Sind wir nicht alle Schildbürger #12?

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Einfache Wahrheit!

Nach unserem letzten „Kellnerwarnschildpost“ erhielten wir eine Mail mit diesem Bild. Uta, herzlichen Dank dafür. Wir lieben klare und ehrliche Botschaften :-).

Bitte bleibt neugierig!

Zum Schubfach mit den Schildbürgerbeiträgen!

 

Sind wir nicht alle Schildbürger #11?

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Puhh, das war knapp. Glück gehabt :-)!

Zum Schubfach mit den Schildbürgerbeiträgen!

 

Wer kennt sie noch?

Gesehen auf unserer Osttour in Gorzów Wielkopolski, ehemals Landsberg an der Warthe.

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Kennt ihr sie noch?

Bitte bleibt neugierig :-).

Hohenwulsch?

Hohenwulsch! Wer kennt es nicht?

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Wikipedia schreibt unter anderem über Hohenwulsch:

„Hohenwulsch wurde durch einen Sketch des Komikerduos Herricht & Preil bekannt. Hierbei fiel der Name des Ortes beim Lesen des Kursbuchs im Sketch „Die Reisebekanntschaft“: „Oh, hier ist was Hübsches, Herr Preil, hören Sie mal: Hohenwulsch!“ – „Bitte, was ist los?“ – „Hohenwulsch. Das ist überhaupt die Idee, ich war in meinem ganzen Leben noch nie in Hohenwulsch, ich fahre mal nach Hohenwulsch.“

… und genau das habe ich mir auch gedacht. Ich fahre mal nach Hohenwulsch!

Die Bahnlinie, die im Sketch eine Rolle spielt gibt es nicht mehr, trotzdem halten in Hohenwulsch sogar Regionalexpresszüge.

Nur zwei Kilometer entfernt von Hohenwulsch liegt Bismark.

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Und schon sind wir wieder bei meinen aktuellen Lieblingsradzielen, den Bismarcktürmen. 3 Kilometer vor Salzwedel liegt versteckt im Wald noch ein wirklich hübsches Exemplar. Da ich vorher nicht so genau auf die Karte geschaut hatte und der Akku meines Smartphones natürlich gerade mal wieder seine Arbeit beendete, war ich sehr froh einen Wegweiser auf mein Ziel zu finden.

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Drei Kilometer leicht bergan und da war er.

Das Wappen derer zu Bismarck und der Altmark prangen über dem Eingang.

Herr Herricht hatte Recht. Eine Fahrt nach Hohenwulsch ist toll :). Wart ihr schon mal in Hohenwulsch?

Hier kommt ihr zur „Traumradelnkarte“ oder zu einem weiteren Bismarckturm. Bitte bleibt neugierig :-).

Osttour – Challenge erfüllt?!

Drei Wochen sind seit unserem Abflug aus Moskau …

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… ins Land gegangen. Unsere Spenden sind inzwischen auf die Konten der Fördervereine überwiesen. Wir sind auf das Ergebnis und die Verwendung gespannt. Da wollen wir nicht versäumen, euch von unserer Herausforderung, neudeutsch Challenge, zu berichten.

Vor unserem Start trug es sich zu, dass wir folgende Mail erhielten:

 

„Liebe Susanne, lieber Frank,
schön dass Ihr Euch wieder auf die Radels macht, und auch wieder für einen guten Zweck.
Eurer Ziel ist schon toll. Ich spende gern 5Cent pro Kilometer.
Wenn Ihr mir von Eurer Tour ein Foto vom Gebäude der Hochschule МИСиС , Ленинский проспект 4 schickt, erhöhe ich auf 10Cent.
Schräg gegenüber, auch auf dem Leninskij Prospekt, ist der schönste Souvenirladen Moskaus. Viel Spaß auf der Fahrt, ich werde sie verfolgen.“

 

Das nennen wir eine Herausforderung. Definitiv trug diese Mail dazu bei, dass wir Moskau, zwar anders als gedacht, schließlich doch noch erreichten. Gleich am zweiten Tag setzten wir den Rucksack auf und machten uns auf den Weg zum „МИСиС“.

Hier ist schon mal ein Foto vom Lenin Prospekt.

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Übrigens gibt es in Moskau noch deutlich breitere Straßen, als diese 10-spurige.

Voilà, hier sind unsere Fotos vom Misis.

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Was macht das „МИСиС“so besonders? Auch hier wollen wir unseren Unterstützer zitieren:

 

„Liebe Susanne, lieber Frank,
die Hochschule MISIS hat eine Schlüsselrolle für die Metallurgie des 20. Jahrhunderts. Der Kurzname bedeutet: Moskauer Institut für Stähle und Legierungen.
Es hat wissenschaftliche Beziehungen u.a. zur Bergakademie Freiberg. Das heutige Hauptgebäude ist ein eher uninteressanter Betonklotz aus den 70er Jahren.
Einer seiner bedeutendsten Mitarbeiter war Professor Smirnow. Er hat als Aspirant den Stahl für den legendären Panzer T34 entwickelt.
Ihr werdet auf Eurem Weg viele Spuren aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges, so bezeichnen die Russen noch heute den 2.Weltkrieg, sehen.“

 

Natürlich haben wir vom Fahrrad auf unserem Weg nach Moskau immer wieder die Spuren des „Großen Vaterländischen Krieges“ gesehen. In unseren Beiträgen über die Seelower Höhen und die Bunker des Ostwalls berichteten wir darüber. Die beschriebenen T34 standen natürlich auch am Wegesrand.

