Preußische Meilensteine #3

Die preußischen Ganzmeilensteine begeistern mich. So habe ich letztes Wochenende geschaut, ob es nicht am Wegesrand ein neues Exemplar zu entdecken gibt. Siehe da, in Emseloh, unweit Sangerhausen steht ein schöner Meilenstein. Diese Ganzmeilensäule wurde 1826 beim Bau der Kunststraße Langenbogen- Nordhausen aufgestellt.

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Ganzmeilenstein Emseloh

Die preußischen Kunststraßen oder auch Chausseen sind die Vorläufer unser heutigen Bundesstraßen. Sie wurden erstmals ingenieurmäßig geplant und verliefen deutlich geradliniger als die alten Land- und Poststraßen. Erst mit den Kunststraßen erreichte man in Europa wieder das Niveau der alten Fernstraßen aus der Römerzeit.

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28 preußische Meilen bis Berlin

Wir werden auf unseren Radtouren die Augen nach weiteren Meilensteinen offen halten. Auf unserer Traumradelnkarte tragen wir unsere Funde ein. Über Tipps, Anregungen und Hinweise freuen wir uns immer.

Bitte bleibt neugierig :-).

zum Beitrag „Preußische Meilensteine #2“

Wer sein Fahrrad liebt, der …

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Frau Traumradlerin erklimmt den Schlachtberg

Auf dem Schlachtberg in Bad Frankenhausen steht ein riesiger zylindrischer Rundbau, das Panorama Museum. Es wurde extra für das Bauernkriegspanorama gebaut. Das Monumentalbild von Werner Tübke zählt mit seinen 1.722 Quadratmetern zu den größten Tafelbildern der Welt. Man kann sich in mehr als 3.000 Einzelfiguren hineinschauen. Der Besuch lohnt!

Bitte bleibt neugierig :-).

Preußische Meilensteine #2

Nach dem wir vor ein paar Tagen das erste Mal über Meilensteine am Straßenrand berichteten, zeigen wir heute zwei Fotos von preußischen Ganzmeilenobelisken.

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preußischer Ganzmeilenobelisk Arendsee

Die Preußische Meile maß gut 7.532 Meter. Zu den „ganzen“ Meilen stellte man zwischen 1730 und 1806 zur Orientierung diese Obelisken auf.

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preußischer Halbmeilenobelisk an der B1 zwischen Brandenburg und Großkreutz

Zwischen den „preußischen Ganzmeilensteinen“ gab und gibt es heute auch noch gelegentlich die 1/2 Meilensteine in Form einer „großen Glocke“ und die 1/4 Meilensteine in Form einer „kleinen Glocke“. Habt ihr die „Glocken“ schon mal gesehen?

Wir werden auf unseren Radtouren die Augen offen halten und auf unserer Traumradelnkarte unsere Funde eintragen.

Bitte bleibt neugierig :-).

zum Beitrag „Preußische Meilensteine #1“

Ein wunderschönes windiges und verregnetes Wochenende

Am Wochenende war Zeit und Gelegenheit zu einer größeren Fahrradtour. Das Wetter war nicht so ganz optimal. Trotzdem, die Chance musste genutzt werden. So machte ich mich am Samstag von Magdeburg auf den Weg gen Westen. Der Wind kam natürlich aus West.

Ganz nebenbei dachte ich an unsere Landkreisschilder-Challenge und fotografierte am Wegesrand Landkreisschilder.

In einem Hotel in Langenhagen übernachtete ich für kleines Geld und fuhr am Sonntag kurz vor 9:00 Uhr Richtung Start einer RTF. Es regnete in Strömen und die ersten Radler kamen mir patschnass entgegen. Fahre ich jetzt die RTF im Regen und muss danach noch schauen, wie ich nach Hause komme oder fahre ich gleich Richtung Heimat? Ich entschied mich alleine nach Osten zu radeln. Da ich eine andere Route wählte, kam ich an anderen Landkreisschildern vorbei.

