Kommunikation – des Kaisers Handy

Wenn wir so durch unsere Umgebung radeln, treffen wir immer wieder auf Schilder, die auf die preußische optische Telegrafenlinie hinweisen.

Schild

Die Preußen waren sich ihrer westlichen Provinzen am Rhein nicht sicher. Da ist es gut, eine schnelle Kommunikation zu besitzen. So bauten die Preußen durchschnittlich alle 11 Kilometer von Berlin bis Koblenz auf erhöhten Stellen optische Telegrafenstationen. Das heißt es musste Sichtkontakt zwischen den Stationen bestehen.

Preussischer_optischer_Telegraf

Oben auf den Stationen gab es ein Holzgestell mit sechs Armen. Jede Stellung der Arme hatte eine Bedeutung; diese wurde von Station zu Station optisch weitergegeben. So konnte der Kaiser in nur 1 1/2 Stunden eine Nachricht von Berlin nach Köln übermitteln. Es war das Handy der damaligen Zeit. Ich finde das großartig.

Auch damals war es schon so wie heute. Nach ein paar Jahren gab es eine neue Handygeneration. Das morsen kam auf. Wo das alles hingeführt hat, wisst ihr. Das wichtigste ist, dass man kommuniziert, egal über welches Medium. Ich wünsche einen schönen Restkarfreitag.

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