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Es gibt so viele Gedanken, denen man auf so einer Fahrradtour in den Osten nachhängen kann. Herzlichen Dank, für diese tolle Herausforderung, die wir sehr, sehr gerne erfüllt haben!!!

Bitte bleibt neugierig :-).

Noch mal zum Start? 

 

Von Bismarckturm zu Bismarckturm

Vermutlich zum letzten Mal geht es heute noch einmal um eine Radtour von Bismarckturm zu Bismarckturm. Warum zum letzten Mal? Nun, es wird immer schwerer die Herausforderung, einen Bismarckturm als erster zu „dicovern“, zu erfüllen. Aktuell wurden 125 der 175 noch existierenden Türme bereits „entdeckt“.

Inzwischen schauen wir vor einer Reise in eine ferne Gegend, ob es da noch unentdeckte Bismarcktürme gibt. Ja, das ist verrückt, aber es macht auch Spaß.

Wir waren zu einer „groooßen“ Geburtstagsfeier auf die Ehrenburg zu Brodenbach an der Mosel geladen. Ein Blick auf die Karte verriet uns, dort gibt es unentdeckte Türme, die auf uns warten. Die Räder reisten im Auto nach Rheinland-Pfalz. Am Morgen nach der Feier, zeigten wir ihnen die verdammt schöne Gegend. Als erstes erreichten wir den Bismarckturm zu Sargenroth.

Dann ging es dem Simmerbach und der Nahe folgend immer leicht bergab bis nach Kirn. Dort suchten wir erst an der völlig falschen Stelle nach dem Turm. Nicht immer gibt einem das Internet die korrekten Koordinaten. Ein netter älterer Herr brachte uns dann auf die richtige Spur und auch ein Stück des Weges.

Der Turm thronte über Kirn, allerdings nur zu sehen, wenn man weiß, wo man hinschauen muss. Der Weg dorthin war steil und zum Teil auch nur ein Trampelpfad. Egal, wir waren hier und wollten das Foto.

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Bismarckturm Kirn  (N 49° 46.993 E 007° 27.960)

Die Räder geschultert ging es den Berg nach oben. Hurra, wir haben es geschafft. Mittag war vorüber und wir entschieden uns für den Rückweg. Dieses Mal ging es nur bergan. So hatten wir mehr Zeit die tolle Landschaft zu genießen. Es war toll.

Bitte bleibt neugierig :-).

GPX-Track im Zipfile

 

Bücherfund und warum Pokémon Go so erfolgreich ist

Gestern haben wir einen Schrank im Keller geöffnet. Lange haben wir nicht mehr in diese Fächer geschaut. Sie waren voll mit Büchern. Darunter waren auch Bücher über Helden der Vergangenheit.

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Nie hätte ich gedacht, dass die eine Gruppe der „Helden“ ein so beachtliches „come back“ feiert. Damit sind nicht die Radfahrer gemeint.

Der Erfolg von Pokémon Go ist leicht nachzuvollziehen. Es ist das erste Spiel, welches erfolgreich und massenwirksam die Realität ganz vieler Menschen erweitert.

Wie erweitert das Spiel unsere reale Welt?

Pokémon Go blendet via Smartphonebildschirm kleine süße Monster weltweit in unsere Realität ein. Das Spiel ergänzt die reale Welt um Zusatzinformationen. Man spricht dabei von „augmented reality“. Dadurch wird für die Spieler jede Straße und jeder Weg zum Spielplatz.

Warum ist das Spiel so erfolgreich?

1. Pokémon Go spricht den Sammel- und Jagdinstinkt in uns an.
2. Pokémon Go ist durch seine Erweiterung der Realität innovativ und neu. Es spricht somit unsere Neugierde an.
3. Pokémon Go ist „niedlich“. Damit löst es bei den Spielern eine Emotion der Fürsorge aus.
4. Die Pokémons sind bekannt und schon Kult. Das Ur-Pokémon-Spiel wurde bereits 1996 veröffentlicht und erreichte damals vor allem unter Kindern und Jugendlichen eine gigantische Verbreitung. 20 Jahre später kann Pokémon Go so auf dieser breiten Basis aufbauen. Selbst in unserem Haushalt gibt es ja Pokémonprodukte, wie das Bild oben beweist ;-).

Auch wir konnten uns auf unserer Osttour dem Reiz von Pokémon Go nicht entziehen. Ein Moskauer erklärte uns abends gegen 22 Uhr das Spiel. Das ist verrückt. Man muss bedenken, dass zu dem Zeitpunkt das Spiel in Russland noch gar nicht veröffentlicht war.

Pockemon

So trifft im Gorkipark unser kleiner „Deichbiber“ (Der ist real.) ein Pummeluff (Das ist nicht real.). Verrückte Welt, oder?

Wir sind uns ziemlich sicher, dass die Scorpions in ihrem Lied „Wind of Change“ nicht von dem Spiel Pokémon Go gesungen haben.

Könnt ihr den Hype um das Spiel nachvollziehen? Bitte bleibt neugierig :-).