Irgendwann stellte ich klatschnass, aber total zufrieden, das Fahrrad in den Keller. Der Kaffee und der Kuchen schmeckten großartig. Im nächsten Jahr fahren wir wieder mit dem Auto nach Hannover und fahren die RTF. Ich hatte ein wunderschönes windiges und verregnetes Wochenende – toll.

Bei Interesse, hier geht es zu unserer Landkreisschilder-Challenge. Bitte bleibt neugierig :-).

Preußische Meilensteine #1

Heute richten wir unseren Blick auf alte Meilensteine. Man findet sie überall und in unterschiedlichen Ausführungen.

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Dieses besonders schöne Exemplar ist eine Preußische Meilensäule. Sie befindet sich an der B1, ziemlich genau auf der heutigen Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg (N 52° 24.680′ E 012° 17.044′ – Link zur Karte). Bei den Meilen handelt es sich um Preußische Meilen, die gut 7.532 Meter messen. Gibt es bei euch auch Postsäulen oder alte Meilensteine?

Bitte bleibt neugierig.

Smartphone oder GPS-Gerät? Was ist besser für die Fahrradnavigation geeignet?

Für uns ist das GPS-Gerät zum Navigieren auf dem Fahrrad die erste Wahl. Wir nutzen seit dem Jahr 2009 ein GPS-Navigationsgerät von Garmin und zwar das Oregon 550.

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Mit unserem „Garmin“ navigieren und dokumentieren wir unsere geradelten und gewanderten Strecken. Ist das GPS-Gerät eingeschaltet, zeichnet es automatisch jeden zurückgelegten Weg auf. Wir entscheiden später, ob wir die aufgezeichneten Routen auf den PC laden, auswerten, archivieren und weiter bearbeiten. Beispiel einer Harzwanderung:

Natürlich kann man die aufgezeichneten Routen auch einfach nur löschen.

Wir haben auch schon diverse Smartphones zum Navigieren genutzt, aber folgende Argumente sprechen für das GPS-Gerät:

  • Lesbarkeit des Displays – Wir fahren gerne bei Sonnenschein und da waren die Smartphonedisplays oft schlechter zu erkennen als das Display unseres GPS-Gerätes.
  • Robustheit- Wir radeln im Gelände und trennen mehrfach das Navigationsgerät vom Rad. Gelegentlich fällt das Rad auch mal um. Mehrstündige Regenfahrten mit gut lesbarem Display müssen gehen. So eine Smartphone ist empfindlicher als ein für den Outdooreinsatz entwickeltes GPS-Navigationsgerät.
  • Akkulaufzeit – Hier liegt das GPS-Navigationsgerät weit vorne. Während ein Smartphone bei Betrieb des GPS-Sensors und der Tracking-App oft schon nach Stunden keine Akkuladung mehr hat, läuft unser Garmin in der Regel mit zwei wiederaufladbaren AAA-Akkus einen ganzen Tag (sechs bis acht Stunden). Sind dann die Akkus leer, so haben wir Reserveakkus im Trikot und können wechseln und so einfach und problemlos weiter navigieren.

Für die Smartphone-Navigation spricht, dass wohl jeder inzwischen ein Smartphone hat und man nicht in ein weiteres Gerät investieren muss. Unter dieser Voraussetzung ist die Smartphone-Navigation billiger.

So hat man also die Wahl. Für jemanden, der sich noch gar nicht mit Satellitennavigation beim Radeln oder Wandern beschäftigt hat, ist der Einstieg über sein Smartphone eine kostengünstige Möglichkeit. Wenn man dann mit den Punkten Displaylesbarkeit, Robustheit oder Akkulaufzeit nicht zufrieden sein sollte, kann man über eine Investition in ein echtes GPS-Gerät nachdenken.

Über Fragen, Hinweise oder Anmerkungen freuen wir uns natürlich.

… und auf die neue Radsaison freuen wir uns sowieso.

Bitte bleibt neugierig 😀.

Sind wir nicht alle Schildbürger? – Der fleißiger Handwerker!

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Einfahrt verboten auf florentinisch.

Mehr Schilder aus Florenz gibt es in diesem Beitrag. Danke an Uta für das Foto.

Bitte bleibt neugierig.