Vorbereitung einer Radreise

Zur Vorbereitung einer längeren Radreise gehört auch ein Blick auf das Werkzeug und die Ersatzteile. Das ist umso sinnvoller, je weniger Fahrradinfrastruktur im Zielgebiet vermutet wird. In Kuba haben wir beispielsweise nicht erwartet, dass man in der nächsten Stadt Ersatz für eine gerissene Shimano-11-Gang-Fahrradkette erhält.

Ich habe letztes Jahr Werkzeuge und Ersatzteile fotografiert, die wir auf unserer Osttour mitgeführt haben.

Werkzeug

a) zwei Ersatzschläuche je Radler (da wir zu zweit sind, haben wir vier Schläuche)
b) ein paar Mantelheber je Radler
c) ein Multitool je Radler
d) ein leichtes Kabelschloss je Radler, verhindert das einfache Wegnehmen des Fahrrades
e) Flickzeug
f) Ersatzkettenglieder
g) Kettennieten
h) Adapter für Sclaverandventil (wenn man an einer Autotankstelle Luft holt)
i) sehr kleiner Inbusschlüssel (nicht am Multitool)
j) Gummistück (MacGyver-man weiß ja nie)
k) ein Teil von unseren Klick-Mountenbikeschuhen
l) Ersatzschrauben und Muttern
m) Kettenöl mit einem Stück Mantel umwickelt (MacGyver-man weiß ja nie)
n) Montagepaste
o) Maulschlüssel Größe 10/11
p) Erstazspeichen und Nippel
r) Kabelbinder (MacGyver- man weiß ja nie)

Bis auf die Speichen findet alles Platz in zwei kleinen Werkzeugsatteltaschen. Diese hängen bei uns Zweien unter den Sätteln.

Wir bereiten gerade unsere nächste Radreise vor und suchen die Ersatzteile und Werkzeuge zusammen. Wäre schön, wenn wir nichts davon brauchen würden.

Bitte bleibt neugierig.

11 Kommentare zu „Vorbereitung einer Radreise“

    1. Das mit der Angst ist gar nicht unsere Absicht. Erstens sind wir ja zu Zweit, also alles für zwei Radler. Zweitens waren wir dieses Jahr in den Weiten Russlands unterwegs. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es in den Alpen mehr Fahrradläden und Ersatzteile gibt. Drittens sind die Teile ja nur zur Vorsorge. Wir wünschen immer eine pannenfreie Fahrt. Grüße.

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    1. Ja unbedingt, es fehlen sogar zwei Luftpumpen auf dem Bild. Jeder von uns hat eine kleine, aber feine Luftpumpe neben dem Flaschenhalter am Rad. Die Pumpen habe ich auf dem Bild vergessen. Danke und Grüße.

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      1. Neben dem Flaschenhalter entlarft Dich dann aber als Schönstrecken- u. Schönwetterfahrer ! 😉 Denn dort würde bei mir die Luftpume zu schnell vollsiffen.

        Nicht nur das mir dafür die Pumpen zu schade wären, nein es könnte auch die Funktion beeinflussen. Und das braucht man dann nun wirklich nicht.

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      2. Wir haben Pumpen, die man mit einem Stopfen verschließt und hinten mit einer halben Drehung ebenfalls arretiert. Mit den Teilen kann es regnen oder hageln, da hatten wir noch nie Probleme. Bei Gelegenheit füge ich noch ein Foto hinzu. Danke für das Lesen und Kommentieren 😀. Grüße.

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      1. Wenn das vollbepackte Rad zum Beispiel mal wo steil hochgeschoben muss, in unserem Fall war es eine Schleuse über die Weser die ich alleine wohl kaum ohne abzuladen geschafft hätte. Alleine hat aber auch manchmal Charme, ich bin gespannt auf Euren Beitrag dazu.

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