Die verlassene Gipsfabrik

Wir sind im Südharz unterwegs. Die Landschaft ist lieblich. und es gibt ganz viel Kalkstein. Was macht denn das alte Zahnrad im Wald.

Ach so, es gehört zu einer verlassenen Gipsfabrik.

In Steinbrüchen wurde hier früher „Gipsstein“ abgebaut und dann mit Brech- und Mahlwerkzeugen ganz fein zerkleinert. In Öfen wurde das Pulver dann gebrannt.

In diesem Brennprozess wird das im Gipsstein enthaltende Wasser abgeschieden und man erhält weißes Gipspulver.

Heute ist diese Art der Gipsgewinnung kaum noch gebräuchlich. Wir erhalten Gips zum Beispiel als Nebenprodukt bei der Rauchgasentschwefelung (REA-Gips). So kam es auch, dass diese Gipsfabrik seit mehr als 20 Jahren verlassen im Wald steht.

Wir radeln durch die Karstlandschaft weiter. Wir kommen in einen „Schafstau“ und entdecken an der Landkreisgrenze ein neues Kreisgrenzschild.  #landkreischallenge4ever

Was für ein schöner Tag! Schaut ihr euch auch verlassenen Orte wie diese Gipsfabrik an?

Bitte bleibt neugierig.

2 Kommentare zu „Die verlassene Gipsfabrik“

    1. Wir Traumradler waren ja ehe außerhalb der Zählung. Wenn wir ein für uns neues Landkreisschild sehen freuen wir uns. „Göttingen“ hatten wir bisher noch nicht vor der eigenen Linse 🙂 Danke für das Lesen und Kommentieren. Grüße.

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