Die Mittagsfrau im Spreewald

Dass der Spreewald ein Ort der Mythen und Sagen ist, verwundert nicht. Hunderte Wasserkanäle durchziehen Moore, Sümpfe und Wiesen. Weiden, Birken und Erlen stehen am Ufer Spalier. Wenn man dann noch einen nebligen Tag in der Nachsaison erwischt, glaubt man jede Geschichte. Wir waren von der Schönheit der Fließe beeindruckt. Fließe nennt man hier die Wasserläufe.

DSC00061 (853x1280)

Von Lübbenau radelten wir entlang der Fließe zur Wotschofska.

DSC00098 (1280x853)

Die Wotschofska ist ein beliebtes Ausflugsziel. Als wir ankamen, machten es die Mitarbeiter gerade winterfest.

DSC00101 (1280x853)

So war es nichts mit einem schönen Tee oder einer heißen Schokolade. Erst Ende März öffnet die „Wotschofska“, die auch Drehort für den Spreewaldkrimi war, wieder.

Hier soll übrigens eine weiße Frau herumspuken. Sie ist die gefürchtete Mittagsfrau. Die Mittagsfrau schneidet jedem, den sie zwischen zwölf und ein Uhr mittags bei der Arbeit erwischt, den Kopf ab.

Ist das jetzt arbeitnehmerfreundlich oder unfreundlich?

Wart ihr schon einmal im Spreewald?

Bitte bleibt neugierig :-).

Pitschen-Pickel ist ein Reise wert

Golden ist der Herbst :-). Was war das für ein schöner Tag. Unser Kurztripp begann in Dahme/ Mark.

image

Das Schloss von Dahme ist „gesichert“, mehr aber auch nicht. Direkt hinter dem Schloss kann man in den „Fläming-Skate“ einsteigen. Das ist ein 2 bis 3 Meter breites Asphaltband, welches 230 Kilometer auf unterschiedlichen Rundkursen durch den brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming führt.

image

Wir kamen heute entlang der Dahme auch an Wassermühlen vorbei.

image

Die Dammmühle hat übrigens ein unterschlächtiges Mühlrad.

image

Und am Wegesrand grüßten uns immer wieder Kürbisse und andere Herbstdeko.

image

Die Orte heißen hier zum Beispiel Pitschen-Pickel und sind zwischen den Wäldern und Wiesen wunderschön.

image

Zurück ging es dann durch brandenburgische Alleen. Das ist Radlers Traum.

image

Macht ihr auch Wochenendausflüge?

Bitte bleibt neugierig :-).

Bootsverkehr

Wahnsinn, wir habe heute Marty McFly und Doc Brown (der mit der roten Weste und der im weißen Overall) auf einer Insel im Salbker See in Magdeburg getroffen. Das hätten wir nie gedacht, als wir 1989 „Zurück in die Zukunft II“ gesehen haben.

wpid-20151021_165314.jpg

So viele Boote waren wohl noch nie auf der Insel.
Bitte bleibt neugierig :-).

Willkommen Marty McFly

Gerade haben wir den kultigen Film „Zurück in die Zukunft“ mit Michael J. Fox aus dem Jahr 1985 gesehen. In dem Film reiste Marty McFly zurück in das Jahr 1955.

Nachdem die Science-Fiction Komödie „Zurück in die Zukunft“ ein Riesenerfolg war, lag es auf der Hand einen zweiten Teil zu drehen. In „Zurück in die Zukunft II“ aus dem Jahr 1989 reist Marty McFly mit Dr. Brown in dem umgebauten DeLorean-Sportwagen vom Typ DMC-12 in die Zukunft.

Und wohin/wann genau?

Doc Brown sagt: We’re descending toward Hill Valley, California, at 4:29 p.m., on Wednesday, October 21, 2015.

Na, das ist ja morgen! (Jedenfalls in Amerika, aber wir sind da jetzt mal nicht kleinlich.) So treffen wir uns morgen mit Freunden, am

21. Oktober 2015 um 16:29 Uhr

und machen eine Marty McFly Willkommensparty.

Obwohl wir nicht sicher sind, ob wir wirklich Marty begrüßen können, wird es bestimmt toll. Schließlich soll man die Feste feiern, wie sie fallen.

Wie findet ihr solche Aktionen?

Bitte bleibt neugierig :-).

von O bis O

Fast alle Autofahrer kennen folgende Faustregel. Von O wie Oktober bis O wie Ostern ist die Zeit mit Winterreifen zu fahren.

Obwohl wir noch auf einen goldenen Herbst hoffen, haben wir jetzt auf Winterbetrieb umgestellt.

DSC_0108 (1280x853)

Von 25 mm starken Rennradreifen haben wir auf 32 mm Crossreifen gewechselt.

DSC_0120 (1280x853)

Die neuen „Schuhe“ sehen doch ganz stabil aus, oder?

Sicher ist es ganz schön selten, dass jemand saisonal Fahrradreifen wechselt. Wechselt ihr für den Winter eure Reifen?

Wir wünschen euch besonders in der dunklen Jahreszeit eine sichere Fahrt.

Bitte bleibt neugierig :-).

auch Handys machen schöne Fotos

DSC_0014 (1280x854)

Die Reisegruppe Holz

Heute trafen wir bei Rübeland im Harz die Reisegruppe Holz.

RG_Holz

Wie man unten sieht, sind manche aus der Reisegruppe Holz sogar mit elektronischer Polterüberwachung, also GPS unterwegs ;-).

