Winternachtsträume (#2 Litauen)

Liebe Traumradelfreunde, abends nach der Arbeit haben wir bei Dunkelheit und wechselhaftem Wetter zu Draußenaktivitäten oft keine Lust und keine Kraft mehr. Kennt ihr das auch?

Allerdings sind die Wintermonate optimal zum Träumen. Was machen wir im Sommer? Wohin fahren wir im Sommer? Was wollen wir sehen und besuchen?

Im letzten Beitrag träumten wir uns nach Polen. Wenn wir dann noch Spaß haben, können wir ja auch weiter durch Litauen fahren. Wir waren noch nie in Vilnius, eine Weltkulturerbestadt. Und wer hätte gedacht, dass in der Nähe von Vilnius der geografische Mittelpunkt Europas liegt (Quelle Wikipedia). Hättet ihr den Mittelpunkt Europas in Litauen gesucht?

Litauen

Wenn man als Radler nicht auf der einen großen Fernverkehrsstraße unterwegs sein will, findet man sich im Baltikum ganz schnell auf einer Schotterpiste wieder.

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Ja, das ist unser Traum. Im Sommer 2016 radeln wir durch Litauen. Wenn wir Litauen durchradelt haben, wollen wir dann noch weiter träumen? Das wäre dann ein Thema für den nächsten Beitrag.

Ob der Traum wahr wird, werden wir sehen. Habt ihr auch schon einen Urlaubstraum für dieses Jahr?

Bitte bleibt neugierig :-).

Mondlicht

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In Berlin entdeckt. Das Motiv hat mich angesprochen. Lampenladen halt.

Winternachtsträume (#1 Polen)

Liebe Traumradelfreunde, abends nach der Arbeit haben wir bei Dunkelheit und wechselhaftem Wetter zu Draußenaktivitäten oft keine Lust und keine Kraft mehr. Kennt ihr das auch?

Allerdings sind die Wintermonate optimal zum Träumen. Was machen wir im Sommer? Wohin fahren wir im Sommer? Was wollen wir uns ansehen?

Im letzten Jahr dachten wir zu dieser Zeit über eine Tour „end-to-end“ nach. Das ist eine Radtour die eine komplette Durchquerung Großbritanniens in Nord-Südrichtung oder umgekehrt beinhaltet. Es geht von einem Ende in Cornwall, Land’s End zum anderen Ende ganz nach oben in Schottland, John o‘ Groats. Auf der Straße ist diese Tour ungefähr 1.400 Kilometer lang. Diese Idee blieb 2015 ein Traum.

Auch 2016 wird daraus nichts. Wir beginnen gerade einen anderen Traum zu träumen. Radeln wir doch durch Polen.

Polen

Polen ist ein schönes Land. Meine Oma hat immer von ihrer Kindheit an der Weichsel geschwärmt. Hinter Bydgoszcz würden wir dann die Weichsel überqueren.

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Ja, das ist unser Traum. Im Sommer 2016 radeln wir durch Polen. Wenn wir Polen durchradelt haben, wollen wir dann noch weiter träumen? Das wäre dann ein Thema für den nächsten Beitrag.

Ob der Traum wahr wird, werden wir sehen. Habt ihr auch schon einen Urlaubstraum für dieses Jahr?

Bitte bleibt neugierig :-).

 

 

 

56 Kelvin – unglaublich

Liebe Traumradelfreunde, bisher waren wir einmal in Finnland. Wir waren ganz weit oben im Norden und reisten in Karesuando, aus Schweden kommend in Finnland ein. Es war Sommer und es war hell und warm.

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In zwei Wochen wollen wir wieder nach Finnland. Wir werden wieder im Norden, in der Nähe von Kittilä sein. Ich habe diese Woche nach der Temperatur in Kittilä geschaut.

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-35 Grad am Nachmittag, ob da das kleine Handgepäck 🙂 reicht?

Da wir im letzten Jahr um diese Zeit in Kuba waren, guckte ich auch mal nach dem Wetter zur selben Zeit in Havanna.

Havanna

56 Grad Celsius Temperaturdifferenz. Es muss einen kleinen Unterschied zwischen dem Wetter in der Karibik und dem Wetter in Finnland geben :-). Frau Traumradlerin meinte dazu, dass man Temperaturdifferenzen in Kelvin angibt. Stimmt und wir wollen ja korrekt sein! 56 Kelvin also! Das ist viel.

So werden wir in zwei Wochen nicht mit dem Rad unterwegs sein, sondern mit Schlitten. Wir freuen uns drauf. Die für Finnland typischen Moltebeeren werden wir unter dem Schnee nicht finden.

