NordTour 2014 – Epilog

Der Rückweg: Wir rollten, immer noch auf unseren treuen Rädern, glücklich den Nordkappfelsen hinunter. Es zog gewaltig.

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Wir schliefen noch eine Nacht in der Jugendherberge in Honningsvag.

Am Sonntag schauten wir uns in Ruhe Honningsvag an. Wir sahen riesige Stockfischregale. Hier trockneten Fischköpfe. Die Fischköpfe werden gemahlen und dann nach Nigeria exportiert. Dort decken sie den Eiweißbedarf. Es roch durchaus so, wie es aussieht.

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Um 15:10 Uhr fuhr unser Linienbus von Boreal von Honningsvag nach Alta. Die Fahrradmitnahme war überhaupt kein Problem. Der Busfahrer wies auf die Gepäckklappen an seinem Bus und wir luden die Räder ein.

Es ist sehr angenehm, wenn an einem die Landschaft vorbeizieht, durch die man vor wenigen Tagen mit dem Rad gestrampelt ist. In Olderfjord, dem großen Busdrehkreuz hatten wir vor einigen Tagen das Foto unten geschossen. Nun saßen wir selber in einem der Busse.

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Der Bus erreichte gegen 19:00 Uhr Alta. Unser Flug ging am Montag um 7:30 Uhr. Um unsere Räder einzuchecken, wollten wir kurz nach 6:00 Uhr am Schalter sein. So entschieden wir uns, in einem kleinen Waldstück in direkter Nähe des kleinen Flughafens zu zelten. So kam unser kleines Notzelt doch noch zu einem Einsatz.

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Wir waren hier auch nicht alleine. Als wir später noch einmal aus dem Zelt schauten stand gar nicht weit das nächste Zelt. Am Montagmorgen gab es dann in der Flughafentoilette nur eine kurze Katzenwäsche. Vor dem Flug sahen wir Max wieder, der ebenfalls bis Berlin flog. So hatten wir auch noch Einiges zu beschnacken.

Fliegen mit Fahrrad

Wir hatten bei SAS einen Flug Alta 7:35 Uhr mit Zwischenlandung in Oslo 12:40 und dann ab 11:05 Uhr weiter nach Berlin (12:40 Uhr) gebucht. Um bei einer eventuellen Flugumbuchung das bezahlte Geld nicht zu verlieren, entschieden wir uns für die „Plus”- Option und zahlten 495,- Euro für beide Flüge, für beide Erwachsenen. Die „Plus-Option“ hatte den Vorteil, dass wir für unsere zwei Fahrräder nichts bezahlen mussten. Das war uns gar nicht so bewusst, denn das zweite Gepäckstück, bei uns das Rad, war durch die Plus-Option bereits bezahlt.

Der Flughafen in Alta ist klein. Wir stellten an unseren Rädern die Lenker quer, drehten die Pedale nach innen und ließen die Luft aus den Reifen. Dann schoben wir die Räder zum Checkin-Schalter und gaben sie unverpackt ab.

Der Flieger landete in Tromsö zwischen. Damit gab es zwei Mal Frühstück, sehr prima.

Wir und unsere Räder kamen gut und wohlbehalten in Berlin an. Der Fahrradtransport mit SAS war hier kein Problem.

Wir radelten dann noch den schon bekannten Weg zum Bahnhof Zoo, erreichten die Regionalbahn nach Magdeburg und sahen bald wieder die uns so gut vertraute Landschaft. Es war ein unvergesslicher Urlaub!!!

2 Kommentare zu „NordTour 2014 – Epilog“

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