Gurkenrunde – „Da, ein Bismarckturm!“

Gleich kommt auf unserer „Gurkenrunde“ die vorletzte Rast in Burg (Spreewald). Wir sind zu dritt unterwegs. Bis zum Ziel sind es noch ca. 50 Kilometer. Vor einer Linkskurve sehe ich nur wenige Meter rechts den schönen Burger Bismarckturm. Handzeichen nach hinten, ich schere aus. Frau Traumradlerin ist kurz verwirrt.

„Was ist los, hast du Panne?“
„Alles gut, ich will nur schnell ein Foto machen. Da, ein Bismarckturm! Wir treffen uns bei der Rast.“

bmt_burgspree

Der Burger Bismarckturm steht auf dem 62 Meter hohen Schlossberg nördlich von Burg. Wir haben ihn stolz auf unserer Traumradeln-Karte hinzugefügt:

Ach ja, nach dem Spreewaldmarathon fanden wir in Lübben am Wegesrand auch noch einen Preußischen Rundmeilenstein.

prm_luebben.jpg

Bei den 12 Meilen handelt es sich um Preußische Meilen. Eine Preußische Meile misst gut 7.532 Meter. Bis Berlin sind es also gut 90 Kilometer, aber da radeln wir so müde, wie wir sind, nicht mehr hin.

Bitte bleibt neugierig.

„Gurkenrunde“

Der Spreewald ist für seine Spreewaldgurken, Schmalzschnitten und seine Fließe bekannt. Die Gegend ist sehr flach und eignet sich hervorragend zum Radeln. So kam es, dass wir Traumradler uns entschieden, dieses Jahr beim Spreewaldmarathon mitzufahren. Damit es sich lohnt, sollte es auch gleich die große Schleife sein. Aua.

Pünktlich um 7:30 Uhr erfolgte der Start auf der Schlossinsel in Lübben.

Wir waren nicht alleine. Ein Polizeifahrzeug sorgte für einen geordneten Start, bevor es an Alleen, Wiesen, Wäldern und den typischen Fließen vorbei durch die tolle Spreewaldlandschaft ging.

Der Spreewald gehörte früher zu Sachsen. Das wurde uns bewusst, als die fünfte Rast in Lieberose direkt im Schatten einer sächsischen Postmeilensäule stattfand. Cool.

Wir mögen diese sächsischen Postmeilensäulen und haben schon in Beiträgen darüber berichtet. Die Organisation war perfekt. Wir hätten uns kugelrund futtern können.

Vielen Dank ihr lieben guten Helfer. Ein Stückchen Weg war es noch.

rps20180424_133435_362.jpg

Nach gut sieben Stunden bogen wir positiv geschafft wieder auf die Schlossinsel in Lübben. Freunde von uns jubelten uns entgegen. Danke dafür :-). Nachdem wir die goldene Spreewaldgurke um den Hals gehängt bekommen hatten, gab es erst einmal ein verdientes Radler. Es waren viele Stände, darunter auch Eis aus Polen, auf dem Festplatz aufgebaut.

Eine Band spielte und die Stimmung war super. Es war eine echt schöne Runde. Wir kommen gerne wieder.

Nach dem Rennen musste natürlich auch noch ein Foto der Postmeilensäule von Lübben her.

Solch eine RTF, eine Radtourenfahrt, ist ein tolle Sache und bringt viel Spaß. Wer wollte, hätte am Sonntag auch gleich noch einen Marathon laufen können. Verrückt und für uns undenkbar. Wir sind sooo happy und müssen jetzt erst einmal ausgiebig regenerieren.

Bitte bleibt neugierig.

Danke für 100 (!) Fotos von Landkreisgrenzschildern

Schild 96

Es gab einen harten Kampf um den Landkreis Fulda. Mehrere Teilnehmer der Challenge waren in einer viel größeren Mission, dem „Candy B. Graveller“ unterwegs. So trug es sich zu, dass wir erstmals am selben Tag vom selben Landkreis ein Foto erhielten. So mussten wir auf die Zeitstempel schauen. Takeshis Mail erreichte uns am 14. April um 16:06 Uhr nur wenige Stunden vor Jeskos Kommentar. Glückwunsch Takeshi zum Landkreis Fulda.