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In Finnland wird es toll und einen Blogbeitrag wird es auch geben. Die nächsten Tage heißt es packen. Kennt ihr das auch, dass man vor dem Urlaub an ganz viele Dinge denkt und Sorge hat, etwas zu vergessen?

Bitte bleibt neugierig :-).

Sind wir nicht alle Schildbürger (#7) – Dönerbürger

Beim Jimbo Grill in Neubrandenburg auf dem Weg zur MSR haben wir folgendes Werbeplakat gesehen. Neben Döner, Schnitzel und Salat gibt es auch „Bürger“ – mmh lecker.

 

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Liebe Bürger, lasst euch nicht in einem Dönerimbiss verspeisen.

Habt ihr auch schon mal solche Schilder gesehen?

Bitte bleibt neugierig :-).

zu älteren Schildbürgerschildern

 

 

Radeln im Winter

Gestern Abend hat es bei uns kräftig geschneit. Lassen wir das Fahrrad stehen?

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Oder drehen wir eine Runde? Dann müssen wir uns aber warm anziehen.

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Das Rad unten gefällt mir natürlich besser :-). Auf dem Sattel liegen Handschuhe und auf dem Gepäckträger habe ich Winterradschuhe. Die sind Luxus. Jahrelang sind wir im Winter mit Eisfüßen unterwegs gewesen. Die Reifen mit dem richtigen Profil habe ich ja schon im Oktober aufgezogen.

Bitte fahrt/rutscht vorsichtig und bleibt neugierig :-).

 

Cannabis und Liebstöckel

DSC00047 (1280x853)– Tonschilder für eure Cannabispflanzen –

… auf einem Töpfermarkt in der Niederlausitz gesehen.

Bitte bleibt neugierig :-).

 

Teneriffa – Lost Places

Liebe Traumradelfreunde, drei Beiträge habe ich über unseren Teneriffatrip im Dezember 2015 veröffentlicht. Eigentlich wollte ich es bei dem Beitrag über die Tunnel belassen. Doch dann schaute ich mir heute noch einmal Fotos an und dachte, dass Impressionen und Kommentare über verlorene Orte doch einen Beitrag wert sein könnten.

El Gordo (N 28° 23.937 W 016° 35.152)

Auf einem Felsen nicht weit weg von Puerto de la Cruz ca. 80 Meter tiefer steht eine Ruine. Sie ist ca. 100 Jahre alt. An diesem Platz stand die erste Dampfmaschine Teneriffas. Sie pumpte frisches Wasser aufwärts. Heute ist es ein mystischer Ort.

 

El esqueleto (N 28° 27.878 W 016° 27.232)

An der Nordküste Teneriffas im Bezirk La Matanza befindet sich ein nicht vollendetes Bauwerk. Das unvollendete Gebäude ist zu einem großen Haufen Metall und Beton geworden. Die Einheimischen nennen es „Das Skelett“. Besonders haben mich die nur noch an einer Seite hängenden Decken beeindruckt.

 

Unvollendetes Hotel (N 28° 24.965 W 016° 18.038)

Unweit der Inselhauptstadt Santa Cruz kann man in einem wirklich großen unvollendeten Hotel einchecken. Es gibt keine Geländer, keine Türen und Fenster und auch nur teilweise Treppenstufen. Dafür gibt es herunterhängende Deckenteile und tiefe Löcher. Ein falscher Schritt ist hier lebensgefährlich. Das Gebäude ist seit Jahrzehnten „lost“ und in dementsprechend schlechtem Zustand. Da wollten wir natürlich hin.

 

Das Geisterdorf (N 28° 08.847 W 016° 25.969)

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts, baute man eine Leprastation. Als sie fertig war, gab es aber keine Leprakranken mehr. So wurde sie als normale Krankenstation genutzt. Zu Zeiten des Generalissimo Franco existierte hier schon ein kleines Dorf. Die Bewohner wurden gezwungen, ihre Häuser zu verlassen, damit die Armee dort einziehen konnte. Sie benutzte das Dörfchen viele Jahre, um Straßenkampf zu üben. Das Militär baute sogar zusätzliche Häuser, um es wie ein wirkliches Dorf aussehen zu lassen. Schließlich baute man sogar eine Kirche. Seit vielen Jahren wird das Gelände aber jetzt nicht mehr benutzt. So schauten wir uns um.

Als letztes verweise ich natürlich auf den vergessenen Staudamm, dem ich einen eigenen Artikel gewidmet habe.

