Nordkap3 (768x1024)

Da fehlen also noch der östlichste und südlichste Punkt. Der südlichste Punkt liegt in Griechenland, da kann ein Besuch klappen. Der östlichste Punkt Festlandeuropas liegt am nördlichen Ende des Ural am Nordpolarmeer. Ein Besuch ist dort kurzfristig eher unwahrscheinlich. Kasan wird vorerst unser östlichster Europaaufenthaltsort bleiben. Diese Stadt Ist auch empfehlenswert.

Am Ende eines wunderschönen Tages zeigte uns Uli noch eine Bucht. Was für ein grandioser Sonnenuntergang.

Ihr wisst schon, „Insgesamt sitzt man zu wenig am Meer“.

Bis Montag sind wir noch auf der iberischen Halbinsel. Bitte bleibt neugierig.

Lissabon, Straßenbahnen und Armillarsphären

Es ist Donnerstag. Wir fliegen mit Freunden nach Lissabon. Bis Samstagabend, also gut zwei Tage, sind wir in Portugal. Lissabon ist toll. Die Stadt überrascht uns.

Lissabon hat „nur“ etwas über eine halbe Million Einwohner. Die Stadt macht einen unkomplizierten und gemütlichen Eindruck. Lissabon ist auf sieben, wie kann es anders sein, Hügeln erbaut. Zwischen den Hügeln quietschen und rumpeln nostalgische, alte Straßenbahnen.

Natürlich haben diese alten „Kisten“ WLAN (liebe deutsche Verkehrsbetriebe, ohne ist echt Mittelalter).

Wir stolpern in Lissabon immer wieder über Armillarsphären. Armillar, was? Der Smartphoneübersetzer portugiesisch-deutsch verrät, die Übersetzung von Armillarsphäre ist Armillarsphäre. Ok.

Wikipedia hilft. Armillar ist lateinisch und bedeutet „Armreif“. Sphaera ist die „Kugel“. Die Armillarsphäre oder auch Weltmaschine ist ein astronomisches Gerät. Es stellt die Bewegung von Himmelskörpern dar. Es besteht aus mehreren gegeneinander drehbaren Metallringen, die die Form einer Kugel bilden. Solche Kugeln sehen wir im Land der Seefahrer und Entdecker oft.

Zum Abschluss schauen wir nach unten und stellen fest, wir stehen neben diesem wunderschönen Gullydeckel.

rps20190505_173600_185.jpg

Was für ein schöner Fund. … und falls ihr irgendwo Armillarsphären seht, denkt an uns :-).

Bitte bleibt neugierig.