Echo einer Fahrradtour

Wir entscheiden uns eine Reise zu unternehmen. Wir planen mit mehr oder weniger Aufwand. Die Reise kommt, wir gewinnen neue Eindrücke und Erfahrungen.

2018 beradelten wir Japan. Verrückte Idee.

Jetzt, ein halbes Jahr später, sind wir eingeladen, im Rahmen der Vortragsreihe „Hinter dem Horizont geht es weiter …“ einen Vortrag im Familienhaus zu halten. Der Vortrag ist für einen guten Zweck. Ich suche die Bilder.

Der Fotoapparat stellte sich nicht automatisch auf die japanische Zeit um. Außerdem hatte er eh ein falsches Datum. Manche Bilder sind mit Handy geknipst. Somit sind die Bilder weder nach Namen, noch nach Zeit richtig sortiert. Ich muss die Bilder erst einmal in die richtige Reihenfolge bringen, bevor ich auswähle, welche es in den Vortrag schaffen. Ermahnung an mich selbst: „Am Start der Reise Datum und Uhrzeit im Fotoapparat prüfen und ggf. korrigieren!“

Beim Bilder Sichten passiert etwas Tolles. Kleine Erlebnisse fallen mir wieder ein und manchmal entdecke ich auf den Bildern Dinge, die ich vor Ort gar nicht gesehen habe. Ich recherchiere zu Dingen auf den Fotos und erfahre dabei Neues.

Der Tag des Vortrags ist da. Mehr als 50 Gäste wollen mir zuhören.

Ich bin aufgeregt. Ich tauche noch einmal in unsere Tour ein. Ich habe Spaß. Die Gäste stellen immer wieder Fragen. Toll. Am Ende gibt es Beifall und einige Teilnehmer sprechen uns noch an. Einer bedankt sich und stellt sich als Mitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt vor. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.

Danke liebes Familienhaus für die Plattform und danke liebe Besucher für eure Neugierde. Ich bin sehr froh. Ich konnte noch einmal in die eigene Tour eintauchen und ich habe wieder sehr viel Neues erfahren. Ein wenig Mut gehört dazu.

Bitte bleibt neugierig und traut euch.

Winterflucht – Via Ciclista de Lanzarote

Winterflucht, Rennradfahren auf Lanzarote auf perfekter Straße bei super Wetter, das ist Traumradeln :-).

Bitte bleibt neugierig.

Unser Reisevortrag – Onsen, Hiroshima und Fujisan – mit dem Fahrrad durch Japan

Im Sommer 2018 radelten wir drei Wochen durch Japan. Wir starteten auf Kyūshū, der südlichen Hauptinsel und radelten in einem Bogen über elf der mehr als 6000 japanischen Inseln. Unser Ziel war Tokio.

Gut 1.300 Kilometer und viele ungezählte Höhenmeter kamen dabei zusammen. Wir schliefen in Kimonos auf Futons und badeten im Onsen. Wir sahen großartige japanische Burgen und Tempel und trafen freundliche Menschen.

Der Hochsommer ist für Japan keine gute Reisezeit. Wir radelten in extremer Hitze und während extremer Regenfälle. Menschen starben. Japan ist ein extremes Land. Emotionale Höhepunkte unserer Reise waren der Besuch des Friedensparks in Hiroshima und der Aufstieg auf den Fujisan.

Viele kleine Erlebnisse am Straßenrand werden unvergessen bleiben.

Wir halten einen Reisevortrag. Unser Vortrag über unsere Erlebnisse findet am 21. Februar ab 19:30 Uhr im Familienhaus im Park statt. Der Eintritt beträgt 5,- Euro und wird komplett für die Arbeit des Familienhauses gespendet. Familienhaus, Hohepfortestr. 14, 39106 Magdeburg, Reservierungen sind ab sofort telefonisch unter der Telefonnummer 0391 – 99 00 00 99 oder per Email post@familienhaus-magdeburg.de möglich. Karten müssen dann spätestens 45 Minuten vor der Veranstaltung abgeholt werden. Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor der Veranstaltung.

Wir freuen uns darauf.

Bitte bleibt neugierig.

Die Harzer Wandernadel hat ein „Spin-off“, den Salzländer Kulturstempel

Die Harzer Wandernadel ist ein Riesenerfolg. Viele Wanderer sind fleißig zwischen den 222 sehenswerten Plätzen mit Stempelbox …

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… unterwegs und sammeln Wanderstempel.

Es ist doch eine gute Idee, dieses erfolgreiche Konzept zu übertragen. Neudeutsch nennt man das auch „spin-off“. Dieser Begriff lief mir mehrfach im Zusammenhang mit „Game of Thrones“- Nachfolgeserien über den Bildschirm. Aber das ist ein anderes Thema.

Ein „spin-off“ der Harzer Wandernadel ist der Salzländer Kulturstempel. Neulich waren wir bei Minusgraden mit den Crossrädern in Hoym unterwegs. „Gucke mal ein roter Kasten! Der sieht aus wie von der „Wandernadel“. Nur rot, statt grün.“

„Da ist ja ein Stempel drin. Super.“

Zu Hause haben wir gleich „gegoogelt“. Wir haben einen der 40 neuen „Salzländer Kulturstempel“ gefunden. Wer 40 „Salzländer Kulturstempel“ gesammelt hat, darf sich „Kulturkonsul des Salzlandkreises“ nennen. Na, wenn das nichts ist?

Einen Stempel haben wir und es werden noch mehr. Das könnt ihr hier sehen. Her mit dem Stempelheft und raus auf das Land :-).

Bitte bleibt neugierig.