Vielleicht war für euch etwas Interessantes dabei. Ganz sicher gibt es abseits der üblichen Touristenplätze eine Menge zu entdecken. Norman, Uwe, vielen Dank für die unvergessliche Woche und für eure tollen Fotos.

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Falls ihr Fragen oder Hinweise habt, immer her damit.

Bitte bleibt neugierig :-).

 

Trash und Tristesse

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„Trash und Tristesse“, diese drei Worte aus unterschiedlichen Sprachen kamen mir bei diesem Bild in den Sinn. Tue ich damit jemandem weh?

Bitte bleibt neugierig :-).

Teneriffa – Tunnel und Barrancos

Liebe Traumradelfreunde, mein Blog verweilt noch etwas im alten Jahr. Nachdem es im letzten Beitrag um den Aufstieg zum Teide ging, geht es heute um Tunnel und Schluchten. Die Schluchten heißen auf Teneriffa Barrancos.

Im Nordwesten Teneriffas fanden wir das Teno-Gebirge. Dieses Gebirge erhebt sich auf bis zu 1.345 Meter und ist von einer großen Zahl tiefer Barrancos durchzogen. Diese Barrancos fallen zur Küste hin sehr steil ab. Da kommen gerne mal 500 Höhenmeter zusammen. Der bekannteste ist wohl die Mascaschlucht, die wir auch besuchten.

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Heute sind die Ortschaften im Tenogebirge durch Landstraßen gut erschlossen. Ich vermute, dass das vor 100 Jahren noch nicht der Fall war. Wollte man damals etwas in den Nachbarort transportieren, konnte es gut sein, dass man es 500 Höhenmeter durch unwegsames Gelände hochschleppen musste, um es dann mühsam wieder ins Tal hinunterzubugsieren. Da kann man doch wirklich auf die Idee kommen, einen Tunnel durch die Bergmassive zu bauen.

Wir haben solche Tunnel gesucht. Wir haben den Eingang (GPS-Koordinaten: N 28° 15.789′ W 016° 49.665′) gefunden …

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… und wir haben den Tunnel durchwandert. Es war dunkel, stockdunkel, einfach finster. Kein Licht, gar kein Licht!

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Dieser Tunnel war ca. 1,2 Kilometer lang. Als Belohnung kamen wir am anderen Ende (GPS-Koordinaten: N 28° 16.531′ W 016° 49.791′) in eine menschenleere Schlucht, den Barranco Mancha.

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Zur Belohnung lag dort auch noch ein einsamer Cache.

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Auf dem Rückweg lag die Versorgungsleitung natürlich auf der anderen Seite.

In der Mascaschlucht gibt es einen weiteren Tunnel in den Barranco Seco. Diesen durchwanderten wir am nächsten Tag. Hier war die Herausforderung etwas größer, da in diesem Tunnel beinahe komplett ca. 20 Zentimeter Wasser standen und er außerdem auch noch länger war. Norman und ich hatten die Badelatschen dabei und wanderten also in der Finsternis.

Nein, Gollum trafen wir nicht, aber wir sahen viele Badelatschen, deren Dasein in diesem Tunnel endete. Verrückt.

Nach dem Tunnel wanderten wir die Mascaschlucht abwärts. Da mein Knie nicht stabil war, kehrte ich nach der Halbzeit um. Es ist übrigens nicht lustig, manche Touristen beim Wandern zu beobachten. Mit schlechter Kondition und genau so schlechten Schuhen, quälen sie sich von Felsen zu Felsen.

Ich hatte auf meinem Rückweg aufwärts viel Zeit und schloss Freundschaft mit einem hühnergroßen Vogel.

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Erst fremdelte er noch etwas. Ich näherte mich langsam und wir schlossen Freundschaft. Nach vielleicht 20 Minuten guckten wir, der Vogel und ich, uns in die Augen.

In Ornithologie bin ich schwach. Weiß jemand, welcher Art dieser Vogel angehört?

In Masca setzte ich mich dann in ein Cafe und genoss die Aussicht. Ganz am Ende der Schlucht kann man das Meer sehen, wo Norman und Uwe noch wandern.

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Nun will ich zum Ende des Beitrages kommen. Wo ist der Ausgang? Aha, da ist der Ausgang.

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Es ist doch immer wieder toll, wenn man Licht am Ende des Tunnels sieht. Danke an Uwe und Peutienaar für die Tunnelfotos.

Falls ihr Fragen oder Hinweise habt, immer her damit. Und im nächsten Beitrag geht es noch einmal um richtig coole „Lost Places“.

Bitte bleibt neugierig :-).