P1040739 (1280x962)

Wer hätte das gedacht?

Bitte bleibt neugierig.

Fragen führen zu „Win-Win-Situationen“

Heute geht es um eine Win-Win-Situation. Diese Woche erreichte uns per Mail eine Frage zu unserer NordTour. Bernd fragte uns:

War es schwierig, das Fahrrad auf dem Flughafen in Alta Richtung Berlin aufzugeben?
Hättet Ihr vielleicht ein paar Tipps was dabei zu bezüglich Verpackung zu beachten ist?

Wir freuen uns über Fragen. Es lesen tatsächlich Menschen unseren Blog. Diese Freude ist auf jeden Fall eine Win-Situation.

Die Antwort auf die Fragen war einfach:

Nein, es war gar nicht schwierig. Wir mussten nur den Lenker quer stellen und Luft ablassen. Verpacken mussten wir die Räder auf dem Flughafen von Alta gar nicht.

Wenn die Antworten Bernd bei der Planung helfen, haben wir die nächste Win-Situation.

Dann gibt es noch eigene Erinnerungen und Emotionen, die uns während der Antwort wieder in das Bewusstsein kommen: Wir sitzen auf einer Bank im Hafen von Honningsvåg. Das Städtchen Honningsvåg liegt auf der Insel Magerøya nur 40 Kilometer vom Nordkapp entfern. Die Nordlys der Hurtigrouten schiebt sich majestätisch in den Hafen.

P1040204 (1280x960)

Nordlys bedeutet Nordlicht. Susanne und ich spüren dieses Licht des Nordens.

Wir sind ganz weit oben in Norwegen, ganz weit oben in Europa und ganz weit weg von unserem Alltag. Gleich erleben wir, wie sich der Touristenstrom aus dem Kreuzfahrtschiff in den 3.000 Seelenort ergießt. Als erstes geht Personal der Reederei von Bord. In den schmucken Uniformen und mit Schildern auf denen Nordkap steht, lenken sie am Kai den Strom der Kreuzfahrtouristen zu den Bussen.

Wir sind nicht mit dem Kreuzfahrtschiff, Flugzeug oder Auto gekommen. Eine unglaubliche Kette von perfekten und unvergesslichen Momenten liegt hinter uns. Wie viele dieser Momente werden es wohl gewesen sein? Wir wissen es nicht. Wie sind wir nur hier her gekommen? Was hatten wir nicht für unglaubliche Erlebnisse?

P1040195 (1280x960)

Hinter uns stehen unsere zwei treuen Fahrräder, die uns von Deutschland bis an das Nordkap gebracht haben! Diese Erinnerungen stellen eine weitere Win-Situation dar. So bleibt festzustellen, dass die zwei Fragen von Bernd mindestens zu einer Win-Win-Win-Situation geführt haben.

Und was ist, wenn ihr am Lesen dieses Beitrages auch noch Spaß habt? Dann wäre es ja eine Win-Win-Win-… , Ach, lassen wir das. Was ich sagen möchte, wer Fragen hat, der stelle sie, denn nur so geht es voran.

Bitte bleibt neugierig.

Eine Einheitsfeiertagsradtour mit Kormoran

Fragt man einen Tag vor dem Wochenende die Freunde, ob man morgen gemeinsam eine Radtour unternimmt, so hat man oft keinen Erfolg. Heute hat ein Jeder viel zu tun und es gibt viele Termine.

Aus diesem Grund haben wir die grundsätzliche Verabredung, dass wir jedes Jahr am Einheitsfeiertag oder Reformationstag und am Dreikönigsfeiertag etwas unternehmen. Entweder wir wandern oder wir radeln. Wenn man das über mehrere Jahre so handhabt, dann wird es zur Tradition. Alle, die mögen, halten sich den Tag frei. Probiert es ruhig auch einmal, eine Tradition zu begründen.

Dieses Jahr war das Radeln unser Favorit. So haben wir Uhrzeit und Treffpunkt festgelegt und waren dann zu zwölft.

Es ging zur Trogbrücke bei Magdeburg. Hier kreuzt der Mittellandkanal, der das Ruhrgebiet mit Berlin verbindet, die Elbe. Wo hat man das schon, dass ein „großes Wasser“ ein anderes „großes Wasser“ überquert? In der Größe hat man das nirgends. Mit 918 Metern, ist diese Kanalbrücke die Größte in der Welt.

DSC_0058 (1280x853)

Überall entlang des Elberadweges und des Saaleradweges gibt es an markanten Punkten überdimensionale Bilderrahmen. Sie sollen die schönsten Ausblicke fokussieren. An der Trogbrücke gibt es auch so einen Fotorahmen. Wir ließen uns von einem lieben Radfahrer fotografieren.

DSC_0060 (1280x853)

Das war dann übrigens unser zweiter Fotorahmen. Den ersten sahen wir in Sandfurth.

Schon wieder auf dem Heimweg rasteten wir am Barleber, dem Badesee von Magdeburg. Die Badegäste waren nicht mehr da, aber Kormorane kamen vor die Linse.

DSC_0074 (1280x798)

Am späten Nachmittag waren alle wieder zu Hause und der Kaffee hat nach diesem tollen Tagesausflug besonders gut geschmeckt.

Habt ihr heute am Einheitsfeiertag auch etwas Tolles entdeckt?

Bitte bleibt neugierig.