IMG_1264.JPG
Fulda geht am 14.04.18 an Takeshi

Schild 97

Ganz weit im Süden ist monmue fleißig und hat innerhalb von sechs Tagen bis zum 14. April den 8. Platz erkämpft. Danke für das Foto vom Grenzschild des Landkreises Konstanz.

lkc_konztanz.jpg

Schild 98

Okoloman will den 8. Platz nicht kampflos aufgeben und ist am 15. April mit der Eroberung des Ostalbkreises wieder alleiniger Achter. Danke und Grüße.

lkc_ostalbkreis.jpg

Schild 99 und 100

Jetzt scheint es täglich neue Eroberungen zu geben. Uli B. gewinnt am 16. April die Grafschaft Bentheim und den Landkreis Emsland. Herzlichen Dank.

 

Das Schild vom Landkreis Emsland ist in unserer Challenge das 100. (!) Kreisgrenzschild. Uns macht es riesigen Spaß von uns bekannten und auch manchmal unbekannten Landkreisen zu lesen. Danke euch Teilnehmern und Lesern.

Bitte bleibt neugierig und vielleicht radelt ihr ja auch mal zufällig an einem Kreisgrenzschild vorbei :-).

Hier geht es zu unserer Challengeseite.

Haben Sie WLAN?

Im Restaurant „Zur Düne“ direkt hinter einer Ostseedüne in Mecklenburg:

Ich: „Haben Sie WLAN?“

Bedienung: „Nein, nur Bratkartoffeln mit Speck und Hausfrauensouße.“

Ich: „???“

Ich: „Haben Sie vielleicht Internet?“

Die Bedienung lacht. Sie hatte verstanden, dass ich nach „vegan“ gefragt hätte.

Was haben wir gelernt? In der „Düne“ gibt es weder WLAN noch vegan.

… aber es gibt lecker Fisch und alles ist prima.

Bitte bleibt neugierig.

Von grünen Wiesen und Imagekampagnen

Fährt man von Magdeburg nach Norden, erreicht man nach gut 35 Kilometern die Altmark. In Kehnert, hinter dem Landkreisgrenzschild ….

… begrüßt uns das Schild der Imagekampagne „Die Altmark – Grüne Wiese mit Zukunft“.

Ach so? Ist es positiv mit der Aussage zu werben, eine Wiese zu sein? Ich denke ja. Mir gefallen Imagekampagnen, an denen man sich reiben kann.

Die Altmark ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen in Deutschland. Hier wird wegen des Bevölkerungsrückganges Infrastruktur aufgegeben. Eine Autobahn ist Fehlanzeige.

Aber das ruhige und weite Land bietet auch Chancen. In Kehnert fiel uns ein altes Rittergut mit Schloss auf.

Die Verantwortlichen versuchen mit der Imagekampagne den Tourismus zu unterstützen. Hier an der Elbe ist es einfach schön zu radeln und man kann die Seele baumeln lassen.

Unser Tagesziel war die alte Kaiserstadt Tangermünde.

„Tamü“ an der Elbe ist immer wieder toll und wir hatten Spaß auf der „grünen Wiese“. Gibt es bei euch auch Imagekampagnen mit überraschenden Aussagen?

Bitte bleibt neugierig.

In Carcassonne

Wir hielten an einer roten Ampel in Carcassonne. „Warum stehen hier so viele Reporter und schwer bewaffnete Polizisten?“ Als wir das Blumenmeer vor der Gendarmerie direkt neben uns sahen, war es klar. Vor zwei Tagen, am 23. März 2018, wurde hier der 44-jährige Polizist Arnaud Beltrame getötet, der sich dem islamistischen Geiselnehmer als Austausch für die letzte verbliebene Geisel angeboten hatte. In der südfranzösischen Provinz starben vier Menschen durch diesen Terroristen. Plötzlich vor dem Blumenmeer zu stehen, war ein extrem berührender Moment.

In Carcassonne muss man einfach …

DSC_3185 (683x1024)

Es gibt so viel zu sehen.

 

Vielleicht kennt ihr ja das Brettspiel „Carcassonne“. Die Festung gibt es wirklich und sie ist gigantisch.

Freud und Leid liegen nahe. Bitte bleibt neugierig.